Veröffentlicht am 10.06.2014 von Kilian Mutter in Neue Musik

Voila, da haben wir ihn: Unseren ersten richtigen Sommerhit des Jahres 2014. Und dann noch diese Lyrics. Wir sind hin und weg. «Dalai Lama Big Banana Marijuana» ist Teil des empfehlenswerten Debutalbum der australischen Surf-Rocker Dune Rats, welches am 1. Juni erschienen ist. Und nun, los, schnell Text auswendig lernen:

Dalai Lama Big Banana Marijuana, Dalai Lama Big Banana Marijuana
Dalai Lama Big Banana Marijuana, Dalai Lama Big Banana Marijuana

Dalai Lama Big Banana Marijuana, Dalai Lama Big Banana Marijuana

Marijuana Marijuana Marijuana Marijuana Marijuana Marijuana
Marijuana Marijuana Marijuana Marijuana Marijuana Marijuana

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Veröffentlicht am 10. Juni 2014 von Marc Hofweber in Neue Musik

A Period Of Review (Original Recordings: 1975 – 1985) ist eine Sammlung von unveröffentlichten Songs und Skizzen des experimentellen Musikers Kerry Leimer. Inspiriert durch Brian Eno, Faust oder den Loop basierten Kompositionen eines Terry Riley, hat Leimer zu Beginn der 70er in Seattle angefangen, Musik zu machen. Dazu motiviert, die kleine, aber wachsende Szene an experimentierfreudigen Komponisten in seiner Stadt zu unterstützen, gründete er mit seiner Frau Dorothy Cross im Jahr 1979 das Label Palace Of Lights. Auf jenem veröffentlicht er bis heute seine komplettes musikalisches Schaffen.

Die nun auf RVNG Intl. erschienene Compilation fokussiert sich auf weitgehend ungehörtes Material, welches seinem Geiste jedoch stets treu bleibt. Leimer’s Musik ist minimalistisch und doch verspielt, meditativ und trotz allem mitreissend. Der Autodidakt Kerry Leimer ist ein wahrer Pionier der Ambient-Musik und das Release A Period Of Review ist eine Perle, die es zu entdecken gilt.

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Veröffentlicht am 9. Juni 2014 von Kilian Mutter in Neue Musik

Soeben haben die Brooklyner Experimentalisten von Bear In Heaven ihr neues Album Time Is Over One Day Old angekündigt. Ihr insgesamt viertes Album soll am 5. August auf Dead Oceans erscheinen.

Die Wartezeit verkürzen Bear In Heaven mit dem kräftigen «Time Between», einem ersten Vorabsong, der das Trio von einer überraschend fokussierten Seite zeigt. Hier wurde im Gegensatz zu früheren Songs einiges an Ballast abgeworfen und auf zusätzliche Sound-Schichten verzichtet.

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Veröffentlicht am von Kilian Mutter in Neue Musik

Gut möglich, dass während des Entstehungsprozess zum Debütalbum der piladelphischen Band Damn Right! das eine oder andere Mal Tycho oder Caribou aus den Studioboxen ertönt ist. Vergleicht man die Musik auf Frozen Sun mit jener der Genregrössen der ambienten Electronica, so lassen sich deutliche Parallelen erkennen.

Sich fast ausschliesslich auf Synthesizer und Sampler verlassend, erschaffen Damn Right! nostalgische Traumwelten, welche die Imagination des Hörers ansprechen und sie bis aufs äusserste ausloten. Umso schöner, dass sich die Band dazu entschieden hat, diese bisher kaum beachtete Perle komplett gratis anzubieten – sie steht auf ihrer Bandcamp-Seite zu Verfügung.

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Veröffentlicht am von Simon Gwinner in Neue Musik

Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis Death Grips wieder neues Material ohne Vorankündigung ins Netz streuen. niggas on the moon heisst die A-Seite der bald erscheinenden Doppel-LP the powers that b (Die zweite Hälfte jenny death folgt bald). 8 Songs, welche in einer Kollaboration mit Björk entstanden sind, mit welcher Death Grips vor geraumer Zeit auch für zwei Remixes zusammengearbeitet haben.

