Veröffentlicht am 02.05.2014 von Kilian Mutter in Neue Musik

Viele Worte wollen wir über die neue Monster Rally EP gar nicht verlieren. Es ist eine jener Mini-Sammlungen an Songs, die, bei der Coverauswahl beginnend, ganz für sich selbst zu sprechen wissen. Sunflower ist eine weitere Glanzleistung des Produzenten und Künstlers aus Los Angeles, der sanfte Hip-Hop-Beats mit exotischen Samples und Bruchstücken von traditionellen Songs in Einklang bringt.

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Die gesamte EP, die einem auf eine Reise durch das Land der untergehenden Sonne mitnimmt, gibt es als Download für den Preis deiner Wahl auf Bandcamp.

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Veröffentlicht am 1. Mai 2014 von Laurin Huber in Konzert

Die «offene Beziehung» zwischen dem Luzerner zweikommasieben Fanzine (nebst dem eigenen Medium vor allem bekannt für tolle Klub- und Ausserklub-Aktivitäten in Luzern und Zürich), Leisure Options (hinter dem Synonym steckt der Wahl-Basler Marc Schwegler vom Duo Hood Regulators) und dem Krienser Kulturhaus Südpol trägt ein weiteres mal Früchte: Nach dem Ende letztes Jahr in dieser Zusammensetzung ein Abend mit Dean Blunt (Ex?-Hype Williams) präsentiert wurde, hat man für kommenden Freitag mit Kassem Mosse, Torn Hawk und DJ Spider gleich drei international renommierte und mit Spannung verfolgte Künstler nach Kriens eingeladen.

Gunnar Wendel, der Mann hinter dem Projekt Kassem Mosse, residierte bereit 2012 im Südpol, damals als Gast der Reihe «Been There Done That». Man mag sich an diesen Abend vielleicht noch im Zusammenhang mit einer «rasigen» und im Anschluss heiss diskutierten Plattentaufe im selben Gebäude erinnern. Bei Kassem Mosse hat sich seit 2012 nicht all zu viel verändert – und eben doch einiges. Noch immer produziert der Deutsche seine von Sperrigkeit, Intensivität und einer gewissen Strenge geprägte elektronische Musik mit unorthodoxem Ansatz – House trifft es wohl am ehesten, nur halt nicht im klassischen Sinn. Mit der Veröffentlichung von Workshop 19 (erhältlich als Doppel-LP via Workshop) machte Wendel dieses Jahr aber auch den Schritt vom Single- und EP- zum Album-Format.

Als glückliche Fügung lässt sich bezeichnen, dass neben Mosse am selben Abend auch der US-amerikanische Produzent und Videokünstler Luke Wyatt alias Torn Hawk – vor allem bekannt für seine Veröffentlichen auf dem New Yorker L.I.E.S. Imprint – und sein Landsmann DJ Spider, der Betreiber des New Yorker Labels Plan B Recordings, verpflichtet werden konnten. Eine Veranstaltung, die überaus toll und interessant werden könnte. Wow, so amaze, such music…

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Wir verlosen 1×2 Tickets für Kassem Mosse, Torn Hawk und DJ Spider im Südpol. Um zu gewinnen, schreibe eine E-Mail mit dem Betreff «Yes please» an kontakt@orangepeel.ch. Mehr Informationen zum Anlass von morgen Freitag findest du hier und hier.

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Veröffentlicht am von Simon Gwinner in Review

Low Leaf zählt als eine der vielversprechendsten neuen Talente, die LA gerade zu bieten hat. Diese Woche erschien ihr erstes richtiges Album AKASHAALAY – ein spirituelles Klangfest!

