Veröffentlicht am 14.07.2018 von Simon Gwinner in Radio

Alle acht Wochen, jeweils am Samstag von 15:00 bis 17:00 Uhr, teilen wir auch bessere Musik im Radioformat. Unser 9. Setblock lief letzten Samstag über den Zürcher Internet-Radiosender GDS.FM und gibt’s jetzt auch zum Nachhören.

Diesesmal mit der Popplatte schlechthin von SOPHIE, Oneohtrix Point Never’s neuem Album Age Of, Snail Mail’s grossartiger Debütplatte Lush, einer weiteren lauschigen Single vom aufstrebenden Singer-Producer MorMor aus Kanada, verträumten Folk-Pop über wuschelige Monster von LUMP, einer kleinen Hitsingle von G Flip, vielfältigen Rap/R&B-Sounds von Tierra Whack, Deutsch-Pop von Drangsal, neuen experimentellen und vorallem lauten Klängen von Death Grips, BADBADNOTGOOD’s Matty Tavares in Solo und der hier bereits mehrmals mit Lorbeeren geschmückte genreübergreifende Sound von Sudan Archives.

TRACKLIST SETBLOCK #9

1. Sophie Immaterial
2. Oneohtrix Point Never Toys 2
3. Serpentwithfeet Mourning Song
4. Peter CottonTale Forever Always (ft. Chance The Rapper, Rex Orange County, Daniel Caesar)
5. Beach House L’Inconnue
6. Jamie Issac Interlude (Yellow Jacket)
7. LUMP Late To The Flight
8. Flasher Sun Come And Golden
9. Hana Vu Shallow
10. Jonathan Bree You’re So Cool
11. Rich Aucoin The Fear
12. Drangsal Jedem Das Meine
13. MUNYA Des Bisous Partout
14. Snail Mail Lush Control
15. MorMor Waiting on the Warmth
16. Kim Petras Can’t Do Better
17. SOPHIE Is It Cold In The Water
18. Death Grips Dilemma
19. Yuno Why For
20. J-HUS Dark-Vader
21. Popcaan Body So Good
22. Tierra Whack Pet Cemetry
23. Tierra Whack 4 Wings
24. Jean Grae Waiting For The Moon (ft. Mosel, Anna Wise)
25. Teyana Taylor Rose In Harlem
26. Kamaal Williams LDN Shuffle
27. Sudan Archives Nont For Sale
28. Matty Embarrassed
29. G Flip Killing My Time
30. slowthai Ladies
31. Let’s Eat Grandma Ava
32. Jenny Hval The Dreamer Is Everyone In Her Dream
33. Biig Piig Perdida
34. Khruangbin Como Me Quieres
35. Matty Clear

Alle unsere vergangenen Setblocks gibt’s bei GDS.FM zum Nachhören und vergiss nicht uns auf Facebook oder Twitter zu folgen für Updates, wann der nächste Setblock Live geht.

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Veröffentlicht am 3. Juli 2018 von Severin Kaufmann in Interview, Konzert, Swiss Sounds

Vergangenes Wochenende fand wieder das allseits bekannte Openair St. Gallen statt. Wie gewohnt herrschte eine herzlich-heitere Stimmung. Dies wurde mit sommerlichem Wetter und musikalischen Leckerbissen kombiniert. So waren zahlreiche grossartige Bands vor Ort. Es beehrten unter anderem Depeche Mode, Angus & Julia Stone, The Killers und Portugal. The Man den Sittertobel. Doch auch grandiose nationale Acts wie etwa Crimer, Long Tall Jefferson oder One Sentence. Supervisor.

Wir nutzten die Gelegenheit für ein Gespräch mit Donat Kaufmann, dem Sänger der Badener Band One Sentence. Supervisor. Denn schon unlängst wissen wir, dass es sich bei ihnen um eine der spannendsten Bands des Landes handelt. Ihre hymnisch psychedelischen Klänge begeistern aber nicht nur hierzulande: Sie fanden auch schon den Weg nach Ungarn oder gar China. Momentan sind sie mit dem syrischen Komponisten und Musiker Bahur Ghazi unterwegs. Dies führt zu einem äusserst spannenden und orientalisch angehauchten Sound.