Wie gewohnt, kann man sich die Tracks auf Thirdworlds oder hier für lau herunterladen.

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Veröffentlicht am 6. Juni 2014 von Laurin Huber in Konzert

«Könnsch dä, wo nochhär im Huus spelt?»
«Was setmer eigentlech höt no so go luege?»
«Send die guet?»

Fragen wie diese hörte, beantwortete und stellte man als durchschnittlicher Besucher der diesjährigen Bad Bonn Kilbi mehr als einmal. Die mittlerweile vierundzwanzigste Ausgabe des über die Schweiz hinaus bekannten und geschätzten Musik-Festivals im Freiburgischen Düdingen stand weniger als auch schon im Zeichen der grossen Namen der internationalen Independent-Musik.

Natürlich, da waren Neutral Milk Hotel, die legendäre, erst kürzlich nach 15 Jahren Unterbruch wiederauferstandene Band von Jeff Magnum, da waren Mogwai, Black Lips oder Wild Beasts. Aber da waren auch viele etwas kleinere und (noch) weniger bekannte Namen, wie Larry Gus (mit dem wir ein sehr aufschlussreiches und amüsantes Gespräch führen konnten, mehr dazu zu einem anderen Zeitpunkt auf dieser Webseite), Nadine Shah, Forks oder Meridian Brothers.

Diese hatten zwar jeweils ihre Anhänger, die bereits früh vor dem Konzert vor die entsprechende Bühne pilgerten, dem Gros der Kilbi-Besucher waren diese aber meist (zumindest bis dahin) nur wenig bis kaum bekannt. Die diesjährige Kilbi war also mehr als auch schon eine «Entdeckerkilbi». Eigentlich etwas sehr Angenehmes – und natürlich auch Spannendes. Und vielleicht der erste Schritt einer kleinen aber feinen Kursanpassung, wenn es um die Grundausrichtung der Programmierung des Festivals geht.

Die Kilbi 2014 bot für uns, nebst den Konzerten, dem Reden, dem See, dem Sein, auch die Möglichkeit, Künstler zu treffen, deren Schaffen wir seit längerem bewundern und verfolgen. Ein solcher Künstler ist Matthew Barnes alias Forest Swords. Ein Name, der 2010 in Folge der Veröffentlichung von Dagger Paths, der Debüt-EP des Projekts, in aller Munde war – und es jetzt wieder ist. Vor knapp einem Jahr veröffentlichte Matthew Barnes mit Engravings nämlich seine vielbeachtete Debüt-LP auf Tri Angle Records. Das tolle Werk vereint Elemente aus Dub, TripHop, R&B und klassischer Musik mit einer ganz eigenen, düsteren, geheimnisvollen Soundästhetik.

Donnerstagabend, 29. Mai 2014, nach 18 Uhr. Während es hinter uns [es spielen gerade Superchunk auf der grossen Bühne] «chlöpft ond tätscht», treffen wir Matthew Barnes und suchen uns ein möglichst ruhiges Plätzchen für unser Gespräch. Das Interview führen Alexandra Baumgartner, Simon Gwinner und Laurin Huber.

Du hast dein neues Album «Engravings» in Wirral [Barnes‘ ländlicher Heimat- und Wohnort, den er noch immer den grossen Metropolen wie London oder Berlin vorzieht] produziert. Aufgenommen bei dir Zuhause, abgemischt draussen in der Natur. Wie hat sich das auf das Endresultat, sprich die Musik, ausgewirkt?

