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Veröffentlicht am 14.10.2018 von Severin Kaufmann in Konzert, Orange Peel präsentiert

Mit dem Beginn des Herbstes hat auch wieder die grosse Konzertsaison begonnen. Zahlreiche wunderbare Konzerte, in kleinen und grossen Hallen stehen an. Um da den Überblick nicht zu verlieren, lohnt es sich regelmässig unseren Konzertkalender anzuschauen. Besonders den Donnerstag, 18. Oktober sollte man sich aber schon mal in die Agenda eintragen. Da spielt der junge Engländer Yellow Days zum ersten Mal in der Schweiz im Papiersaal in Zürich.

Mit seiner souligen Croonerstimme und elektrischen Gitarre spielt er einfühlsame Popsongs, die tief unter die Haut gehen. Um sich im Vorhinein bereits einzustimmen, empfehlen wir in sein Debütalbum Everything Okay In Your World? reinzuhören, welches letztes Jahr erschienen ist.

Tickets kann man via Starticket kaufen. Wir verlosen zudem 1×2 Tickets für das Konzert am 18. Oktober im Papiersaal in Zürich. Schreibe bis Dienstag 16. Oktober, 20:00 Uhr eine E-Mail mit dem Betreff Yellow Days an verlosung@orangepeel.ch. Viel Glück!

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Veröffentlicht am 8. August 2018 von Severin Kaufmann in Konzert, Orange Peel präsentiert

Luzern wird jeden Sommer aufs neue mit einer grandiosen Auswahl von Festivals verwöhnt. So befindet sich in seiner Umgebung das B-Sides, das Am Bach oder das Blue Balls. Alle zwei Jahr gibt es noch ein weiteres: Radio 3FACH veranstaltet jeweils das Gratisfestival Funk Am See auf der Lidowiese beim Verkehrshaus. Das Line Up besteht aus nationalen wie auch internationalen Acts, welche sie regelmässig im Radio spielen.

So wird unter anderem Crimer mit seinen 80er Klängen das Publikum beschallen, S.O.S. das Publikum anheizen und Stereo Luchs mit seinem Dancehall die Massse zum tanzen animieren. Aber auch Künstler aus dem Ausland werden performen. So sollte man auf keinen Fall die grossartige Mavi Phoenix verpassen! Die Wahlwienerin glänzt mit ihrem Sound der zwischen Hip-Hop, R’n’B, Trap und Pop einzuordnen ist. Die Niederländer von Klangstof überzeugten uns bereits mit ihrem Debüt und sind ebenfalls auf der Lidowiese Live zu sehen.

Dieses Jahr wird es nach den Konzerten erstmals eine Afterparty, im Rahmen des 20-jährigen Jubiläum von Radio 3FACH, geben. Diese wird in einer ganz besonderen Location statt finden: dem nebenanliegenden Verkehrshaus. Dort spielt mit Myd beispielsweise der neue Liebling des Pariser Labels Ed Banger (Justice, Breakbot, Kavinsky) auf.

Das Festival an sich wird kostenlos sein, für die Afterparty benötigt man jedoch ein Ticket! Den Vorverkauf findest du hier. Das Festival findet vom 17. bis 18. August in Luzern statt.

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Veröffentlicht am von Severin Kaufmann in Konzert

Im Herzen der Schweiz fand auch dieses Jahr wieder das Blue Balls Festival statt. Es handelte sich dabei um die 26 Ausgabe des Festivals und man blieb dem erfolgsbewährten Konzept treu. Zahlreiche bekannte Acts traten in den Sälen des KKL auf. Das Line Up konnte mit einigen Leckerbissen auftrumpfen wie zum Beispiel mit Asaf Avidan, Gary Clark Jr., Alanis Morissette.

Doch nach wie vor bietet das Blue Balls auch einige, etwas weniger bekannten Künstler, eine Platform an. So hatte man die Chance den aufsteigenden Sänger Keir aus Bristol zu bestaunen. Oder gar gratis die spannende Kat Frankie.

