Veröffentlicht am 20.08.2014 von Kilian Mutter in Neue Musik

Sie sind roher als Ghostpoet, weisser als Dels, verständlicher als The Streets und um einiges britischer als Shabazz Palaces – und doch ziehen Ruane Maurice, ein Trio aus Birmingham, ihre Einflüsse von diesen Künstlern. Ihre Verbundenheit zum heimischen Musikschaffen zeigt sich zudem in der Produktion. Hier finden sich neben ambienten elektronischen Elementen auch Prägungen durch frühen Industrial, Krautrock und avantgardistischen Pop.

Wie nur wenige englische Rap-Combos der Gegenwart verbinden sie ihre Affinität zu verschiedensten Genres zu einem düsteren und innovativen Ganzen. Ein Ganzes, das sich in wenigen Wochen auf ihrem selbstbetitelten Erstling Ruane Maurice geniessen lässt. Einen ersten vielsprechenden Eindruck vermögen die beiden Vorabsingles «Nomenclature» und «Farne» zu geben, die es wärmstens zu empfehlen gilt.

Das Album erscheint am 9. September auf dem Brooklyner Label Stars & Letters.

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