Die Singer/Songwriterin, Multiinstrumentalistin, Producerin und Beatmakerin mit philippinischen Wurzeln sorgt schon seit 2011 mit einer Serie an selbstreleasten Minialben für Aufsehen. Im 2012 besuchte sie ihr Heimatland, die Philippinen. Die mystischen Geister, die grünen Wälder und heiligen Hügel liehen ihr Inspiration und Orientierung für ihr erstes richtiges Studioalbum AKASHAALAY. Ein Album das als spirituelle Homage an ihre Heimat gedacht ist. Angelica Lopes aka Low Leaf ist ein wahres Multitalent. Sie spielt Harfe, beherrscht die Gitarre, weiss wie man gefühlvolle Klänge aus dem Klavier kitzelt und hat eine Vorliebe für elektronische Beats. Auch ihre Stimme setzt sie gekonnt in ihren experimentellen Soundcollagen in Szene. Ein organisiertes Chaos mit Glitchtexturen und hyperaktiven Rhythmen aus fremden Klanglandschaften. Eine Fusion aus traditionellen Folk-Bruchstücken, zeitgenössischen Beatproduktionen, organischen Jazz-Akkorden und einem deutlichen psychedelischen Einfluss.

AKASHAALAY widerspiegelt diese Vielfalt an Inspiration, sowie Low Leafs kompositionelle Skills. Es ist ein 30-Minütiges Fantasiegebilde fern von Realität trotz zeitnahen Sounds. «Set Me Free» versetzt zärtliche Klaviertöne in eine von Filter und Glitches überzogene Soul Nummer, ein Mischwerk aus Erykah Badu ähnlichen Gesangseinlagen und Swindle’s moderner Interpretation von Jazz. Auf «Slaveless Master» zeigt Low Leaf ihre verletzliche, zierliche Seite. In «Bahay Kubo», ein traditionellen philippinischen Folksong, holt sie Erinnerungen an ihre Kindheit in die Gegenwart und in «Rise Up» belebt sie mit ihrer atmosphärischen Stimme den philippinischen Geist wieder.

Low Leaf gelingt mit AKASHAALAY eine schräge, verdrehte, aber vor allem wundervolle Hommage an ihre Heimat und ein Sommersoundtrack für Experimentierfreudige. Das ganze Album, welches via Fresh Selects erschien, kann man sich bei uns anhören und sich von Low Leaf’s einzigartigen Soul verzaubern lassen.

(Bild: @isipanini)

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Veröffentlicht am 29. April 2014 von Kilian Mutter in Neue Musik

Endlich, nach fast unendlich wirkenden 3 Jahren, erscheint in Kürze mit Album Glass Boys der Nachfolger zum Kraftepos David Comes To Life der kanadischen Hardcore-Punker Fucked Up. Mit einer nicht versiegenden Quelle an Energie und dem Song «Led By Hand» läutet das Sextett nun den Countdown bis zum 3. Juni ein.

«Led By Hand» mag zuerst wie ein typischer Fucked Up Song daherkommen. Doch bei genauem Hinhören wird man sich im Refrain nebst Damian Abrahams Geschrei der unverkennbaren Stimme von J Mascis (Dinosaur Jr.) bewusst, der mit seiner Ruhe als spannender Gegenpol zum Hardcore-Punk der Band agiert.

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Glass Boys wird auf Matador Records erscheinen. Fucked Up werden zudem am Freitag 13. Juni exklusiv am Luzerner B-Sides Festival aufspielen.

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Veröffentlicht am von Marc Hofweber in Neue Musik

Kieran Hebden kennt man unter seinem Pseudonym Four Tet. Er arbeitet jedoch auch regelmässig hinter den Kulissen als Produzent für andere Künstler. Aktuelle Alben wie «Blank Project» von Neneh Cherry oder «Wenu Wenu» von Omar Souleyman wurden von Hebden produziert. Nun aber hat er mit einem weiteren Solo-Projekt, diesmal unter dem Namen «Percussions», eine neue Single mit dem Titel «Ascii Bot» am Start. Release Date ist der 28. April auf Hebdens eigenem Label «Text«.

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Veröffentlicht am 28. April 2014 von Laurin Huber in Neue Musik

Seit 2010 erscheint auf dem von Kieran Sande (Autor, Musikliebhaber/-sammler und ehemaliger Redaktor beim britischen FACT-Magazine) gegründeten und in London ansässigen Label Blackest Ever Black Musik mit explizit düsterem, dystopisch angehauchtem, experimentellem, zuweilen abstrusem Einschlag, von ruhig und gemächlich bis laut und brachial. Mit viel Herzblut wird diese – ob neu (z.B. von Cut Hands, Tropic Of Cancer, Killing Sound, …) oder alt (z.B. von Weekend, Demos aus ’81, oder von Stefan Jaworzyn, Aufnahmen von ’82) – in relativ kleinen und daher meist innert kurzer Zeit vergriffenen Vinyl- und Kassetten-Auflagen vertrieben.