Einige Konzerte wurden von uns besucht. Dabei überraschte besonders der britische Sänger Tom Odell mit einer hervorragender Performance! Der doch für eher romantische Piano-Pop-Balladen bekannte Sänger überzeugte mit einer rockigen Show. Er verstand ausserordentlich das Publikum zu animieren, sang und schrie seine Texte und stand dabei teils auf dem Piano. Auch die Band, welche ihn während dem ganzen Konzert begleitete, überraschte mit gelungenen Solo Einlagen.

Tom Odell by Jennifer Scherler

Das Blue Balls ist natürlich auch wegen seiner Konzerthalle, dem KKL, einzigartig. Es hat einen ganz eigenen Charme, hervorragende Künstler in solch einer guten Akustik zu erleben. Asaf Avidan durfte als letzter Act der diesjährigen Ausgabe den „Weissen Saal“ beehren. Mit seiner „Vier-Oktaven-Stimme“ zog er das Publikum vom ersten Takt an in seinen Bann. Sein Repertoir von Songs schöpfte er voll aus.

Asaf Avidan by Flavio Leone

Die Veranstalter zogen zum Ende eine positive Bilanz. Über 100’000 Besucher seien es gewesen, wie viele davon wohl tatsächlich wegen den Konzerten? So mutet das Blue Balls doch teils eher wie ein Luzerner Stadt Fest an. Und dies trotz sehr sehr guter Musik.

Die nächste Ausgabe des Blue Balls findet vom 19 bis 27 Juli statt.

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Veröffentlicht am 3. Juli 2018 von Severin Kaufmann in Interview, Konzert, Swiss Sounds

Vergangenes Wochenende fand wieder das allseits bekannte Openair St. Gallen statt. Wie gewohnt herrschte eine herzlich-heitere Stimmung. Dies wurde mit sommerlichem Wetter und musikalischen Leckerbissen kombiniert. So waren zahlreiche grossartige Bands vor Ort. Es beehrten unter anderem Depeche Mode, Angus & Julia Stone, The Killers und Portugal. The Man den Sittertobel. Doch auch grandiose nationale Acts wie etwa Crimer, Long Tall Jefferson oder One Sentence. Supervisor.

Wir nutzten die Gelegenheit für ein Gespräch mit Donat Kaufmann, dem Sänger der Badener Band One Sentence. Supervisor. Denn schon unlängst wissen wir, dass es sich bei ihnen um eine der spannendsten Bands des Landes handelt. Ihre hymnisch psychedelischen Klänge begeistern aber nicht nur hierzulande: Sie fanden auch schon den Weg nach Ungarn oder gar China. Momentan sind sie mit dem syrischen Komponisten und Musiker Bahur Ghazi unterwegs. Dies führt zu einem äusserst spannenden und orientalisch angehauchten Sound.

Wie kam es zur Zusammenarbeit mit dem syrischen Musiker Bahur Ghazi?

Donat: Ich wollte letztes Jahr lernen, das Instruent Oud (arabische Laute) zu spielen. Dies erzählte ich einem Freund, welcher mir nahelegte, Bahur zu kontaktieren. Dieser sei der beste Oudspieler weit und breit. Dieser könne mir das Spielen beibringen. So besuchte ich ihn. Dort wurde dann wenig Uht gespielt, jedoch vor allem geredet. So hat es zwischen uns gefunkt. Etwas später habe ich ihn nach Baden eingeladen und wir spielten ein erstes gemeinsames Konzert. 

Wie sieht die weitere Zusammenarbeit mit Bahur Ghazi aus?

Donat: Er wird, bis auf zwei, auf allen Konzerten in diesem Sommer mit dabei sein. Im Winter geht es wieder ins Studio. Er wird dann voraussichtlich auch von der Partie sein. Man kann von einem kompletten Album ausgehen. 

