Veröffentlicht am 25.07.2016 von Eva Hediger in Konzert

Tipps für eine Sommerwoche voller besserer Musik. Dieses Mal mit Zigaretten nach dem Sex, blauen Eiern & offenen Grenzen.

Cigarettes After Sex & Touch
Zigaretten nach dem Sex kann man sich gönnen. Zuvor sollte man sich am Dienstagabend aber ins Exil bewegen, wo Greg Gonzalez mit seiner unverwechselbaren Croonerstimme und melancholischen Popklängen bittersüsse Traurigkeit anstimmen wird. Nach der Debüt EP I, folgte dieses Jahr bereits Nr. 2 aka Affection und wenn auch diese nicht ganz der gewöhnlichen ‚Album‘ Vorstellung gerecht wird, brennen sich die beiden geruhsamen Balladen doch wieder tief unter die Haut.

Zusammen mit unseren Luzerner Popdarlings TOUCH, welche vor kurzem ihr wunderbares selbstbetiteltes Debütalbum veröffentlichten, spielen Cigarettes after Sex am Dienstag im Exil ihr einziges CH-Konzert auf dieser Tour. – Und ja, auch Cigarettes after Sex werden wohl bald ein wirkliches Debütalbum veröffentlichen.

Mit etwas Glück schicken wir dich mit Begleitung an diesen Konzertabend im Exil. Schreibe bis 14 Uhr eine Mail mit dem Betreff Cigarettes After Sex an verlosung@orangepeel.ch und gewinne 1×2 Tickets.

Blue Balls Festival
Den Mittwoch verbringen wir in Luzern mit Sohn, Kwabs und KnoR.

Im Fluss
Das Im Fluss zählt zu unseren Lieblingsfreuden des Sommers. Das Programm ist dieses Jahr leider eher mau, für die die trotzdem hingehen empfehlen wir das rhythmische Feuerwerk von Petite Noir, der elektrisierende Wüsten-Punk-Blues von Songhoy Blues oder den psychedelischen Cumbia Rock von XIXA.

«No borders, no nations»
Die Pforten der Berner Reitschule bleiben zwar vorerst zu, trotzdem findet das Reitschulsommerfest «No borders, no nations» am 29. und 30 Juli statt. Auf der Schützenmatte spielen unter anderem Pablo Nouvelle und Atari Teenage Riot neben weiteren Acts.

Während den Sommermonaten findet nicht an jedem Tag ein Konzert statt. An eine Pause denken wir trotzdem nicht – sondern präsentieren euch Montag für Montag die besseren Festivals und Konzerte der neuen Woche. Alles wie gewohnt, eigentlich. Aber kürzer.

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Veröffentlicht am 18. Juli 2016 von Eva Hediger in Konzert

Tipps für eine Sommerwoche voller besserer Musik. Dieses Mal in Nyon und mit Schweden.

Paléo
Das Jazz Festival Montreux zeigte die letzten Wochen, wie sich ein gigantisch-gutes Programm zusammensetzen muss. Umso ärgerlicher, dass das Paléo auch dieses Jahr nicht wirklich nach Nyon lockt. Von Dienstag bis Sonntag gibt es aber doch noch einige Yeah-Momente – zu verdanken sind diese Courtney Barnett und Boys Noiz.

Friska Viljor
Die Schweden spielen eigentlich wieder in der Schweiz. Der spassige Indie-Pop passt in die vergnügliche Ferienzeit – und so gibt es Friska Viljor diese Woche zwei Mal live: Am Freitag am St. Galler Kulturfestival und am Samstag in der Roten Fabrik.

Blue Balls Festival
Das Blue Balls Festival startet am Freitag gross mit Air, Ibeyi und Faber – und geht am Samstag mit Verena von Horsten und Tigershead weiter. Am Sonntag sorgen Sóley und Moes Anthill für die gewünschte Ruhestörung.

Während den Sommermonaten findet nicht an jedem Tag ein Konzert statt. An eine Pause denken wir trotzdem nicht – sondern präsentieren euch Montag für Montag die besseren Festivals und Konzerte der neuen Woche. Alles wie gewohnt, eigentlich. Aber kürzer.