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit dem syrischen Musiker Bahur Ghazi?

Donat: Ich wollte letztes Jahr lernen, das Instruent Oud (arabische Laute) zu spielen. Dies erzählte ich einem Freund, welcher mir nahelegte, Bahur zu kontaktieren. Dieser sei der beste Oudspieler weit und breit. Dieser könne mir das Spielen beibringen. So besuchte ich ihn. Dort wurde dann wenig Uht gespielt, jedoch vor allem geredet. So hat es zwischen uns gefunkt. Etwas später habe ich ihn nach Baden eingeladen und wir spielten ein erstes gemeinsames Konzert. 

Wie sieht die weitere Zusammenarbeit mit Bahur Ghazi aus?

Donat: Er wird, bis auf zwei, auf allen Konzerten in diesem Sommer mit dabei sein. Im Winter geht es wieder ins Studio. Er wird dann voraussichtlich auch von der Partie sein. Man kann von einem kompletten Album ausgehen. 

Hast du selbst nun gelernt Oud zu spielen?

Donat: Haha, nein noch nicht, aber hab ich noch vor. Das Können von Bahur ist etwas einschüchternd. 

Eure Musik ist enorm treibend, kaum ein Fuss stand während des Konzertes still. Fandet ihr es nicht ein wenig schade, gleich nach dem Mittag spielen zu müssen, als später am Tag, wo bereits mehr getanzt wird?

Donat: Nein, ich mag diesen Slot sehr gerne! Früher fand ich es auch komisch früh zu spielen, dann aber habe ich gemerkt, dass es eigentlich extrem geil ist. Die Leute kommen bewusst an das Konzert. Wenn die Leute beim Konzert bleiben, bleiben sie für die Band. Und nicht nur, weil der Rhythmus stimmt und sie schon etwas zu viel getrunken haben. So ist es nach dem Mittag eine kleine Herausforderung die Leute mit der Musik zu packen. Auch achten die Leute viel bewusster auf die Musik, was ich extrem schön finde. 

Wie gesagt lädt eure Musik sehr zum Tanzen ein. Wie schafft es euer Bassist bei allen Konzerten still sitzend zu spielen?

Donat: Man kann ja auch im Sitzen tanzen! Man tanzt am besten, wenn man sich wohl fühlt und er fühlt sich sitzend am wohlsten. Und so tanzt er im Sitzen am besten. 

Euer Bekanntheitsgrad wurde durch dein 20 Minuten Titelblatt-Kauf einiges grösser. Bezeichnest du euch als politische Band?

Donat: Jein. Jede Person oder Handlung kann als politisch aufgefasst werden. So würde ich bei uns nicht unsere Texte sondern unsere Handlungen als politisch bezeichnen. Seien es Firmen, mit denen man zusammenarbeitet, Festivals, an welchen man spielt oder eben nicht spielt. Das Openair St Gallen ist für mich persönlich ein Grenzfall. Es ist schon sehr nahe am Mainstreamgedanken. Gleichzeitig hat es immer noch eine krasse Tradition. Auftritte für Banken oder ähnliche Institutionen würden aber nicht in Frage kommen. 

Donat: Das 20 Minuten Cover war aber eine Aktion von mir persönlich und hat nichts mit der Band zu tun. 

Wie kam es zu eurem Auftritt in China (2014)?

Donat: Durch einen glücklichen Zufall. An einem Konzert von uns in der Roten Fabrik, war ein Typ, welcher eine Bookingfirma hat. Diese organisiert Konzerte von Schweizer Bands in China und umgekehrt. Er fand unser Konzert gut und fragte uns an. So hatten wir eine ganze Tour in China. 

War die Stimmung an diesen Konzerten anders als hier in der Schweiz?

Donat: Ich glaube nicht. Jedenfalls nicht grosse, das Verhalten nach einem Song war höchstens etwas anders. Schlussendlich bestand ja das Publikum da auch einfach aus Menschen, welche an Musik interessiert sind. 

Werden die neuen Songs auch wieder umgehend veröffentlicht werden, wie bereits bei „Temporär Musik 1-14“?