Hast du selbst nun gelernt Oud zu spielen?

Donat: Haha, nein noch nicht, aber hab ich noch vor. Das Können von Bahur ist etwas einschüchternd. 

Eure Musik ist enorm treibend, kaum ein Fuss stand während des Konzertes still. Fandet ihr es nicht ein wenig schade, gleich nach dem Mittag spielen zu müssen, als später am Tag, wo bereits mehr getanzt wird?

Donat: Nein, ich mag diesen Slot sehr gerne! Früher fand ich es auch komisch früh zu spielen, dann aber habe ich gemerkt, dass es eigentlich extrem geil ist. Die Leute kommen bewusst an das Konzert. Wenn die Leute beim Konzert bleiben, bleiben sie für die Band. Und nicht nur, weil der Rhythmus stimmt und sie schon etwas zu viel getrunken haben. So ist es nach dem Mittag eine kleine Herausforderung die Leute mit der Musik zu packen. Auch achten die Leute viel bewusster auf die Musik, was ich extrem schön finde. 

Wie gesagt lädt eure Musik sehr zum Tanzen ein. Wie schafft es euer Bassist bei allen Konzerten still sitzend zu spielen?

Donat: Man kann ja auch im Sitzen tanzen! Man tanzt am besten, wenn man sich wohl fühlt und er fühlt sich sitzend am wohlsten. Und so tanzt er im Sitzen am besten. 

Euer Bekanntheitsgrad wurde durch dein 20 Minuten Titelblatt-Kauf einiges grösser. Bezeichnest du euch als politische Band?

Donat: Jein. Jede Person oder Handlung kann als politisch aufgefasst werden. So würde ich bei uns nicht unsere Texte sondern unsere Handlungen als politisch bezeichnen. Seien es Firmen, mit denen man zusammenarbeitet, Festivals, an welchen man spielt oder eben nicht spielt. Das Openair St Gallen ist für mich persönlich ein Grenzfall. Es ist schon sehr nahe am Mainstreamgedanken. Gleichzeitig hat es immer noch eine krasse Tradition. Auftritte für Banken oder ähnliche Institutionen würden aber nicht in Frage kommen. 

Donat: Das 20 Minuten Cover war aber eine Aktion von mir persönlich und hat nichts mit der Band zu tun. 

Wie kam es zu eurem Auftritt in China (2014)?

Donat: Durch einen glücklichen Zufall. An einem Konzert von uns in der Roten Fabrik, war ein Typ, welcher eine Bookingfirma hat. Diese organisiert Konzerte von Schweizer Bands in China und umgekehrt. Er fand unser Konzert gut und fragte uns an. So hatten wir eine ganze Tour in China. 

War die Stimmung an diesen Konzerten anders als hier in der Schweiz?

Donat: Ich glaube nicht. Jedenfalls nicht grosse, das Verhalten nach einem Song war höchstens etwas anders. Schlussendlich bestand ja das Publikum da auch einfach aus Menschen, welche an Musik interessiert sind. 

Werden die neuen Songs auch wieder umgehend veröffentlicht werden, wie bereits bei „Temporär Musik 1-14“?

Donat: Gute Frage! Ich denke eher nicht. Wir werden uns nun Zeit nehmen und im Winter neue Songs aufnehmen. Im März oder April wird im besten Fall ein neues Album  mit 10 oder 11 Songs herauskommen. Vielleicht aber auch erst im Herbst. 

Wird es dann auch wieder eine Tour geben?

Donat: Umbedingt! Ich finde dazu ein Zitat des Tame Impala Sängers sehr treffend. Er meinte die ersten und letzten 10 Minuten eines Songs seien die Schönsten. Dann, wenn man die Idee hat und dann, wenn man sie live spielt. Also so habe ich es interpretiert und bin dieser Meinung. 

Wer One Sentence. Supervisor feat. Bahur Ghazi noch live sehen möchte findet hier ihre Tourdaten.

