Mehr Posts in Neue Musik

Veröffentlicht am 06.06.2018 von Simon Gwinner in Neue Musik

In der Vergangenheit haben Sirens Of Lesbos mit Clubhits von sich Reden gemacht. Mit ihrer neusten Single schlägt das Schweizer Kollektiv einen anderen musikalischen Weg ein und veröffentlicht diesen Song auch gleich auf ihrem eigenen Label.

«We’ll Be Fine» ist eine melodiöser Sommerhit, der sich in Reggae-Vibes bräunt und von einem hoffnungsvollen Beziehungsende erzählt. Eritreische Pop-Einflüsse treffen dabei auf den balearischen Sound aus Ibiza und die Dub-Reggae Beats aus der Karibik werden von leichten Gitarrenriffs vervollständigt. Vor allem diese  aufeinander treffenden, unterschiedlichen Einflüsse und die gefühlsvollen Gesangsharmonien machen «We’ll Be Fine» zu einem grossartigen globalen Popsong.

Sirens Of Lesbos «We’ll Be Fine» erschien über ihr eigenes, gleichnamiges Label und du findest den Song auch in unserer Daily Orange Juice Spotify Playlist.

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Veröffentlicht am 31. Mai 2018 von Simon Gwinner in Neue Musik

Die amerikanische Singer/Songwriterin ist gerade mal 17 Jahre jung, schreibt aber bereits grossartige Popsongs, die nur so von Coolness strotzen. Der unverkrampfte Indie Pop Song «Crying on the Subway» stellten wir dir bereits vor. Nach einer weiteren vielversprechenden Kollaboration mit Satchy, folgt jetzt der nächste Vorabgeschmack auf ihre kommende EP.

Anstatt sich nur einer Richtung zu zuwenden, schlägt Hana Vu in «Shallow» neue laute Töne an. Mit einem unkomplizierten Schlagzeuggroove, ausgefransten elektronischen Gitarren und ihrer verrauchten und soulig-klingenden Stimme, zieht sie uns in ihren jugendlichen Bann, der zwar einfach wirkt, jedoch mit seinem eigenen Charme fasziniert.

Hana Vus neue EP «How Many Times Have You Driven By» erscheint am 29. Juni über Luminelle Recordings.

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Veröffentlicht am 21. Mai 2018 von Simon Gwinner in Neue Musik

Die Singer-Songwriterin Laura Marling und Tunngs Mike Lindsay spannen zusammen für ein experimentelles Folk-Projekt mit dem Namen LUMP. «Late To The Flight» ist die zweite Single ihres bald erscheinenden Debütalbums. Der Song beschäftigt sich mit luzidem Träumen und den Gefahren in einer öffentlichen Person gefangen zu sein. Überweltlich klingt auch die Klangkonstellation unter den gerissenen Lyrics. Mit merkwürdigen Flöten, Synths, Gitarren und sich überlagernden Gesangsechos schaffen die beiden ein Björk-esques Klangbild, das selbst wie ein auditiver Traum wirkt.

LUMP selbstbetiteltes Debütalbum erscheint am 1. Juni via Dead Oceans, eine weitere Single («Curse of The Contemporary») ist bereits draussen.

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Veröffentlicht am 16. Mai 2018 von Simon Gwinner in Neue Musik

Squaring Circles ist eine vierköpfige Band aus Melbourne, Australien, welche Einflüsse aus Electronica, Jazz und Psychedelic Rock zu einem dynamischer Mix verbindt. Ihre Debütsingle «Anima» feierte vor kurzem Premiere auf Triple J und klingt wie ein Song von Caribou auf der Überholspur.

Mit subtilen, an einem vorbeiflirrenden Vocal Samples, aufwirbelnder und dann wieder beruhigender Perkussion und kurvenreichen Gitarrenpassagen erzeugen Squaring Circles ein sphä­risches Gesamtklangbild, dass mal laut & mal leise vor sich hinschwelgt.

Squaring Circles Debütalbum Motion soll noch dieses Jahr erscheinen.

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Veröffentlicht am von Simon Gwinner in Neue Musik

Connie Constance ist eine jener jungen, aufkommenden Soul-Stimmen aus London, welche eigentlich nur noch auf ihren grossen Durchbruch warten. Ursprünglich stammt sie aus einer kleineren Gemeinde ausserhalb Londons, mit 16 Jahren zog sie aber in die grosse Stadt um ihrer Leidenschaft, dem Tanzen, nachzugehen. Irgendwann nahm das Musik machen aber überhand und im 2015 veröffentlichte sie mit «Stars» ihre erste vielversprechende Single. Vor allem aber mit ihrer EP Boring Connie mochte sie sich mit ihrem singulären und dynamischen Stil von anderen Singer-/Songwriterinnen abgrenzen. Mit aufrichtigen Lyrics und ihrer vibrierenden Stimme über meist sehr reduzierte Instrumentationen gewährt sie einen tiefen Einblick in ihre eigene Welt. In «Let Go» erzählt Connie beispielsweise mit viel Ehrlichkeit über das hin und her einer toxischen Beziehung.

