Veröffentlicht am 20.05.2014 von Kilian Mutter in Neue Musik

Seit 2010 und ihrem grossartigen Album Crush war es ruhig um Abe Vigoda, der im Tropical-Punk angesiedelten Band aus Los Angeles. Verschiedene Quellen sprachen letztes Jahr noch von Aufnahmesessions, nun scheint es aber so, als ob das Projekt auf Eis gelegt wurde.

Ein offizielles Statement steht zwar aus, doch es spricht für sich selbst, dass Keyboarder Juan Velasquez mit seinem neuen Projekt Roses von sich reden macht. Zusammen mit Marc Steinberg und Victor Herrera frönt Velasquez jetzt unter neuem Moniker 80er-lastigem Synthie-Pop. Gewisse Ähnlichkeiten zu Abe Vigoda sind bei der ersten Single – «Florence Girls» – kaum von der Hand zu weisen, der Song macht aber Lust auf mehr.

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Veröffentlicht am 17. Mai 2014 von Simon Gwinner in Neue Musik

Die Debüt-EP Gallantino des 19-jährige Neuseeländers Mzwétwo hat uns Ende letztes Jahres ziemlich weggeblasen. Düstere Beats verschmelzen mit nebligen Synthies und leichten R&B/Rap Vocals. Ein genrebiegendes Chaos mit hypnotischer Wirkung, irgendwo zwischen Clams Casino und How To Dress Well.

Vor kurzem erschien Mzwétwos neuste Perle «Horror» sowie ein dazugehöriger visueller Teaser auf einen bald erscheinenden Clip.

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Mzwétwos 3-Track EP Gallantino gibts übrigens auch als Free Download.

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Veröffentlicht am 16. Mai 2014 von Kilian Mutter in Neue Musik

„Auszüge aus dem Leben eines mit sich ringenden Musikers.“

In etwa so lässt sich der neuste Streich der Cleveland-Rocker Herzog in einem Satz zusammenfassen. Musikalisch grösstenteils auf der Sonnenseite angesiedelt, spricht Boys auf textlicher Ebene vor allem die Hamsterradsituation eines nicht vom Fleck kommenden Musikers an. «Teenage Metalhead», eines der Highlights des Albums, zeigt jedoch auf, dass Herzog selbst keine Mühe damit bekunden, sich weiterzuentwickeln. Es ist deutliche Zeuge einer musikalischen Öffnung ihrer eingängigen Mischung aus Power-Pop und von den 90ern beeinflusstem Alternative Rock.

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Boys erscheint am 20. Mai auf Exit Stencil Records.

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Veröffentlicht am 15. Mai 2014 von Simon Gwinner in Video

The Acid, das Nebenprojekt rund um den Australier Ry Cuming aka Ry X, nimmt immer mehr Form an. Nachdem ihre Debüt-EP The Acid letzten Monat erschienen ist, folgt nun auch schon bald ihr Debütalbum Liminal.

Verkürzt wird die Wartezeit durch ein Musikvideo zum sinnlichen Kernstück der letzten EP. Ein Tanztrio namens WIFE erzählt den Downtempo-Track «Fame» in einer künstlerischen und poetischen Choreografie.

Wenn das noch nicht genug ist, gibt’s hier noch eine Liveversion von Song «Creeper», welche The Acid für Huw Stephen’s Show auf BBC Radio 1 aufgenommen haben. Über die Originalversion vom gleichen Stück haben wir bereits hier geschrieben.

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Veröffentlicht am 14. Mai 2014 von Simon Gwinner in Review

Nachdem Quantic 2006 das Album An Announcement To Answer herausgebracht hat, wurde es ziemlich ruhig um das Pseudonym von Will Holland. Der gebürtige Engländer selbst lebt seit sieben Jahren in Kolumbien und musizierte dort die letzten Jahre mit vielen talentierten Musikern aus Latinamerika und der Karibik. Projekte wie The Quantic Soul Orchestra, Ondatrópica oder Quantic & Alice Russel beschäftigten ihn und für sein Hauptprojekt Quantic war nicht mehr allzu viel Zeit übrig. Acht Jahre nach seiner letzten Soloveröffentlichung antwortete er Anfang Mai endlich mit einem Nachfolger. Magnetica, ein Album welches auf Quantics ganz eigene Weise Folk mit Reggae, Soul, Highlife, Cumbia und ganz vielen anderen tropischen Klängen verbindet. Dieses multikulturelle Sammelbecken aus verschiedenen Stilelementen, Sprachen und Gastmusikern lassen dieses Album, zu einem berauschenden Mix aus unendlich vielen musikalischen Möglichkeiten werden.