Das Open Air St. Gallen bewies auch mit seiner 42. Ausgabe, dass es nach wie vor einen Besuch wert ist. Ein erster Headliner vom nächsten Jahr ist bereits bekannt: Die Ärzte.

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Veröffentlicht am 29. Mai 2018 von Yemi Omodunbi in Konzert, Orange Peel präsentiert

Zum zweiten Mal lädt das Schauspielhaus Zürich zusammen mit dem Musik-Recherche-Netzwerk Norient sowie dem Rewire Festival in Den Haag zu einer audio-visuellen Performance ein. Sonic Fiction soll sich den aktuell spannendsten Acts der zeitgenössischen Popmusik widmen. Für die zweite Ausgabe werden Aïsha Devi und Tim Hecker auf der Zürcher Theaterbühne stehen. Wir verlosen 2×2 Tickets für diesen experimentellen und spannenden Abend am 9. Juni und stellen dir hier die beiden Künstler kurz vor.

Aïsha Devi kann man nicht einfach als Musikerin bezeichnen. Denn sie ist viel mehr als das. Vormals noch als Kate Wax bekannt, hat sie mit Aïsha Devi ihren Alterego gefunden. Ihre Musik wird in erster Linie durch ihre Stimme geprägt, die man ziemlich schnell als ihr stärkstes Element erkennt. Aïsha Devi zelebriert ihre Eigensinnigkeit, ohne sich an vorgegebenen musikalischen Normen zu orientieren. Es überrascht folglich nicht, ist der Hörer beim erstmaligen Hören allenfalls etwas überrumpelt. Dass ihre Liveauftritte keine rein auditiven Performances sind, sondern gerne als spirituelle und transzendente Erfahrungen bezeichnet werden, bestätigen die Annahme, sie sei eine wahre Künstlerin.

Im Schauspielhaus wird sie ihr zweites Album DNA Feelings dabei haben, welches am 11. Mai 2018 bei Houndstooth erschienen ist, und versuchen, dich in einen meditativen Zustand zu befördern.

Der Kanadier Tim Hecker kann man zweifelslos als gestandenen und hochgelobten Experten elektronischer (Ambient)Musik bezeichnen. Seit 1996 veröffentlicht er Musik (in den Anfangsjahren noch technoider und unter dem Alias Jetone). Das erste Album, das er unter seinem richtigen Namen Tim Hecker veröffentlichte, wurde als eine ‚very brutal, bloody, bone-crushing experience‘ beschrieben. Seine Liveperformances sind typischerweise improvisiert, etwa durch die Manipulation von Orgelklängen.

Am Samstag, 9. Juni, wird er dem Publikum des Zürcher Schauspielhauses mit einer Black-Out-Show imponieren – einer Performance also, die in kompletter Dunkelheit stattfinden wird. Wer weiss, vielleicht wird er an besagtem Abend auch erste Eindrücke in sein bald erscheinendes, neues Werk geben. Sein neuntes Album Haunt Me, Haunt Me Do It Again kommt am 6. Juli 2018. Der erste Track ist bereits jetzt auf Bandcamp verfügbar.

Der 9. Juni im Schauspielhaus verspricht, ein vergessliche Abend mit neuartigen Erfahrungen zu werden. Wir verlosen 2×2 Tickets für die Zweitausgabe der Konzert- und Performancereihe Sonic Fiction mit Aïsha Devi und Tim Hecker im Schauspielhaus in Zürich. Schreibe bis Sonntag, 3. Juni, 20:00 Uhr eine E-Mail mit dem Betreff Sonic Fiction an verlosung@orangepeel.ch. Viel Glück!

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Veröffentlicht am 28. Mai 2018 von Sabrina Stallone in Konzert

Tipps für eine Woche voller besserer Musik. Diese Woche mit einem konzertfreien Wochenende. Springt ins Wasser!

