Veröffentlicht am 18.11.2013 von Simon Gwinner in Review

Connan Mockasin weiss wie mit seinem Scharm umzugehen. Als er vor einen Monat die Zürcher und Luzerner zu Engelschören verwandelte, alle, auf seine Bitte, sich auf dem Konzertboden gemütlich gemacht haben um diese mit seiner sanften, schrägen Stimme in tiefe Träume zu versetzten oder sich sein Gefolge zu miauenden Backgroundsängern verpflichteten. Klatschen war übrigens verboten, Connan mag’s lieber ruhig, Finger reiben und so und wenn dann höchstens ganz leise mit den Fingern schnipsen. Jedenfalls verbreitete Connan mit seiner Band eine wunderbare, schräge, ziemlich intime und fast schon tropische Stimmung.

Jetzt ist endlich der Nachfolger von seinem schrulligen psych-pop Debütalbum «Forever Dolphin Love» erschienen. «Caramel» heisst Mockasin’s neustes Werk, handelt, wie man annehmen kann, vom Caramelgefühl, aber auch eine Reise nach Japan hat den Kiwi ziemlich inspiriert und die Krankheit seines Vaters versucht er im seinem neusten Werk zu verarbeiten.

[fap_track url=“https://soundcloud.com/connanmockasin/connan-mockasin-im-the-man“ title=“I’m The Man That Will Find You“ title=“I’m The Man That Will Find You“ share_link=““ cover=““ meta=““ layout=“list“ enqueue=“no“ auto_enqueue=“no“]

Bei Opener «Nothing Lasts Forever» kann man sich schon mal von der aktuellen Umfeld verabschieden und wird von Connan Mockasin in seine eigene kleine Galaxie verführt. In «I’m The Man, That Will Find You», wickelt der Neu Seeländer jedes Mädchen Herz an sich. «I Wanna Roll With You» schliesst das Album und die Reise mit Connan Mockasin ab und fühlt sich an wie die letzten Momente vor einem wohlfühlenden tiefen Schlaf, getragen von Dunst und Nebel.

[fap_track url=“https://soundcloud.com/connanmockasin/connan-mockasin-do-i-make-you“ title=“Do I Make You Feel Shy?“ title=“Do I Make You Feel Shy?“ share_link=““ cover=““ meta=““ layout=“list“ enqueue=“no“ auto_enqueue=“no“]

Mockasin’s Stimme ist voller Charakter seine Songwriterkünste sind magisch und die Melodien darunter fühlen sich an wie ein flauschiger Teppich mit im Hintergrund klimpernden langsamen, sanften Jazzakkorde mit viel Hall. «Caramel» funktioniert teilweise, bei den Grooves ohne Gesang («It’s Your Body 1-5»), fehlt das Gewisse etwas was eben Mockasin’s psychedelische soul-pop ausmacht. Bei den anderen Tracks schmelzt man dagegen nur so dahin und möchte nicht so schnell von diesem sanften Rauschzustand erwachen.

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Veröffentlicht am 8. November 2013 von Simon Gwinner in Review

HAIM kommen aus Los Angeles und musizieren schon seit sie ganz klein sind zusammen. Alles hat angefangen mit Rockinhaim, eine Coverband der drei Schwestern mit ihren beiden (musikfaszinierten) Eltern. Darauf folgte Valli Girls, in welcher sie eher als Instrument der Musikbranche dienten.

Wie sie jedoch dem Magazin Fader verrieten, war das nicht so ihr Ding. Sie wollten sich von diesen vorgeschriebenen Songs trennen, selber musizieren, ihr Ding durchziehen, so wie man das halt will, wenn man in die Pubertät kommt. Este, Alana und Danielle entschieden sich zu HAIM und nach 5 Jahren recorden und zusammen unter ihrem eigenen Ding musizieren, erschien ihre erste EP «Forever» – und mit dieser begann auch schon das Blogosphäre Feuerwerk.

[fap_track url=“https://soundcloud.com/haimtime/haim-dont-save-me“ title=“Don’t Save Me“ title=“Don’t Save Me“ share_link=““ cover=““ meta=““ layout=“list“ enqueue=“no“ auto_enqueue=“no“]

Einprägsame Rhythmen, upbeat Pop-Sensibilität, ein bisschen Rock’n’Roll und die fast schon Girlband mässige 3-Gesangs-Harmonien machen den Sound von HAIM zu einen unerwarteten Ohrschmauss. Trotz ihren vielen Inspirationsquellen aus 60’s Surfrock, klassischem Rock aus den 80ern und nervösem 90’s R&B kopieren sie diese nicht, sondern verschmelzen diese Genretypen zu ihrem eigenen, natürlichen Sound.