Donat: Gute Frage! Ich denke eher nicht. Wir werden uns nun Zeit nehmen und im Winter neue Songs aufnehmen. Im März oder April wird im besten Fall ein neues Album  mit 10 oder 11 Songs herauskommen. Vielleicht aber auch erst im Herbst. 

Wird es dann auch wieder eine Tour geben?

Donat: Umbedingt! Ich finde dazu ein Zitat des Tame Impala Sängers sehr treffend. Er meinte die ersten und letzten 10 Minuten eines Songs seien die Schönsten. Dann, wenn man die Idee hat und dann, wenn man sie live spielt. Also so habe ich es interpretiert und bin dieser Meinung. 

Wer One Sentence. Supervisor feat. Bahur Ghazi noch live sehen möchte findet hier ihre Tourdaten.

Das Open Air St. Gallen bewies auch mit seiner 42. Ausgabe, dass es nach wie vor einen Besuch wert ist. Ein erster Headliner vom nächsten Jahr ist bereits bekannt: Die Ärzte.

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Veröffentlicht am 21. Juni 2018 von Simon Gwinner in Neue Musik, Video

Ella Soto gehörte zu einer unserer Lieblingskünstlerinnen des letzten Jahres. Die aufstrebende Lausannerin überzeugt mit abenteuerliche Beats, einem Hauch Avantgarde und einer Stimme, die stark von den Grössen der goldenen R&B-Ära geprägt ist. Vor allem aber ihre Texte sind stark, erzählen meist über Powerfrauen, Unabhängigkeit und strotzen nur so von weiblicher Überzeugung.

Ihre neuste Single «Touch My Mind» klingt insgesamt zwar nicht ganz so mutig wie ihre Debüt-EP Sisterhood, schnürt den Hörer aber dennoch mit ungezwungenen und sehr ehrlichen R&B Tönen und Texten ein.

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Veröffentlicht am 11. Juni 2018 von Simon Gwinner in Orange Peel präsentiert, Video

Die vierköpfige Band aus Melbourne, Australien stellten wir dir erst kürzlich mit ihrer vielversprechenden Debütsingle vor. Der Song fühlt sich an wie ein Wirbelsturm, angetrieben von wild gewordenen Cymbals, verzerrten Synthesizern und flirrenden Gesangssamples. Mit einigen ruhigeren Passagen lässt «Anima» aber auch Zeit zum Verschnaufen und zum genaueren Hinhören und das lohnt sich. Übergenau versuchen Squaring Circles alles aus den 4:42 Minuten herauszuholen und erschaffen eine progressive und prunkvolle Soundcollage.

Umso mehr freut es uns, heute das Musikvideo zur Single zu präsentieren. Unter der Regie von Brendan Anderson & Shannon Madden vermischen sich Ölflächen und Farben zu den vielschichtigen Klängen von Squaring Circles «Anima». Oder wie es die Band selbst formuliert:

The single and film clip symbolises the journey of confrontation and submitting to ones internal opposite.

Squaring Circles «Anima» erschien vor kurzem und gibt es auf Bandcamp zum Download. Ein Debütalbum soll noch dieses Jahr folgen.

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Veröffentlicht am 6. Juni 2018 von Simon Gwinner in Neue Musik

In der Vergangenheit haben Sirens Of Lesbos mit Clubhits von sich Reden gemacht. Mit ihrer neusten Single schlägt das Schweizer Kollektiv einen anderen musikalischen Weg ein und veröffentlicht diesen Song auch gleich auf ihrem eigenen Label.

«We’ll Be Fine» ist eine melodiöser Sommerhit, der sich in Reggae-Vibes bräunt und von einem hoffnungsvollen Beziehungsende erzählt. Eritreische Pop-Einflüsse treffen dabei auf den balearischen Sound aus Ibiza und die Dub-Reggae Beats aus der Karibik werden von leichten Gitarrenriffs vervollständigt. Vor allem diese  aufeinander treffenden, unterschiedlichen Einflüsse und die gefühlsvollen Gesangsharmonien machen «We’ll Be Fine» zu einem grossartigen globalen Popsong.

