Mehr Posts in Neue Musik

Veröffentlicht am 26.04.2017 von Simon Gwinner in Neue Musik

Superorganism – das Kollektiv, bestehend aus der 17-jährigen Orono aus Maine und sieben weiteren Freunden aus London – stellten wir dir mit ihrer ansteckenden Debütsingle «Something for your M.I.N.D» vor. Wer neben der jungen Orono noch hinter dem Kollektiv steht, weiss mann nicht so genau. Gerüchten zufolge sind es einige Mitglieder von Jungle, bestätigt wurde aber noch nichts.

Die Debütsingle ist mittlerweile wegen nicht geklärten Samples weg vom Netz. Dafür feierte gestern eine neue vielversprechende Single ihre Premiere. Auch auf «It’s All Good» spielen Superorganism mit verzerrten Sprachsamples und kombinieren prägnante, nonchalante Melodien mit herzlichen Vocals.

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Veröffentlicht am 25. April 2017 von Simon Gwinner in Neue Musik

Träume gelten seit jeher als Inspiration für Künstler. Auch die Singer- & Songwriterin, sowie Produzentin Luca Chesney benutzt die Mythologie ihrer Träume als Quelle für ihre Musik.

«Maria, Promise Me The Next Life» ist die ergreifende Debütsingle der New Yorkerin. Mit dem schillernden, ja fast gespenstigen Pop begleitet Luca Chesney uns in ihre Traumwelten und kündigt gleichzeitig ihre Debüt EP an. Begleitet von Chesneys berauschendem Gesang prallen hyperreale Klangtexturen aufeinander und melodramatische Klaviertöne gleiten in weite Sphären ab. Die Vielschichtigkeit dieses Songs fordert und belohnt, und erinnert damit stark an James Blakes letztes Werk The Colour in Anything.

Auch hörenswert ist die noch bisschen neuere, zweite Single «Amber».

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Veröffentlicht am 19. April 2017 von Simon Gwinner in Neue Musik

Club Kuru startete vor ein paar Jahren eigentlich als Soloprojekt von Laurie Erskine, formierte sich dann aber langsam zu einem fünfköpfigen Powerpaket. Auf ihrer neuen EP Waiting At The Corner kombinieren die Londoner raffinierte Harmonien zwischen Psych- und Dream-Pop, der teils an Unknown Mortal Orchestra und teils an Tame Impala erinnert.

So ist auch ihre neuste Single «Giving In» eine sonnengetränkten Popperle, gefüllt mit Jangle-Gitarren, sentimentalen Synths und einer Croonerstimme, die mit viel Charme zu berühren weiss.

Club Kurus neue EP Waiting At The Corner gibts hier im Stream. Wer lieber von visueller Ästhetik verführt werden will, dem sei das Musikvideo zur Single «Ribbons» empfohlen.

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Veröffentlicht am 18. April 2017 von Simon Gwinner in Neue Musik

Unter ihrer eigenen Genrebeschreibung Mood-Pop veröffentlichte das LA-Outfit Toyko in den letzten zwei Monaten bereits zwei vielversprechende Songs. Sehr emotional, laut und wunderschön theatralisch prallen darin Popmelodien auf innige Hooks.

Auch ihr neuster Song «Like What I Like» reiht sich in diese Elektropop-Serie ein und birgt für den Hörer die Gefahr, bereits beim ersten Hördurchgang zum lauten Mitsingen angeregt zu werden.

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Veröffentlicht am 17. April 2017 von Simon Gwinner in Neue Musik, Review

Als wir das erste Mal von Shamir und seiner Debütsingle «If It Wasn’t True» Wind bekommen hatten, waren wir uns einig, dass hier eine neue Pophoffnung heranwächst. Mit seinem nasalen Gesang und den eingängigen Elektro-Popmelodien machte sich Shamir im Nu einen internationalen Namen. Nach einigen vielversprechenden Songs und der ersten EP Northtown ging dann alles ziemlich schnell. XL Recordings nahmen Shamir unter Vertrag und kurz darauf folgte bereits das Debütalbum Ratchet des aus Las Vegas stammende Sängers. Vielleicht ein bisschen zu früh. Die ersten Auftritte welche im Internet kursierten konnten nicht ganz mit den Erwartungen mithalten und vielmehr als Shamir selbst stand vielleicht seine energiegeladene Hitsingle «On The Regular» im Zentrum.