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Vor kurzem erschien ihr Debütalbum Days Are Gone. Dieses klingt wunderbar, unerwartet, lässt Eltern in alten Zeiten schwelgen und gleichzeitig Gleichaltrige in noch unbekannte Musikgewässer springen. Die einfachen aber nahen Hooks verwandeln sich mit sprunghaften Beats und den übercatchy Rhytmen zu einem erfrischenden Mix mit wenig Ecken. Zwar klingt das Debütalbum im ganzen, zu klar und poliert, manchmal fast schon überproduziert, trotzdem spürt man das gewisse California-feeling und die lockere und fröhliche Grundhaltung der drei jungen Musikerinnen und Schwestern, welche im Gesamten die Musik von HAIM ausmacht. Und vieleicht stellen HAIM einfach die neue, moderne Girlband dar, weg von all dem Schnickschnack, zurück zur Natürlichkeit, dem wir und ich, in welche Rolle sich jeder versetzten kann.

Das sie das Covern von Liedern nicht verlernt haben, beweisen sie mit dieser gelungenen Version von Miley Cyrus Wreckin‘ Ball, zwar ohne nackte Haut und Hammer lecken, dafür mit viel Gespür wie gute Musik klingen sollte.

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Veröffentlicht am 23. Oktober 2013 von Kilian Mutter in Playlists

Einmal mehr fasst unsere Playlist den zu Ende gehenden Monat musikalisch zusammen und bietet dir eine Auswahl von den Songs, die uns im Moment begleiten, begeistern und prägen:

  1. Enigma, Your Eyes! Optimistic Yellows
  2. Ezra Furman My Zero
  3. Kishi Bashi Philosophize in it! Chemicalize with it!
  4. Gang Colours Why Didn’t You Call? (feat. Lulu James)
  5. Courtney Barnett Avant Gardener
  6. Forest Fire Alone With The Wires
  7. Deptford Goth Bloody Lip
  8. Kelley Stoltz Kim Chee Taco Man
  9. Said The Whale I Love You
  10. Streets Of Laredo Need A Little Help
  11. taxes Over The View
  12. HAERTS Hemiplegia
  13. Wild Ones Curse Over Me
  14. Grooms I Think We’re Alone Now
  15. ladada comets
  16. Crystal Antlers Licorice Pizza
  17. Bent Denim Periodic Table
  18. PINS Get With Me
  19. Squarehead 2025
  20. Kurt Vile Feel My Pain
  21. Blank Maps Calm
  22. Obits This Must Be Done
  23. Twin Peaks Ocean Blue
  24. The Band In Heaven Dandelion Wine
  25. Eagulls Nerve Endings
  26. Hookworms Away / Towards
  27. Party Supplies Tough Shot
  28. Oddisee Own Appeal
  29. Danny Brown 25 Bucks (feat. Purity Ring)
  30. A$AP Ferg Shabba (feat. A$AP Rocky)
  31. Mickey Avalon I Get Even
  32. High Water Someday
  33. Brothertiger In Mind
  34. Ben Khan Eden
  35. DARKSIDE Paper Trails
  36. Four Tet Parallel Jalebi
  37. Ta-ku Krule Love

link | guerolitoplaylist 10|13

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Veröffentlicht am 24. September 2013 von Simon Gwinner in Review

Vor kurzem hat Gang Colours endlich sein Nachfolger von seinem Debütalbum The Keychain Collection veröffentlicht. Invisible In Your City heisst das Ergebnis von vielen Jahren basteln und verfeinern mit frisch geformten Ideen. Invisible In Your City hat hüpfende Beats, welche sich innerhalb von ein paar Momenten in, in schlaf wiegende Produktionen verwandeln lassen, welche auch das Saxophon nicht verabscheuen. Ein Album welches gepackt ist mit viel Liebe und Emotionen und diese über Kopfhörer oder Stereoboxen auf den Hörer übertragen. In den Worten von Gang Colours soll sich jede Person selber ein Bild von seiner Musik machen, und zwar mehr von dem was sie hören als was er probiert in seinen Texten zu vermitteln.

Home ist ein Song der das ganze Album ziemlich gut wiederspiegelt und im frühen Prozess des Albums schon ready für die Masterspur war. Home sowie eigentlich das ganze Album lebt von einer gewissen Einfachheit, welche aber nicht langweilig wirkt und sich mit klever, kombiniertem Melodien (und dem wimmernden Saxophon im Hintergrund) verkuppelt. Doch auch komplexere Melodien, welche fast schon chaotisch klingend sind auf Invisible In Your City zu hören. River For Dinner als Beispiel schwebt trotz seiner Nervosität noch irgendwo in der Trance herum.