Montag, 28. Mai 2018
Für alle diejenigen, die ihren genüsslichen Sonntagskater bewusst in den Montag tragen möchten: Cigarettes After Sex, die Band aus Brooklyn, die den Soundtrack zu jedem zeitgenössischen Indie-Romcom-Abspann liefert, spielt heute Abend ihre geflüsterten, Slow-Mo-Songs im Zürcher X-Tra.

Dienstag, 29. Mai 2018
Moaning aus LA sind einer der neuesten Hoffnungsträger bei Sub Pop. Ihr Post-Punk ist meist kühl und erdig, um dann hie und da in fast schon stadionartige Grösse zu entfachen. Es bleibt also spannend, in welche Richtung die noch junge Band sich entwickeln wird. Am Dienstag kriegt man im Le Romandie in Lausanne einen ersten Einblick.

Mittwoch, 30. Mai 2018
Über Lorenzo Senni wird gesagt, dass er Trance als Genre dekonstruiert und aus den Unmengen von Teilchen eine neue Rave-Kultur entstehen lässt. Vom italienischen DJ wird also einiges erwartet. Am Mittwoch tritt er mit seinem postmodernen Trance im Luzerner Südpol auf.

Donnerstag, 31. Mai 2018
Schon wieder Sub Pop, dieses Mal mit alten statt neuen Lieblingen. Wolf Parade eroberten in den Mittnullerjahren die Herzen alle deren, die sich nach und trotz The Strokes noch für nordamerikanischen Indie-Rock begeistern liessen. Nun sind sie mit «Cry Cry Cry», ihrem vierten Studioalbum, zurück. Diesen Donnerstag spielen sie im Zürcher Bogen F.

Freitag, 1. Juni 2018
Levitation Room aus LA ist eine Psych-Rockband, die bei Burger Records unter Vertrag steht – was an West Coast Hipness-Status schon kaum zu übertreffen ist, toppen sie. Die Bandmitglieder waren auch Mitgründer von Everydaze Music, dem LA-Musikgeschäft und DIY-Hub für Lofi-Rock in Kalifornien. Nun machen sie am Freitag in der Gare de Lion zu Wil Musik.

Mehr Konzerte gibt es in unserem Konzertkalender.

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Veröffentlicht am 30. April 2018 von Sabrina Stallone in Konzert

Tipps für eine Woche voller besserer Musik. Diese Woche mit zwei Zürcher Festivals und mehr.

Montag, 30. April 2018
Isaac Gracies grazile Songs oszillieren stets zwischen perfekter Ballade und Kitschpop – der junge Brite steht noch ganz am Anfang seiner Karriere und lässt schon jetzt mit enormer Bühnenpräsenz und einer wuchtigen Stimme ununterbrochen von sich sprechen. Heute Abend performt der Singer-Songwriter im Zürcher Papiersaal.

Dienstag, 1. Mai 2018
Ought, die Postpunk-Bande angeführt vom charismatischen Sänger Tim Darcy, zeigt sich auf ihrem neuen Album «Room Inside the World» etwas poppiger, weniger sträubend – ihre Single «Desire» geht tatsächlich als Popsong durch und tauscht die verzerrten Gitarren mit einem Hintergrundchor aus. Ob ihre Bühnenshow nun auch gemässigter daherkommt, zeigt sich diesen Dienstag im Winterthurer Albani.

Mittwoch, 2. Mai 2018
Jakuzi machen «Fantezi Müzik» – Synthwave mit grossflächigen Hommagen an die Ästhetik der 80er Jahre, ohne der Musik die türkische Herkunft der Band abzusprechen. Das Duo ist derzeit auf Europa-Tour und hat sich bereits zum Indie-Liebling erspielt. Am Mittwoch treten sie im Luzerner Parterre auf.

