Veröffentlicht am 16.05.2018 von Simon Gwinner in Neue Musik

Squaring Circles ist eine vierköpfige Band aus Melbourne, Australien, welche Einflüsse aus Electronica, Jazz und Psychedelic Rock zu einem dynamischer Mix verbinden. Ihre Debütsingle «Anima» feierte vor kurzem Premiere auf Triple J und klingt wie ein Song von Caribou auf Überholspur.

Mit subtil, an einem vorbei flirrenden Vocal Samples, aufwirbelnder und dann wieder beruhigender Perkussion und kurvenreichen Gitarrenpassagen erzeugen Squaring Circles ein sphä­risches Gesamtklangbild, dass mal laut & mal leise vor sich hin schellt.

Squaring Circles Debütalbum Motion soll noch dieses Jahr erscheinen.

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Veröffentlicht am 16. Mai 2018 von Simon Gwinner in Neue Musik

Connie Constance ist eine dieser jungen, aufkommenden Soul-Stimmen aus London, welche eigentlich nur noch auf ihren grossen Durchbruch warten. Ursprünglich stammt sie aus einer kleineren Gemeinde ausserhalb Londons, mit 16 Jahren zog sie aber in die grosse Stadt um ihrer Leidenschaft, dem Tanzen nachzugehen. Irgendwann nahm das Musik machen aber überhand und im 2015 veröffentlichte sie mit «Stars» ihre erste vielversprechende Single. Vor allem aber mit ihrer EP Boring Connie mochte sie sich mit ihrem singulären und dynamischen Stil von anderen Singer-/Songwriterinnen abgrenzen. Mit aufrichtigen Lyrics und ihrer vibrierenden Stimme über meist sehr reduzierte Instrumentationen, gewährt sie einen tiefen Einblick in ihre eigene Welt. In «Let Go» erzählt Connie z. B. mit einer vertrauten Ehrlichkeit über das hin und her einer toxischen Beziehung.

Mit «Yesterday» veröffentlicht Connie Constance nun eine weitere grossartige Komposition. Wiederum sehr reduziert nur begleitet von einem jazzy Bass und einer heulenden Gitarre, steht vor allem ihre Stimme im Vordergrund und die weiss auch hier zu überzeugen.

Connie Constance’s «Yesterday» erschien diese Woche über Universal Music.

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Veröffentlicht am 15. Mai 2018 von Simon Gwinner in Radio

Alle acht Wochen, jeweils am Samstag von 15:00 bis 17:00 Uhr, teilen wir auch bessere Musik im Radioformat. Unser 8. Setblock lief letzten Samstag über den Zürcher Internet-Radiosender GDS.FM und gibt’s jetzt auch zum Nachhören.

Im 8. Setblock stellten wir dir unser extended Frühlingsmixtape vor. Unter anderem mit neuer Musik von Hookworms, Dachs, MorMor, Sun June, Weirdo, Kevin Krauter, Remember Sports, Ben Khan, Cobee sowie einigen weiteren Künstlern und Songs, welche hoffentlich deine warmen Frühlingstage und -nächte versüssen.

Tracklist Setblock #8

1. Hookworms Each Time We Pass
2. Young Fathers In My View
3. Mormor Heaven’s Only Wishful
4. The Internet Roll (Burbank Funk)
5. Sun June Discoteque
6. Dungen & Woods Turn Around
7. Westerman I Turned Away
8. Amen Dunes Blue Rose
9. Dachs Selecta Automat
10. Her Together
11. Hibou Junipero Love
12. Cobee Trink mit mir
13. Thunder Jackson Colours
14. Hop Along How Simple
15. Kevin Krauter Rollerskate
16. Atlin Gün Halkali Seker
17. Sonny SmithRefugees
18. Malena Zavala Could You Stay
19. Janelle Monaé I Like That
20. Weirdo Disco
21. Shannon & the Clams The Boy
22. Rolling Blackouts Coastal Fever Talking Straight
23. Remember Sports Pull Through
24. FONTAINS D.C. Boys in the Better Land
25. Alaskalaska Meateater
26. Buzzy Lee No Her
27. Cella Sloth
28. Jon Hopkins Emerald Rush
29. Octavian Hands
30. Lauren Auder for those who patiently endure
31. Ben Khan 2000 Angels
32. Michael Christmas Girlfriend
33. Solomon Grey The Game
34. Henry Green Another Light

Alle unsere vergangenen Setblocks gibt’s bei GDS.FM zum Nachhören. Das Orange Peel Sprint Mixtape gibt’s hier auch mit einzelnen Songs als Stream und Dowload und vergiss nicht uns auf Facebook oder Twitter zu folgen für Updates, wann der nächste Setblock Live geht.

