Veröffentlicht am 19.06.2016 von Kilian Mutter in Neue Musik

Nur wenige jungen MusikerInnen können von sich behaupten, dass Hit-Produzent Pharrell Williams als Taufpate ihrer musikalischen Karriere gewaltet habe. Speziell, wenn man selbst nicht gerade als ins Popstarschema für Majorlabels passt und mit seiner Musik auch nur bedingt Mainstreamnormen entspricht.

Maggie Rogers Geschichte liest sich jedoch genau so. Geboren im ruralen US-Bundesstaat Maryland und schon früh als Folk-Musikerin tätig, zog sie vor einigen Jahren nach New York, um an der renommierten Tisch-School Musik und darstellende Künste zu studieren.

Diese ermöglichte der jungen Musikerin, die sich inzwischen vermehrt auch mit elektronischer Musik auseinanderzusetzen begann, kürzlich einen ihrer noch unfertigen Songs Pharrell höchstpersönlich vorzuspielen. Dieser zeigte sich ob dem Gehörten sichtlich begeistert, ja gar gerührt und sorgte damit für einen regelrechten Medienhype um Rogers.

Nun hat Maggie Rogers ihren Song «Alaska» offiziell veröffentlicht und wird damit all den Vorschusslorbeeren durchaus gerecht. Obwohl die Kombination von Folk und technoiden Klängen in dieser Form von Pharrell als etwas völlig Neues und Ungehörtes bezeichnet werden, sind Ähnlichkeiten zu Folktronica von Acts wie Sylvan Esso nicht von der Hand zu weisen.

Und doch ist «Alaska» einfach gesagt eine der schönsten Popnummern, die man dieses Jahr hören wird und setzt die Messlatte für Maggie Rogers weiteren musikalischen Output ganz schön hoch.

Teile diesen Post via