Mit Will To Be Well ist seit wenigen Tagen der jüngste Album-Release auf Blackest Ever Black auf der Web-Präsenz des Labels aufgeschaltet bzw. vorbestellbar. Es ist das neuste Werk der beiden schottischen Musiker Alex Ander und Marc Dall, zusammen Dalhous, welche seit 2012 ein Gros an Schallplatten (z.B. ihre An Ambassador For Laing LP letztes Jahr oder eben erst eine EP namens Visibilty Is A Trap, beide auf BEB) mit faszinierender und unkonventioneller Musik zwischen Industrial, wirrem Electronica und Elementen von traditioneller Folk-Musik, gespielt auf aufgenommen mit einem Grossaufgebot an Instrumenten, veröffentlicht haben.

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Das Duo behandelt auf Will To Be Well laut eigener Aussage Beziehungen zwischen Körper und Geist, Krankheit und Wohlbefinden, Physik und Metaphysik – eine Homepage an das Leben und Wirken des schottischen Psychiaters und Autors Ronald D. Laing (1927–1989), auf welchen schon im Debüt-Album von Ander und Dall Bezug genommen wurde.

Die Doppel-LP erscheint am 30. Juni 2014 auf Blackest Ever Black – dazu gibt es eine Version im CD-Format sowie die Möglichkeit des digitalen Downloads.

Das erste Stück ab Will To Be Well, «Abyssal Plane», im Stream:

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Veröffentlicht am 25. April 2014 von Simon Gwinner in Neue Musik

SinceYou sind ein Duo aus Boston und LA, welche vor kurzem, so ziemlich aus dem nichts, ihre Debüt-EP 1 veröffentlicht haben. Sechs bunte Songs mit einer atemberaubenden Schönheit. Den Sound von SinceYou einzuordnen, scheint eine Herausforderung. Zeitgenössische R’n’B Strukturen treffen auf futuristische Synthies und eine Vielfalt an akustischen und elektronischen Elementen. Ein ehrgeizige und vor allem experimentelle Klangvielfalt, kombiniert mit zart aufeinander abgestimmten Vocalensembles.

SinceYou verbinden den eingängigen Gitarrenpop von Phoenix oder Bombay Bicycle Club und untermalen diesen ab und an mit düsteren elektronischen Syntheinlagen à la Crystal Castles, sowie euphorischen Drumcomputer- und Sample Einlagen.

Die ausgeklügelten Songs machen Appetit auf mehr. SinceYou sollte man sich definitiv auf die Band-To-Watch Liste schreiben. Die Debüt-EP 1 dieser vielversprechenden Band gibt’s jedenfalls schon mal als Stream.

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Veröffentlicht am 24. April 2014 von Kilian Mutter in Neue Musik

Das amerikanische Indie Label Polyvinyl Records überraschte seine Fans Ende letzten Jahres mit einer tollen Idee: 12 Künstler, darunter namhafte Acts aus der Indie-Szene, spielen mit einem simplen 4-Track Recorder je 2 bisher unveröffentliche Songs ein und veröffentlichen diese je auf einer 7“-Vinyl. So entsteht ein auf 500 Stück limitiertes Boxset mit dem Namen «4-Track Singles Series». Bisher wurden die Abonnenten der Serie mit Songs von John Vanderslice, Porcelain Raft, Hospitality und The Mynabirds beliefert.

Speziell hervorzuheben gilt es dabei die A-Seite der Mynabirds 7“, auf der sich Laura Burhenn «The House That Heaven Built» von den Japandroids annimmt. Die junge Dame aus Omaha formt den hymnenhaften Garage Rock des Originals um und kreiert daraus eine sphärische Indie Pop Nummer.

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Für dieses Jahr ist die Serie, welche unter anderem noch Releases von Cloud Nothings, Mikal Cronin oder Efterklang beinhaltet, schon ausverkauft. Es wird aber aller Wahrscheinlichkeit nach auch eine 2015er Ausgabe geben. Vormerken!

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