Donnerstag, 3. Mai 2018
«Stick your head into a paper bag / And see just what you find» ist die Litanei von «Paper Bag», eine von Circuit des Yeux‚ traumhaften Singles ihres aktuellsten Albums auf Drag City. Die tiefwarme Stimme der Musikerin hinter Circuit des Yeux, Haley Rohr, lockt uns an viel fantastischere imaginäre Orte als in eine Papiertüte – und diesen Donnerstag auch nach Düdingen ins Bad Bonn.

Freitag, 4. Mai 2018
Lauter feiert Geburtstag! Dieses Wochenende bespielt das Lauter Kollektiv bereits zum zehnten Mal die Gessnerallee mit einem Gratisfestival voller lokalen Überraschungen und internationalen Geheimtipps – so kann man sich gemütlich vom Mundartpop von Haubi Songs am Freitag, zum Dream-Jazz von Puma Blue am Samstag trinken und tanzen. Am Sonntag schliesst ein Surprise Act die dreitägige Fete ab.

Samstag, 5. Mai 2018
Das zweite Zürcher Musikfestival des Wochenendes verschreibt sich nun schon seit drei Jahren religiös dem Punkrock in all seinen Facetten und Komponenten, und bringt diesen auf die Bühnen und Gassen der Limmatstädter Ausgehkreise 4 und 5. Dieses Jahr schreibt das Obenuse Fest niemand geringeres als die legendären kanadischen Polit-Punks von Propagandhi ganz oben aufs Line-Up.

Mehr Konzerte gibt es in unserem Konzertkalender.

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Veröffentlicht am 23. April 2018 von Sabrina Stallone in Konzert

Tipps für eine Woche voller besserer Musik. Diese Woche mit Singsang und Tagträumen.

Dienstag, 24. April 2018
Mit fragmentierten Tempi und einer hohen Engelsstimme an vorderster Front erinnern Sama Dams manchmal an eine prä-orchestrale St. Vincent. Dann wiederum teilt sich Lisa Adams mit der samtigen Stimme Sam Adams‘ aus Portland die Gesangsslots, und gemeinsam können sie ganz schön monumental werden – lasst euch also nicht von Vergleichen leiten, wenn ihr am Dienstagabend Sama Dams in der Roten Fabrik zuhört.

Mittwoch, 25. April 2018
Auf «The House», Aaron Maine’s drittem Album als Porches, wird sein Synth-Pop noch eingängiger, seine Arrangements simpler und transparenter. Diese Demo-aber-Oho Perlen gibt es am Mittwoch in der Zukunft zu hören.

Donnerstag, 26. April 2018
Die schwedische Berlinerin, die berlinerischste Schwedin von allen, Molly Nilsson: in der Zürcher Zukunft scheint sie sich besonders wohl zu fühlen, so oft sie dorthin heimkehrt. Die Queen of Cool spielt ihre Wave- und Synth-Hymnen am Donnerstag im Keller an der Dienerstrasse.

Freitag, 27. April 2018
Schnell und geradlinig, so wie Rock aus Belgien oft daherkommt, spielen It It Anita ihre Songs. Das Quartett aus Liège tritt diesen Freitag ganz ohne Bullshit im Winterthurer Gaswerk auf.

Samstag, 28. April 2018
Grooms aus Brooklyn stehen zu Dream Pop wie Fluchtfantasien zu Tagträumen: Zwar im Raum des Fantastischen zu finden, aber mit ganz schön viel Tempo und Aufregung. Gemeinsam mit den Züri-Lieblingen von The Legendary Lightness spielen die New Yorker im Winterthurer Albani.

Sonntag, 29. April 2018
Klar, die Songs der spanischen Band Hinds hören sich oft an wie Singsang auf dem Schulhof, aber das tun die der Black Lips schliesslich auch und die machen verdammt viel Spass. Die Madrileñas treten mit ihrem neuen Album «I Don’t Run» im Zürcher Mascotte auf.

Mehr Konzerte gibt es in unserem Konzertkalender.

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