Mit «Yesterday» veröffentlicht Connie Constance nun eine weitere grossartige Komposition. Wiederum sehr reduziert, nur begleitet von einem jazzy Bass und einer heulenden Gitarre, steht vor allem wieder ihre Stimme im Vordergrund.

Connie Constances «Yesterday» erschien diese Woche über Universal Music.

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Veröffentlicht am 13. Mai 2018 von Yemi Omodunbi in Neue Musik

Rund zwei Jahre ist es her, dass Long Tall Jefferson (einst Gitarrist bei Pablo Nouvelle) sein erstes Album I Want My Honey Back veröffentlichte und sofort auf sich aufmerksam machte. Ein äusserst talentierter Schweizer Solokünstler bahnte sich zu Recht seinen Weg in die Öffentlichkeit und machte deutlich, dass guter Folk mit solidem Gitarrenhandwerk noch lange nicht der Vergangenheit angehört. Besonders der Song «Old Friend» mag vielen bereits zu Ohren gekommen sein – und zeigt, was LTJ ausmacht: Zarte, durchdachte Melodien und Texte, die einem einfahren.

Auch in echt macht der Luzerner Eindruck. Denn spätestens wenn man LTJ live gesehen hat, kommt man vom Schwärmen nicht mehr weg. Er hat alles, was es für gute (Live-)Musik braucht: Eine tolle Präsenz, ein astreines Fingerpicking, eine warme wie kräftige Stimme und nicht zuletzt die Prise Emotionen und Konzentration, die das Erlebnis abrunden und zu einem machen, das man nicht so schnell vergisst.

Und für alle, die sein erstes Album bereits rauf und runter gehört haben, nun die gute Nachricht: Der erste Song seines zweiten Albums ist seit Kurzem draussen und verspricht, dass auch das zweite keine Enttäuschung wird – nein, da bahnt sich etwas wirklich Gutes an. «Yonder is a Mountain» nämlich sprüht vor Energie. Nebst der Gitarre und der Stimme, die typischerweise und mit gutem Grund im Vordergrund stehen, wird der Song mit Backing Vocals und subtilen Percussion-Elementen ausgeschmückt. Und für jene, die noch nicht Fan sind, bleibt das zumindest ein guter Moment, um auf den Zug aufzuspringen.

Das nächste Mal live zu sehen ist Long Tall Jefferson übrigens im Juni am B-Sides Festival in Luzern – und zwar erstmals mit Band!

Sein zweites Album Lucky Guy erscheint am 7. September 2018 bei Red Brick Chapel, seinem selber gegründeten Label.

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Veröffentlicht am 8. Mai 2018 von Simon Gwinner in Neue Musik

Lange wartete man auf neues Material der Süd-Londonerin Tirzah. Ihre genreübergreifenden Kompositionen spannen von Leftfield, über gemächlichen Pop bis hin zu R&B. Mit I’m Not Dancing sowie der darauf folgenden EP No Romance veröffentlichte sie auch bereits zwei EPs, die uns zu verzaubern wussten. Mit einer neuen Single kündigt sie nun ihr langersehntes Debütalbum Devotion an.

Auch dieses entstand in Kollaboration mit ihrer Schulfreundin Mica Levi aka Micachu. «Gladly» ist ein gefühlsvoller Liebessong und gleichzeitig Vorgeschmack auf ein noch folgendes, sehr persönliches R&B Album von Tirzah. Ihr verträumter Gesang schwebt über den zurückhaltenden Klaviernoten und verbirgt Songzeilen wie: „I don’t want, To sound so serious, But you are taking me away from all this, hey, All it takes, all it takes, Is your arms, your smile, I like you“

Tirzahs Debütalbum Devotion erscheint am 10. August über Domino Records.

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Veröffentlicht am 24. April 2018 von Beni Geisseler in Neue Musik

Vor gut zwei Jahren veröffentlichte Favela mit «Gong» seinen ersten Hit. Ein einfühlsamer lethargischer Popsong mit minimalistischen Instrumentarium. 2017 folgte eine Kooperation mit Pablo Nouvelle, welche den Namen auch in der Schweiz aufblitzen liess. Mit «Call My Name» präsentiert er nun eine erste Single-Auskoppelung seines Debütalbums Community.

Der neue Track ist wiederum geradlinig, einfach und schwebt über durchgehende Beats. Der Künstler aus Leeds bestückt seine Songs mit einer ruhigen aber präzisen Stimme; klare Gitarren-Akkorde halten die Single zusammen – was resultiert ist ein liebevoller Electro-Pop-Song.

 

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