Ich habe das ganze Album in meinem Schlafzimmer aufgenommen, einen ganzen Sommer lang. Mit der Zeit hat es mich ziemlich niedergeschlagen und gar gelangweilt, die ganze Zeit so im Düsteren zu sitzen, mit dieser komischen Musik. Daher habe ich mich entschieden, nach den Aufnahmen rauszugehen und den Rest des Entstehungsprozesses des Albums auf eine andere Weise anzugehen. In der Umgebung meines Wohnortes hat es einige ziemlich gute und schöne Plätze, mit gutem Ausblick. Ich habe mich also jeweils auf einen Hügel gesetzt, zusammen mit meinem Laptop und habe das Album schliesslich in sehr kurzer Zeit abgemischt. Das wollte ich auch so, da die Aufnahmen [drinnen] wirklich sehr lange gedauert haben. Es war ein ziemlich anderer Ansatz, mit dem ich beim Mischen an die Aufnahmen herangegangen bin, da ich die ganze Zeit diese Landschaft, diesen Wahnsinnsausblick vor mir hatte, anstatt nur einen Computerbildschirm. Es ist zwar schwierig zu beschreiben wie, aber das Arbeiten draussen hat sich defintiv auf das Endresultat ausgewirkt – und ich bin sehr froh, dass ich mich dafür entschieden habe.

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Veröffentlicht am 4. Juni 2014 von Kilian Mutter in Neue Musik

Vernimmt man die ersten Worte, die Nick Raven auf seinem neuen Song «Nineteen Fifty Three» ins Mikro singt, so ist man dazu verleitet, den Dialekt des Musikers als mittelmässiges Englisch eines Deutschen abzutun. Tatsächlich ist Raven aber Neuseeländer, beheimatet in Auckland, dem man seine Herkunft nicht allzu deutlich anhört.

Nach einer EP 2011 und einem ersten Album 2013, ist «Nineteen Fifty Three» der erste Vorläufer einer neuen LP. Eigentlich tief in sphärischen Folk-Strukturen verankert, liebäugelt der Song an verschiedenen Stellen mit geradlinigem Pop, ohne aber jemals definitiv in seichte Gewässer abzudriften.

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Nick Ravens bisher erschienene Musik findet sich auf seinem Bandcamp-Account.

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Veröffentlicht am 3. Juni 2014 von Simon Gwinner in Neue Musik

Wem wohl «Can’t Do Without You» gelten mag? Kann gut sein, dass Dan Snaith damit auf sein etwas vernachlässigtes Moniker Caribou und dessen Fans anspricht. Nachdem er im 2010 sein Überalbum Swim veröffentlicht hatte, konzentrierte er sich nämlich verstärkt auf sein Dancefloor-Projekt Daphni.

Caribou ganz den Rücken zukehren konnte er glücklicherweise aber nicht. Und so erschien heute endlich die erste Single seines neuen Langspielers Our Love, welcher Anfang Oktober folgen wird. Snaith zeigt sich auf «Can’t Do Without You» musikalisch nicht mehr ganz so psychedelisch wie einst, dafür wirkt der Track mit seinen sprudelnden Synthesizer direkter und eingängiger.

Zusätzlich zum Song schrieb Snaith auf Facebook einen kleinen Liebesbrief an all die treuen Seelen, welche das Warten auf neues Caribou Material nicht aufgegeben haben.

«I hope you like this song and can’t wait for you to hear the whole album. Thank you for waiting so patiently for it – it’s taken me a long time but I hope you’ll agree it’s been worth the wait.»

Nicht nur Multiinstrumentalist Owen Pallett (Mitmusiker auf Daphnis letztem Album) half bei den Aufnahmen zu Our Love mit, sondern auch Hyperdub Liebling Jessy Lanza und David Wrench unterstützen Dan Snaith beim langersehnten Nachfolger. Our Love soll Caribous souligstes und innigstes Album bis dato werden.

Wir singen jedenfalls schon mal im Schlaf die Strophe von «Can’t Do Without You» mit und freuen uns auf das erste Konzert seiner angekündigten Welttournee am B-Sides Festival in Luzern! Nächste Woche ist es endlich soweit.

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