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Veröffentlicht am 13. Mai 2018 von Yemi Omodunbi in Neue Musik

Rund zwei Jahre ist es her, dass Long Tall Jefferson (einst Gitarrist bei Pablo Nouvelle) sein erstes Album I Want My Honey Back veröffentlichte und sofort auf sich aufmerksam machte. Ein äusserst talentierter Schweizer Solokünstler bahnte sich zu Recht seinen Weg in die Öffentlichkeit und machte deutlich, dass guter Folk mit solidem Gitarrenhandwerk noch lange nicht der Vergangenheit angehört. Besonders der Song «Old Friend» mag vielen bereits zu Ohren gekommen sein – und zeigt, was LTJ ausmacht: Zarte, durchdachte Melodien und Texte, die einem einfahren.

Auch in echt macht der Luzerner Eindruck. Denn spätestens wenn man LTJ live gesehen hat, kommt man vom Schwärmen nicht mehr weg. Er hat alles, was es für gute (Live-)Musik braucht: Eine tolle Präsenz, ein astreines Fingerpicking, eine warme wie kräftige Stimme und nicht zuletzt die Prise Emotionen und Konzentration, die das Erlebnis abrunden und zu einem machen, das man nicht so schnell vergisst.

Und für alle, die sein erstes Album bereits rauf und runter gehört haben, nun die gute Nachricht: Der erste Song seines zweiten Albums ist seit Kurzem draussen und verspricht, dass auch das zweite keine Enttäuschung wird – nein, da bahnt sich etwas wirklich Gutes an. «Yonder is a Mountain» nämlich sprüht vor Energie. Nebst der Gitarre und der Stimme, die typischerweise und mit gutem Grund im Vordergrund stehen, wird der Song mit Backing Vocals und subtilen Percussion-Elementen ausgeschmückt. Und für jene, die noch nicht Fan sind, bleibt das zumindest ein guter Moment, um auf den Zug aufzuspringen.

Das nächste Mal live zu sehen ist Long Tall Jefferson übrigens im Juni am B-Sides Festival in Luzern – und zwar erstmals mit Band!

Sein zweites Album Lucky Guy erscheint am 7. September 2018 bei Red Brick Chapel, seinem selber gegründeten Label.

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Veröffentlicht am 8. Mai 2018 von Simon Gwinner in Neue Musik

Lange wartete man auf neues Material der Süd-Londonerin Tirzah. Ihre genreübergreifenden Kompositionen spannen von Leftfield, über gemächlichen Pop bis hin zu R&B. Mit I’m Not Dancing sowie der darauf folgenden EP No Romance veröffentlichte sie auch bereits zwei EPs, die uns zu verzaubern wussten. Mit einer neuen Single kündigt sie nun ihr langersehntes Debütalbum Devotion an.

Auch dieses entstand in Kollaboration mit ihrer Schulfreundin Mica Levi aka Micachu. «Gladly» ist ein gefühlsvoller Liebessong und gleichzeitig Vorgeschmack auf ein noch folgendes, sehr persönliches R&B Album von Tirzah. Ihr verträumter Gesang schwebt über den zurückhaltenden Klaviernoten und verbirgt Songzeilen wie: „I don’t want, To sound so serious, But you are taking me away from all this, hey, All it takes, all it takes, Is your arms, your smile, I like you“

Tirzahs Debütalbum Devotion erscheint am 10. August über Domino Records.

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Veröffentlicht am 7. Mai 2018 von Severin Kaufmann in Review

Das Cover von Geowulfs Debütalbum zeigt auf eindeutliche Weise, was den Hörer erwartet. Mit sanften Klängen und eingängigen Melodien zaubert das australische Duo die Sonne herbei. Der mit Synthesizer bemalte Pop wirkt gekonnt lässig und so erzeugt Great Big Blue auf Albumlänge pure Sommervibes.