Im Gesamten ist Invisible in your city ein zärtliches, Elektro-flimmerndes Album, welches umso tiefer man in die Klangwelt von Gang Colours eintaucht, umso mehr, sich zu einem kleinen, luftigen, durchdachten Kunstwerk entfaltet. Ein Kunstwerk, welches immer von der Stimme von dem aus South Hampton stammenden Will Ozanne aka Gang Colours begleitet wird, jedoch ab und zu ein bisschen weniger Gesang vertragen würde und dafür (noch) mehr die ausreichend, vielfältigen Melodien sprechen lassen würde.

Invisible In Your Dreams als Albumstream gibt’s auf Bandcamp.

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Veröffentlicht am von Kilian Mutter in Playlists

Einmal mehr fasst unsere Playlist den zu Ende gehenden Monat musikalisch zusammen und bietet dir eine Auswahl von den Songs, die uns im Moment begleiten, begeistern und prägen:

  1. Dead Gaze Yuppies Are Flowers
  2. Caged Animals The Sound Of Thunder
  3. Föllakzoid 9
  4. Cosmonauts What Me Worry
  5. Los Campesinos! What Death Leaves Behind
  6. Zachary Cale Wayward Son
  7. The Lonely Forest Warm/Happy
  8. Vintage Moon Tyro
  9. Terry Malts The’yre Feeding
  10. Golden Suits Swimming In ’99
  11. High Highs A Real Hero (College Cover)
  12. Aloa Input Prblms
  13. The Burlies The Ocean
  14. Surf City NYC
  15. Little Big League My Very Own You
  16. The Blow Make It Up
  17. Mazes Hayfever Wristband
  18. Typhoon Dreams Of Cannibalism
  19. ARMS Comfort
  20. Orca Orca Climb
  21. future Citizen
  22. SUN CLUB Beauty Meat
  23. A Grave With No Name Aurora
  24. Tropic Harbour Golden Rays
  25. Son Lux Lost It To Trying
  26. Cage The Hunt
  27. Meanest Man Contest In The Dark
  28. Isaiah Rashad I Shot You Down
  29. Holy Ghost! Okay
  30. Nightmares On Wax Be, I Do
  31. Larry Gus The Sun Plagues
  32. Factory Floor Turn It Up
  33. Lemonade Skyballer
  34. Floridas Destination
  35. Devendra Banhart Golden Girls (Hauschka Mix)
  36. Kruse & Nürnberg & Polargeist Good Times
  37. Daedalus -ísimo

link | guerolitoplaylist 09|13

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Veröffentlicht am 16. September 2013 von Simon Gwinner in Review

Schönheit und Schwermut treffen bei MONEY aufeinander und vermischen sich mit viel Echo und satten Klängen zu einer herzblutenden Melancholie. MONEY, vier Junge Musiker, welche sich in der Musikhaupstadt Großbritanniens zu Hause fühlen und beweisen dass Manchester immer noch als musikalisches Kraftwerk funktioniert, wie damals mit Joy Division, New Order, The Smiths und den Gallagher-Brüdern.

Die melancholische Klanglandschaften mit dem heiligen Touch von MONEY, umfassen verschwommene Synthharmonien, zärtlichen Pianoklängen und die verehrten Vocals vom bohemehaften Jamie Lee. Jamie Lee, Sänger, Poet und Kopf der Band, lernte seine Bandmitglieder an der Manchester University kennen und so begannen sie die gemeinsame Suche nach Freiheit, Hoffnung und Emotionen in Form von Musik. Nach zwei Jahren zusammen musizieren haben sie ihr langersehntes Debütalbum «The Shadow of Heaven» vor kurzem veröffentlicht.

«The Shadow of Heaven» ist einschüchternd, inspirierend und gleichzeitig umwerfend und ehrlich. Ein Album dass musikalisch wie auch inhaltlich zum denken anregt, den Drang verkörpert frei von sorgen, alles loszulassen und in ein anderes ich zu starten, jedoch die Vergangenheit nicht vergessen lässt und auch mal über Abgründe stolpert. MONEY haben keine Angst episch zu klingen, die Mehrheit der Songs über die 5-Minuten Grenze zu ziehen und auch in der 7-minütigen Pianoballade «Goodnight London» klingen sie nicht überdehnt oder ausgeleiert. Man hört der Engelsstimme von Jamie Lee und seiner poetischen Erläuterung seiner Träume gerne zu, versinkt in sich selber und beginnt an zu Träumen, neben dem Klavier von Lee, bevor man von einer fremden Stimme im gleichen Raum wieder in die Realität zurück geholt wird.