Sirens Of Lesbos «We’ll Be Fine» erschien über ihr eigenes, gleichnamiges Label und du findest den Song auch in unserer Daily Orange Juice Spotify Playlist.

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Veröffentlicht am 5. Juni 2018 von Simon Gwinner in Orange Peel präsentiert

Vom 14. bis 16. Juni findet das B-Sides Festival auf dem Sonnenberg, gleich bei Luzern statt. Das Festival hat sich über die letzten Jahre zu einer bewährten Anlaufstelle gemausert, für all jene, die sich über den musikalischen Horizont hinaus auch für Kunst und Performance interessieren. Im Herzen ist das B-Sides aber immer noch ein Musikfestival und auch dieses Jahr treffen ungefähr 30 Musiker und Musikerinnen mit unterschiedlichen Kulturen und Hintergründen aufeinander, um ihre Musik abseits des Mainstream zu präsentieren. Hier stellen wir dir drei unserer Highlights des diesjährigen B-Sides Programm vor und verlosen zudem Tickets für das fast ausverkaufte Happening.

Yasmine Hamdan – Donnerstag 14. Juni, 21:00 Uhr

Yasmine Hamdan gilt als eine Art Ikone des arabischen Pop-Undergrounds. Obwohl die aus Beirut stammende Sängerin mittlerweile in Paris zu Hause ist, lebt sie das Leben einer Nomadin. Ihr letztes Album entstand vor allem unterwegs und das spürt man auch in ihrer Musik. Unterschiedliche Kulturen und Musikrichtungen finden darin Platz und die arabischen Texte erzählen Geschichten über Beziehungen und Rebellion aus der Sicht einer schillernden, weiblichen Persönlichkeit. Mit ihrem neustes Album Al Jamilat gelingt ihr ein weiterer Schritt Richtung Weltstar.

Sudan Archives – Freitag, 15. Juni 22:05 Uhr

Der Orange Peel Anhängerschaft wird Sudan Archives bereits ein Begriff sein. Die autodidaktische Violinistin und Sängerin aus Los Angeles vermischt Geigenklänge mit experimentellem Pop und R&B Einflüssen zu einem genreübergreifenden Mix. In ihrer Musik bedient sich Sudan Archives unterschiedlicher Elementen globaler Musik und Tradition — von der zeitgenössischen LA-Beatszene, über westafrikanische Geiger und Rhythmusstrukturen, sowie sudanesischem Folk. Ihre neue EP Sink ist eine weitere Exploration dieser eigenwilligen und sehr ansteckenden Mischung aus unterschiedlichen Einflüssen.

Tomaga – Samstag, 16 Juni 22:05 Uhr

Die Musik von Tomaga zu beschreiben ist schwierig. Das Duo widersetzt sich jeglicher musikalischer Konvention und setzt lieber auf Neugier und Spannung zwischen Improvisation und Form. In der Vergangenheit beschrieb sich das Duo bestehend aus Valentina Magaletti und Tom Relleen auch als „Anti-Band“. Das aus dem Grund, weil sie trotz Psych-Rock und Punk Einflüssen vollkommen auf Gitarren verzichten und sich lieber mit ausufernden Instrumentationen und ungewöhnlichen Songstrukturen ausdrücken. Dennoch, oder gerade deswegen, wissen Tomaga mit ihrer Liveperformance zu hypnotisieren.

Das ganze Programm des diesjährigen B-Sides findest du auf der Festival Website. Tickets gibt’s nur noch für den Donnerstag, 14. Juni, unteranderem mit Yasmine Hamdan, Jon Hood oder Evelinn Trouble. Wir verlosen zudem 2×2 Tickets für den Donnerstag des diesjährigen B-Sides Festival. Schreibe bis Sonntag, 10. Juni, 20:00 Uhr eine E-Mail mit dem Betreff B-Sides an verlosung@orangepeel.ch. Viel Glück!

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Veröffentlicht am 31. Mai 2018 von Simon Gwinner in Neue Musik

Die amerikanische Singer/Songwriterin ist gerade mal 17 Jahre jung, schreibt aber bereits grossartige Popsongs, die nur so von Coolness strotzen. Der unverkrampfte Indie Pop Song «Crying on the Subway» stellten wir dir bereits vor. Nach einer weiteren vielversprechenden Kollaboration mit Satchy, folgt jetzt der nächste Vorabgeschmack auf ihre kommende EP.

Anstatt sich nur einer Richtung zu zuwenden, schlägt Hana Vu in «Shallow» neue laute Töne an. Mit einem unkomplizierten Schlagzeuggroove, ausgefransten elektronischen Gitarren und ihrer verrauchten und soulig-klingenden Stimme, zieht sie uns in ihren jugendlichen Bann, der zwar einfach wirkt, jedoch mit seinem eigenen Charme fasziniert.

Hana Vus neue EP «How Many Times Have You Driven By» erscheint am 29. Juni über Luminelle Recordings.

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Veröffentlicht am 29. Mai 2018 von Yemi Omodunbi in Konzert, Orange Peel präsentiert

Zum zweiten Mal lädt das Schauspielhaus Zürich zusammen mit dem Musik-Recherche-Netzwerk Norient sowie dem Rewire Festival in Den Haag zu einer audio-visuellen Performance ein. Sonic Fiction soll sich den aktuell spannendsten Acts der zeitgenössischen Popmusik widmen. Für die zweite Ausgabe werden Aïsha Devi und Tim Hecker auf der Zürcher Theaterbühne stehen. Wir verlosen 2×2 Tickets für diesen experimentellen und spannenden Abend am 9. Juni und stellen dir hier die beiden Künstler kurz vor.

Aïsha Devi kann man nicht einfach als Musikerin bezeichnen. Denn sie ist viel mehr als das. Vormals noch als Kate Wax bekannt, hat sie mit Aïsha Devi ihren Alterego gefunden. Ihre Musik wird in erster Linie durch ihre Stimme geprägt, die man ziemlich schnell als ihr stärkstes Element erkennt. Aïsha Devi zelebriert ihre Eigensinnigkeit, ohne sich an vorgegebenen musikalischen Normen zu orientieren. Es überrascht folglich nicht, ist der Hörer beim erstmaligen Hören allenfalls etwas überrumpelt. Dass ihre Liveauftritte keine rein auditiven Performances sind, sondern gerne als spirituelle und transzendente Erfahrungen bezeichnet werden, bestätigen die Annahme, sie sei eine wahre Künstlerin.

Im Schauspielhaus wird sie ihr zweites Album DNA Feelings dabei haben, welches am 11. Mai 2018 bei Houndstooth erschienen ist, und versuchen, dich in einen meditativen Zustand zu befördern.

Der Kanadier Tim Hecker kann man zweifelslos als gestandenen und hochgelobten Experten elektronischer (Ambient)Musik bezeichnen. Seit 1996 veröffentlicht er Musik (in den Anfangsjahren noch technoider und unter dem Alias Jetone). Das erste Album, das er unter seinem richtigen Namen Tim Hecker veröffentlichte, wurde als eine ‚very brutal, bloody, bone-crushing experience‘ beschrieben. Seine Liveperformances sind typischerweise improvisiert, etwa durch die Manipulation von Orgelklängen.

Am Samstag, 9. Juni, wird er dem Publikum des Zürcher Schauspielhauses mit einer Black-Out-Show imponieren – einer Performance also, die in kompletter Dunkelheit stattfinden wird. Wer weiss, vielleicht wird er an besagtem Abend auch erste Eindrücke in sein bald erscheinendes, neues Werk geben. Sein neuntes Album Haunt Me, Haunt Me Do It Again kommt am 6. Juli 2018. Der erste Track ist bereits jetzt auf Bandcamp verfügbar.

Der 9. Juni im Schauspielhaus verspricht, ein vergessliche Abend mit neuartigen Erfahrungen zu werden. Wir verlosen 2×2 Tickets für die Zweitausgabe der Konzert- und Performancereihe Sonic Fiction mit Aïsha Devi und Tim Hecker im Schauspielhaus in Zürich. Schreibe bis Sonntag, 3. Juni, 20:00 Uhr eine E-Mail mit dem Betreff Sonic Fiction an verlosung@orangepeel.ch. Viel Glück!

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