Veröffentlicht am 28.09.2017 von Simon Gwinner in Review

Alois sind ein Popgespann von vier Luzernern, welche dieses Jahr mit zwei Singles bereits zu verzaubern wussten. Die wirklich spannenden Songs erwarten uns aber erst auf ihrem Debütalbum, welches am Freitag über das Label Red Brick Chapel folgt.

Auf Mints vereinen sich Stilelemente aus luftigem Gitarren-Pop, von Synthesizern geprägtem Krautrock und subtilen Klangspielereien. Dabei folgen sie keiner Geradlinigkeit oder Monotonie, sondern lassen sich von experimentierfreudigen Ideen und Instrumentalläufen leiten. So verwundert es auch nicht, dass sich das Projekt ursprünglich aus einer rein instrumentalen EP heraus entwickelte. Aus dem Soloprojekt von Martin Schenker entstand über zwei Jahre hinweg eine vierköpfige Band, in der auch der Gesang plötzlich einen Platz in den melodiös ausgeprägten Songstrukturen fand. Alois schaffen ein Gesamtbild, das sehr harmonisch klingt. Sie erlauben bestimmten Instrumenten auszubrechen, finden sich dann aber wieder in einem elektrisierenden Groove, welcher mit kleinen Details ausgeschmückt wird.

Die bereits erschiene Vorabsingle «Flowers» ist wie gemacht fürs Radio, während andere psychedelischere Songs wie «Glacier» oder «Isolator» genaueres hinhören verdienen. «Young Sun Paradox» ist zudem eine wunderschöne Popballade, mit welcher man langsam in den eigenen Träumen versinkt.

Alois‘ Debütalbum Mints erscheint am Freitag über das Label Red Brick Chapel. Die beiden Vorabsingles («Flowers» und «Credo») kannst du in unseren Playlists nachhören.

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