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Veröffentlicht am 14. Juli 2016 von Simon Gwinner in Review

Aufgewachsen in einer streng religiösen Familie entschied sich Kelsey Lu mit 18 Jahren Cello zu studieren. Seitdem wohnt sie in New York, musizierte unter anderem bereits in Dev Hynes The Apollo Band sowie mit Empress Of und Chairlift. Vor kurzem erschien ihre eindringliche Debüt EP Church, welche aus einer Live-Session zusammen mit Chairlifts Patrick Wimberly in – wie’s der Titel schon sagt – einer Kirche in Brooklyn entstanden ist.

Fast schon minimalistisch klingen nicht nur die sechs Tracks auf Kelsey Lus Debüt EP, sondern auch das Equipment mit welcher diese entstanden sind. Ein Cello, ihre Stimme und ein Loopgerät und doch klingt das Ergebnis nach viel mehr. Die gezupften und gestrichenen Cello-Klänge prallen an den hohen Kirchenwänden ab und verfremden die Stille dieses Ortes. In Kelseys himmlische Stimme hallen Herzschmerz und dessen Überwindung nach. Das stille und dennoch intensive Ambiente, in welchem Kelsey Lu die sechs Tracks aufgenommen hat, lässt sich regelrecht am eigenen Leib miterleben.

Das dramatische, schillernde «Dreams», die melancholische Stimmung von «Morning After Coffee» oder das überaus ehrliche «Liars» – Kelsey Lu hat uns fest im Griff mit ihren Lutherial-Klängen. Ihre Debüt-EP Dreams erschien vor kurzem über True Panther Sounds und gibts auf Spotify zum Durchhören.

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Veröffentlicht am 12. Juli 2016 von Simon Gwinner in Neue Musik, Orange Peel präsentiert

Anstatt sich für Wochen in einem abgelegenen Studio inmitten der Natur auszusetzten und an neuem Material herumzuwerkeln, welches erst als Gesamtwerk der Öffentlichkeit präsentiert wird, bevorzugen One Sentence. Supervisor vorweg neue Songs mit ihrer wachsenden Fangemeinde zu teilen. Temporär Musik nennt das Quartet dieses mutige Kapitel ihrer Bandgeschichte, welches bald zu Ende gehen wird. Im Februar vor einem Jahr feierte die erste Single «Yélena» dieses Projektes bereits bei uns Premiere. Heute präsentieren wir den neusten und letzten Wurf der Badener, bevor das ganze Album Temporär Musik erscheinen wird.

Die psychedelische Krautrockmischung von OS.S ist auch in «Hedera Helix» wieder präsent. Durch die in sich selbst repetierenden Synthiephrasen schimmern eingängige Gitarrenmelodien und ein ins Gewissen redender Gesang, welche den Nährboden für das Gesamtprodukt bietet. So schieben sich One Sentence. Supervisor immer mehr in der Schweizer Rockmusikszene und (hoffentlich) auch darüber hinaus.

Alle bereits erschienen Temporär Musik Releases gibt es auf Bandcamp als Download und am 28. Oktober feiern One Sentence. Supervisor im Bogen F in Zürich ihre Plattentaufe. Das Album erscheint ebenfalls im Oktober auf Oh, Sister Records.

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Veröffentlicht am 11. Juli 2016 von Eva Hediger in Konzert

Tipps für eine Sommerwoche voller besserer Musik mit einem Melancholiker und dem Festival im Garten.

Montreux Jazz Festival
Auch diese Woche kannst du in Montreux verbringen. Deine Begleitung? Am Montag Kurt Vile & The Violator und Mac Demarco, am Dienstag Neil Young, Grimes, Daughter und Haelos, am Mittwoch Lana del Rey und am Donnerstag Floating Points, Four Tet und Kiasmos.