Zwei Jahre nach diesem Senkrechtstart veröffentlichte Shamir dieses Wochenende ein intimes Überraschungsalbum, welches einen musikalischen Wechsel offenbart. In der Beschreibung zum Album erzählt Shamir:

I was gonna quit music this weekend. From day 1 it was clear i was an accidental pop star. I loved the idea of it, i mean who doesn’t? Still the wear of staying polished with how im presented and how my music was presented took a huge toll on me mentally. I started to hate music, the thing i loved the most! […] My music only feels exciting for me if its in the moment, and thats what this album is. I made this album this past weekend stuck in my room with just a 4 track feeling hopeless about my love for music. Im not gonna lie, this album is hard to listen to, but it was even harder for me to share. I love pop music, i love outsider music, and i love lofi music, this is my way of combining all 3.

Das Album, welches ebenfalls dieses Wochenende aufgenommen wurde, zeigt Ähnlichkeiten zum starken neuen Album Infinite Worlds von Vagabon auf. Shamirs Falsettstimme springt auch in Hope hervor, die Melodien dagegen klingen viel mehr nach Lo-Fi Indie Rock als Elektropop. Abgesehen davon, dass das Album innerhalb von kürzester Zeit und nur mit wenigen Hilfsmitteln aufgenommen wurde, wirken die Songs sehr ehrlich und intim. Sie zeigen eine ganz neue Seite von Shamir und beweisen, dass gute Popmusik auch ungeschliffen funktioniert.

Das ganze (Mini)album Hope gibts via Mediafire in Lo-Fi Qualität zum Herunterladen und oben im Albumstream.

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Veröffentlicht am 11. April 2017 von Yemi Omodunbi in Neue Musik

Das von Tamsin Wilson angeführte Trio WILSEN besteht seit 2013 und überzeugt seither. Manche mögen die New Yorker Band bereits länger verfolgen, somit auch das im gleichen Jahr erschienene Album Sirens sowie die zwei Jahre später veröffentlichte EP Magnolia kennen und wahrscheinlich auch lieben. Sollte dies der Fall sein, so wird man die Stimme Wilsons aus Songs wie «Magnolia» oder «December» sofort wiedererkennen. Sie besticht auf einzigartige Weise mit ihrer Zärtlichkeit und Wärme.

So überrascht es nicht, dass der dritte veröffentlichte Song «Final» ab ihrer im April erscheinenden LP I Go Missing in My Sleep ganz ohne Schnick Schnack auskommt. Lediglich das Zupfen einer akkustischen Gitarre und eben diese Stimme sind darin vereint und schaffen gemeinsam eine fast schon zerbrechliche, da so bezaubernde, Stimmung.

Dass die meisten Songs ab dem Album in den Momenten vor der Dämmerung, in einem kleinen Appartment in Brooklyn geschrieben worden seien, scheint also nicht nur eine beschauliche Anekdote zu sein, sondern vermutlich tatsächlich zu den andächtigen und erfrischenden Klängen geführt zu haben.

I Go Missing in My Sleep erscheint am 28. April 2017 bei Secret City Records & Kobalt/Dalliance.

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Veröffentlicht am 5. April 2017 von Simon Gwinner in Neue Musik

Wild springt Francis Novotny von Genre zu Genre und fusioniert dabei elektronisch infizierten R&B, mit Glitch-Soul und experimentellem Pop. Das lebendige und phantasievolle Gesamtbild ist demnach auch eher schwer fassbar und doch lassen sich Referenzen von Jai Paul über James Blake, bis hin zu Cashmere Cat heraushören. Der Multiinstrumentalist, welcher ursprünglich aus Göteborg stammt, mittlerweile aber in Paris lebt, verhält sich zwar noch mysteriös, das Label Black Butter hat aber bereits angebissen.

«Between The Lines» ist seine dritte und wahrscheinlich stärkste Single innerhalb eines Monates(!). Seine Stimme erklimmt dabei reibungslos himmlische Höhen, während die Instrumentationen in einem abenteuerlichen Wechsel umherschwirren.

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Veröffentlicht am von Kilian Mutter in Neue Musik

Flightless Records, hierzulande vor allem bekannt durch sein Zugpferd King Gizzard & the Lizard Wizard, mag zwar klein und fein geführt sein. Mit The Babe Rainbow hat das Label aber ein weiteres Ass im Ärmel, welches ebenfalls auf dem Weg zu internationalem Erfolg ist.

Nach dem Release ihrer psychedelisch geränkten, selbstbetitelten EP vor zwei Jahren, wird die dreiköpfige Band am >2. Juni ihr langerwartendes Debütalbum veröffentlichen.

Vorab präsentieren sie mit «Losing Something» ein wunderbares Pop-Konglomerat aus Garage-, Psychedelic- und Surf-Elementen. Ein Song, der sich bereits jetzt einen Platz auf unserem bald erscheinenden Sommermixtape geschnappt hat.

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