Der energiegeladene Opener «Magnetica» wiederspiegelt vor allem Quantic’s Anfangszeiten. Ein wunderbare Electro-Funk Groove, welcher dank den Blasinstrumenten einen dubartigen Cumbia-Touch erhält. Die britische Labelkollegin Alice Russel, mit welcher Will Holland auch schon zusammengearbeitet hat, trägt zum funkelnden Banjo-Folksong «You Will Return» ihre bezaubernde Soulstimme bei. Der charismatische Kolumbianer Anibal Velasquez spielt in «La Callejera» Akkordeon und singt dabei über eine lebhafte Dame, welche auf den Strassen Barranquillas tanzt. In «Descarga Cuantica» verfällt man dank den beiden Discos Fuentes Legenden Fruko and Michi Sarmiento dem Groove einer feucht-tropischen Nacht. Die Kollaboration mit Dereb The Ambassador dagegen vermittelt Ethno-Soul mit Punkattitüde und auch die Nummer mit dem jamaikanischen Reggaestar Shinehead gibt dem Album einen schönen Twist.

Man spürt förmlich die Zeit, die Will Holland in Kolumbien mit all diesen talentierten Musikern verbracht hat. Magnetica sprüht nur so vor Temperament und Dynamik. Nicht nur seine Fähigkeiten als Produzent schöpft Will Holland in diesem Werk aus, auch die breite, aber stilsichere Genreauswahl lässt dieses neue Album zu einem prickelnden musikalischen Abenteuer voller Souvenirs werden.

VÖ: 5. Mai
Label: Tru Thoughts

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Veröffentlicht am von Kilian Mutter in Neue Musik

Gestern hat das amerikanische Indie-Pop Duo Sylvan Esso, bestehend aus Mountain Man Sängerin Amelia Meath und dem Produzenten Nick Sanborn, sein erstes Album veröffentlicht. Auf der April-Playlist konntest dich bereits vom Vorabsong «Coffee» überzeugen, der stellvertretend für den Sound von Sylvan Esso steht. Die Umgarnung von Amelias glasklarer Stimme durch unerwartet clubbige Beats und Synthesizer-Arrangements ist das Markenzeichen des gesamten Albums.

Auch beim ohrwurmverdächtigen «Play It Right» – ursprünglich als Mountain Man Nummer geschrieben – setzt das Duo auf diese musikalische Zauberformel.

Sowohl der Song, wie auch das gesamte Album, werden wärmstens empfohlen. Sylvan Esso ist auf Partisan Records erschienen, kann auf NPR in voller Länge gestreamt werden und wird nun ausgiebig getourt.

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Veröffentlicht am 13. Mai 2014 von Simon Gwinner in Neue Musik

Der Sound der Glasgower PAWS kann als Ode an den Alternative Rock der 90er bezeichnet werden. Ihr Debütalbum Cokefloat! erfand den Sound von Dinosaur Jr., Weezer und Co. zwar nicht neu, wiedergibt ihn dafür umso dynamischer und reicher an Melodien. Zwei Jahre nach ihrem Debüt, einigen Singles und EP’s, sowie viel gesammelter Liveerfahrung, folgt nun Ende Monat ihr Nachfolgewerk Youth Culture Forever.

Die drei Schulfreunde bleiben ihrem charmanten 90er-Rock treu, haben im Vergleich zu ihrem Debütalbum aber an ihrem Sound gefeilt und sich einen neuen Bassisten an Bord geholt.

„It’s louder than the last record, but it’s quieter than the last record, it’s faster than the last record, but it’s slower than the last record. Every song is quite different, but then at the same time it’s the same.“, beschreibt der Bassist Ryan Drever, die neue Platte gegenüber dem Spin Magazin.

Die Songs auf Youth Culture Forever tönen tatsächlich raffinierter als noch auf dem Vorgänger, bleiben aber genau so melodiös und strotzen nur so vor DIY-Charme. Höre dir das ganze Werk im Albumstream an und schau dir danach auch gleich das Video zur Single «Owls Talons Clenching My Heart» an:

Das Album erscheint am 2. Juni auf Fat Cat Records.

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Veröffentlicht am von Marc Hofweber in Neue Musik

Das New Yorker Label Throne Of Blood wurde im Dezember 2006 von James Friedman und der Band The Rapture ins Leben gerufen. Ursprünglich vor allem darauf bedacht, Remix-Singles des Albums Pieces of the People We Love von The Rapture zu releasen, ist aus dem Label mittlerweile eine feste Grösse in der Welt der elektronischen Musik geworden.

Nun erscheint mit Moon Rock Volume 1 die erste, in einer Serie von konzeptuellen Compilations, die sich weg vom Dancefloor und hin zu ambient Musik orientiert. Namhafte Künstler wie Simian Mobile Disco, Steve Moore, Lexx oder Jokers Of The Scene haben exklusive Tracks dazu beigesteuert. Herausgekommen ist eine überaus spannende und einzigartige Sammlung an Songs.

 

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