Sun Kil Moon
Mark Kozelek ist das einzig beständige Mtglied von Sun Kil Moon – und ein grosser, grosser Melancholiker. Bei der aktuellen Tour dabei: Steve Shelley von Sonic Youth. Am Montag im Zürcher Plaza, am Dienstag in der Reitschule in Bern.

Gartenfestival
Ein Buchstabe ist anders, das Programm auch: Am Gartenfestival im Café Kairo gibt es zwei Abende Musik. Und zwar richtig gute: Baby Jail, Nadja Zela, Evelinn Trouble gibt es am Freitag und Samstag.

Während den Sommermonaten findet nicht an jedem Tag ein Konzert statt. An eine Pause denken wir trotzdem nicht – sondern präsentieren euch Montag für Montag die besseren Festivals und Konzerte der neuen Woche. Alles wie gewohnt, eigentlich. Aber kürzer.

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Veröffentlicht am 8. Juli 2016 von Yemi Omodunbi in Review

Den meisten wird BADBADNOTGOOD ein Begriff sein. Bereits mit drei Alben überzeugten sie ihre Hörerschaft, weshalb sich diese nun umso mehr über das neue Album BBNG IV freuen kann. Auf gewohnt smoothe, doch gleichzeitig experimentelle Art verbinden die Kanadier die Genres Jazz und Hip Hop. Ebenfalls typisch sind auf dem Album spannende Kollaborationen mit diversen Musikern, wie zum Beispiel Future Island-Sänger Samuel T. Herring, Mick Jenkins oder Saxophonist Colin Stetson. Neu hingegen ist jedoch Leland Whitty, der seit diesem Album nun ganz offiziell zur Band gehört und somit das Quartett mittels Saxophon komplettiert.

Bereits in den letzten zwei Monate hat die Band ihre Fangemeinde spüren lassen, dass da etwas grösseres kommt. So veröffentlichten sie Mitte Mai die in Zusammenarbeit mit Samuel T. Herring entstandene Single «Time Moves Slow». In der Single Version fast acht Minuten feel good music, gemütliche Beats von BADBADNOTGOOD vollendet und perfektioniert mit der souligen, leicht kernigen Stimme von Herring; ein herausragendes Stück Musik.

Vor einer Woche folgte ausserdem der Song «In Your Eyes». Er zeichnet sich vor allem durch die catchy Bassline, die grazile Stimme von Charlotte Day Wilson und mitreissende, emotionale Violinenpassagen aus, der dem Song eine unglaubliche Leidenschaft verleihen.

Heute ist es soweit: Das Album BBNG IV ist offiziell draussen und hat von fetzigem, souligem Mitwipp-Sound bis jazziger Entspannmusik alles in petto. BADBADNOTGOOD feiern zudem heute die Plattentaufe in Toronto und da es wahrscheinlich nicht klappen wird mit Hingehen, muss man sich vorerst mit dem Hören zu Hause begnügen.

BBNG IV erscheint heute bei Innovative Leisure Records.

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Veröffentlicht am 7. Juli 2016 von Kilian Mutter in Mixtape, Playlists

Auch dieses Jahr kriegst du unsere 20 liebsten Sommersongs, feinsäuberlich ausgewählt und arrangiert, schon zu Beginn der Ferienzeit, damit du für den geplanten Roadtrip, die Strandferien, die Flucht aus der Stadt, aber auch deine schwülen Bürotage optimal gerüstet bist. Die Songs sind sowohl einzeln, wie auch als Zip-File downloadbar und fast alle auf Spotify und Soundcloud anzuhören. Das wunderbare Artwork stammt von Cameron Taylor.

1. Eröffnet wird das diesjährige Sommermixtape mit HOVE von einem Local, der mit diesem Projekt seine Liebe zu den ambienten Klängen auslebt.

2. Jadu Heart stammen aus England, spielen luftigen Pop mit souligem Einschlag und sind auf dem Label von mura masa unter Vertrag.

3. Der Hypesong des Jahres schlechthin, mit seinen unterkühlten Beats und warmen Folk-Strukturen, ist wirklich kaum totzuhören.