Dies zeigt sich besonders bei Songs wie «Get You» oder «Saltwater». Andere Songs wie «Drink Too Much» wirken wie ein Tagtraum und laden ein, in Erinnerungen zu schwelgen.

„Cause I get myself in trouble when I drink too much, think too much.“

Einerseits bietet das Album eine gewisse Abwechslung, die sich beispielsweise beim gelungenen Synthie-Einsatz in «Won’t You Back» zeigt und damit mit dem vom New Wave beeinflussten Song die allgemeine Einheitlichkeit von Great Big Blue fein durchbricht.

Obwohl das Album also mit einfach gehaltenen Melodien und warmen Klängen brilliert, mag es einigen Hörern wohl ein wenig an Ecken und Kanten fehlen. Als Untermalung für laue Abende funktioniert es dafür umso besser.

Great Big Blue erschien im Februar 2018 bei 37 Adventures.

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Veröffentlicht am 3. Mai 2018 von Simon Gwinner in Review

Vor vier Jahren erschien die Debüt-EP Idle Hours des britischen Produzenten Boothroyd. Aufgenommen mit einem Paar „cheap, shitty headphones“ und einem Augenzwinkern beschrieb er damals seine Musik als Mix zwischen Slowdive und Tinchy Stryder.

Auch sein Debütalbum spielt mit diesem Hauch Sarkasmus. Mit EDM-ähnlichen Gitarrenriffs, Mundharmonika und andere eigenartigen Instrumenten und Einflüssen aus der EDM-Welt, spaziert Boothroyd auf dem schmalen Grat der Ironie. Man könnte Pure Country aber auch als sehr ernstzunehmendes und die Gesellschaft widerspiegelndes Werk bezeichnen. Seine Klangkonstellationen spielen mit viel Melancholie, lenken von den Problemen der Gegenwart ab und vermitteln eine unklare, dennoch zauberhafte Utopie.

Anders als bei «Rinsed» fadet «Sunset Ibiza» kurz vor dem Drop aus, dem Mundharmonika-Soli in «Balearic Horse» wird kurzzeitig die Luft abgeschnitten und auch das absurde Crescendo in «Jeep» erlischt kurz vor der Ekstase. Boothroyd baut seine Kompositionen geschickt mit stilistischen und umfangreichen Elementen auf, entzieht ihnen dann aber den erlösenden Kick, so scheint sich Pure Country jederzeit den eigenen Grenzen bewusst zu sein und endet dadurch nicht in der Banalität.

Insgesamt ist Boothroyds Pure Country ein subtiles und spannendes Debütalbum, dass die Ästhetik von zeitgenössischer elektronischer Tanzmusik nicht nur kopiert, sondern damit spielt.

Boothroyds Pure Country erschien vor kurzem über das Label Fnord Communications und gibt’s auf Spotify zum Durchhören.

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Veröffentlicht am von Kilian Mutter in Mixtape, Playlists

Unser saisonales Frühlingsmixtape bietet dir dieses Jahr ganze 21 Songs, die dir die wärmer werdenden Tage und Nächte versüssen sollen. Mal folkig, mal rockig, mal poppig, oder gar mal elektronisch, hier kommt jeder auf seine Kosten. Das Mixtape ist als ZipFile downloadbar und auf Spotify anzuhören. Das wunderbare Artwork stammt dieses Mal von Cynthia Zwiker.

1. Hookworms Each Time We Pass
2. Young Fathers In My View
3. MorMor Heaven’s Only Wishful
4. Dungen & Woods Turn Around
5. Amen Dunes Blue Rose

6. DACHS Selecta Automat
7. Hibou Junipero Love
8. Cobee Trink Mit Mir
9. Thunder Jackson Colours
10. Hop Along How Simple

11. Altin Gün Halkalı Şeker
12. Kevin Krauter Rollerskate
13. Malena Zavala Could You Stay
14. Shannon & The Clams The Boy
15. Rolling Blackouts Coastal Fever Talking Straight

16. FONTAINES D.C. Boys In The Better Land
17. ALASKALASKA Meateater
18. Cella Sloth
19. Octavian Hands
20. Solomon Grey The Game
21. Henry Green Another Light

Download: Orange Peel Spring Mixtape 2018

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