Nicht nur, dass Jamie Lee am liebsten musiziert und schreibt nachdem alle anderen schon im Bett sind, die meistens Songs auf dieser Platte beinhalten diese nackte, magische und raue Gefühle einer durchwühlten Nacht, wie wir sie z.B. schon von WU LYF zu hören bekamen. Als ich das erste mal über den Sound von MONEY gestolpert bin, dachte ich sogar erst an ein Ausläufer der mittlerweile getrennten WU LYF. Bei genauerem Hinhören merkt man aber, dass MONEY genau das Gegenteil von WU LYF sind.

WU LYF, über welche ich euch schon vor einer ganzen Weile berichtet habe und welche sich in der Zwischenzeit, wie schon erwähnt, auseinandergelebt haben, kommen zwar aus der gleichen Musikhauptstadt Großbritanniens, sind/waren aber rau, düster und kratzig, MONEY dagegen genau das Gegenteil, zärtlich und leise manchmal fast schon nahe an den Tränen.

Zwischen diesen ehrlichen Balladen gibt’s aber auch einige Titel, welche zur Erholung dienen. «Bluebell Fields» oder «Cold Water» mausern sich nicht nur durch ihre eher poppigere Art zu den Favoriten des Album, auch verpacken sie all die gebrauchten Stilelemente, von höhen und tiefen, MONEY’s unter (wenn auch nur knapp) 5 Minuten.

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«The Shadow of Heaven» ist das Engelskind MONEY’s auf welches ich seit den ersten verführerischen Klängen des Quartets gewartet habe und glücklicherweise nicht enttäuscht. Das Debütalbum braucht jedoch Zeit und wird nicht jedem beim ersten durchhören gefallen, hält man jedoch durch, ist die Belohnung für Ohr und Gedankengänge umso grösser. Und wenn man sich «The Shadow of Heaven» in einer schlaflosen, dunklen Nacht anhört, kommen die Träume von alleine.

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Veröffentlicht am 24. August 2013 von Kilian Mutter in Playlists

Einmal mehr fasst unsere Playlist den zu Ende gehenden Monat musikalisch zusammen und bietet dir eine Auswahl von den Songs, die uns im Moment begleiten, begeistern und prägen:

  1. Beach Vacation I Saw You
  2. The Belle Game River
  3. Brolin Portland
  4. The Love Language Faithbreaker
  5. Jaws Donut
  6. Hop Along Sister Cities
  7. Tirzah I’m Not Dancing
  8. Forest Fire Waiting In The Night
  9. Julia Holter This Is A True Heart
  10. Volcano Choir Alaskans
  11. Yellowstraps x Le Motel Pollen
  12. Weekend It’s Alright
  13. The Heligoats Drai Zich
  14. Baths No Eyes
  15. Yuck Rebirth
  16. Jackson Scott Together Forever
  17. Spray Paint Yawn Factory
  18. Krill Purity Of Heart
  19. Pond Xanman
  20. Pop. 1280 Do The Anglerfish
  21. SAINT PEPSI Cherry Pepsi
  22. Postiljonen On The Run
  23. Sampha Without
  24. Keep Shelly In Athens Recollection
  25. Harouki Zombi Objet Petit A
  26. Mean Lady Lonely
  27. Candy Claws Pangea Girls (Magic Feeling)
  28. Outfit Elephant Days
  29. Molly Nilsson Worlds Apart
  30. G_Force & Radiation City Zombies Remix (feat. TxE)
  31. Stalley Samson
  32. Young Fathers Only Child
  33. Teen Sleep Is Noise (Peaking Lights Remix)
  34. Inc. Angel
  35. Dawn Of Midi Algol
  36. Zomby Horrid
  37. Doomenfels Heile Heile Säge

link | guerolitoplaylist 08|13

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Veröffentlicht am 20. Juni 2013 von Kilian Mutter in Playlists

Wie jedes Jahr machen wir uns die Mühe, dir im Sommer eine ganz besondere Playlist aufzubereiten und jene Klänge aus dem Meer an neuer Musik zu filtern, die abseits der Massentauglichkeit den perfekten Sommersoundtrack bieten. Die musikalischen Einflüsse des diesjährigen Sommer-Mixtapes spannen von psychedelischem Lo-Fi und eingängigem Indie Pop über Garage Rock, bis hin zu sanften Electronic-Beats. Nicht nur der Soundtrack für die Reise, sondern eine Reise in sich selbst.

  1. Rhye One Of Those Summer Days
  2. Silver Firs Motherland
  3. Foxygen San Francisco
  4. Air Review Young
  5. Radiation City Zombies
  6. Generationals Put A Light On
  7. Sunny & Gabe Clouds
  8. Only Real Backseat Kissers
  9. Shad + Skratch Bastid Outta My Head
  10. Rodriguez Hate Street Dialogue (Round Table Knights Searching For Sugar Man Edit)
  11. