Veröffentlicht am 07.05.2018 von Severin Kaufmann in Review

Das Cover von Geowulfs Debütalbum zeigt auf eindeutliche Weise, was den Hörer erwartet. Mit sanften Klängen und eingängigen Melodien zaubert das australische Duo die Sonne herbei. Der mit Synthesizer bemalte Pop wirkt gekonnt lässig und so erzeugt Great Big Blue auf Albumlänge pure Sommervibes.

Dies zeigt sich besonders bei Songs wie «Get You» oder «Saltwater». Andere Songs wie «Drink Too Much» wirken wie ein Tagtraum und laden ein, in Erinnerungen zu schwelgen.

„Cause I get myself in trouble when I drink too much, think too much.“

Einerseits bietet das Album eine gewisse Abwechslung, die sich beispielsweise beim gelungenen Synthie-Einsatz in «Won’t You Back» zeigt und damit mit dem vom New Wave beeinflussten Song die allgemeine Einheitlichkeit von Great Big Blue fein durchbricht.

Obwohl das Album also mit einfach gehaltenen Melodien und warmen Klängen brilliert, mag es einigen Hörern wohl ein wenig an Ecken und Kanten fehlen. Als Untermalung für laue Abende funktioniert es dafür umso besser.

Great Big Blue erschien im Februar 2018 bei 37 Adventures.

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