4. Real Lies sind sowas wie die Pet Shop Boys der Millenials: Catchy, fresh und unglaublich britisch.

5. Der zweite von drei Schweizer Vertreter auf dem Mixtape ist ein aufstrebender Produzent aus der Ostschweiz, der mit dem instrumentellen «Zuckersee» einen kleinen Sommerhit geschaffen hat.

6. Einst war er Teil der Smith Westerns, nun hat Cullen Omori mit seinem auf Sub Pop erschienenen Solo-Debüt gleich einige leichtfüssige Sommersongs am Start.

7. 16 Jahre sind im Musikgeschäft eine gefühlte Ewigkeit. Doch das Warten auf das neue Album von den australischen Sample-Königen The Avalanches hat sich gelohnt, nicht nur, aber auch wegen «Colours».

8. Mit seinem tropischen Electro-Pop klingt Jaune etwa so, als wäre er der französische Halbbruder von El Guincho.

9. Die Neuseeländer von Yumi Zouma sind seit nunmehr zwei Jahren Garanten für sommerlichen Dream-Pop, der an Eingängikeit kaum zu überbieten ist.

10. Mit ihrem zweiten Album kriegen die beiden Schweizer von Klaus Johann Grobe endlich auch in ihrer Heimat den Zuspruch, den sie schon lange verdient hätten.

11. Sommerzeit ist «Feelin Fine»-Zeit. ‚Nuff said. Wir danken Hoops für ihre Klänge.

12. Goss, so lautet der Name eines weiteren möglichen Exportschlagers aus Dänemark. Die Debütsingle ist Pop in Reinform, toll produziert und mit unerwarteten Einschüben.

13. Und schon Dänen – dieses Jahr sind sie omnipräsent. First Hate haben mit «Holiday» einen Wave-Pop-Sommerhit geschaffen, der sich sofort in den Gehörgängen einnistet.

14. Geschaffen für ein Album, das als Soundtrack für einen Film dient, ist «Off The Chain» von Fenster ein kleines Feuerwerk an rhythmischem Synthie-Pop.

15.Es wird wohl diesen Sommer nur wenige Songs geben, in denen zwei Stimmen so wunderbar harmonieren, wie jene von Dev Hynes (Blood Orange) und Lorely Rodriguez (Empress Of) in «Best To You».

16. Für die nötige Ration an rotzigem Punk Rock sorgen, wie schon vor zwei Jahren, die dauerbekifften Jungs von Dune Rats.

17. Lewis Del Mar klingen, wie ihr Name es verspricht, nach Strand. Perkkussionslastiger Indie Pop, kombiniert mit akkustischen Gitarren.

18. Auch Deutschland kann Sommer. Still Parade aus Berlin kanalisiert seine Psych-Pop Vorbilder und kreiert seinen ganz eigenen Sound.

19. Schon mit selbstbetitelten Debütalbum deutete Morgan Delt vor 2 Jahren sein Talent an – mit der psychedelischen Vorabsingle für seinen kommenden Zweitling ist sein Können nun noch deutlicher ersichtlich.

20. Abgerundet wird unsere Playlist mit einem Albumhighlight von Angus Stone’s neuem Projekt Dope Lemon.


Download: Orange Peel Summer Mixtape 2016

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Veröffentlicht am von Beni Geisseler in Neue Musik

Polographia ist bekannt für ihren organischen Electro-Sound. Das Duo aus Sydney kann aber auch anders. Bereits letzten Herbst erzeugten sie auf ihrer EP ‚Natural‘ in einer Kollaboration mit Goodbye Moon einen wohlklingenden Electro-Pop Song. Für ihre neuste Zusammenarbeit holten sie Winston Surfshirt ins Boot.

«Sly» ist ein sommerlicher Retro-Song, der mit seinen Synths und dem akzentuierten Bass den Hörer zurück in die 90er transferiert. Die zusätzliche Stimme von Winston Surfshirt erschafft eine dynamische Atmosphäre.

Die Single erscheint morgen Freitag via Sweat it Out!

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