Veröffentlicht am 11.10.2017 von Yemi Omodunbi in Review

Das Amsterdamer Psychedelic-Pop Duo Feng Suave veröffentlichte dieser Tage seine gleichnamige erste EP. Darauf sind vier Tracks zu hören, die Gemütlichkeit und Harmonie geradezu verinnerlichen. Beim ersten Hören stellt sich also schnell die Frage, wie „Feng Suave“ denn zu verstehen ist: Feng = Chinesisch für Wind, suave = Spanisch für weich; also womöglich weicher Wind? Würde durchaus passen. Angefangen mit «Honey, There’s No Time», der einem verspäteten Sommerhit gleichkommt, über «By The Poolside», der in seiner 80er-Jahre-haftigkeit an Songs von Toro y Moi erinnert. Schliesslich zeichnen sich alle vier Songs mit lieblichen, sommerlichen und vielseitigen Gitarrenmelodien und dem ausfüllenden Gesang aus, der durch die ganze EP hinweg begleitet. Den beiden Daniels, Daniel de Jong und Daniel Leonard Elvis, gelingt mit ihrem Erstling also eine wunderbare Sammlung an Musik, die mit einer sehr grossen Sorgfalt und viel Gefühl kreiert und umgesetzt wurde.

Die EP Feng Suave erschien bei Sony/ATV.

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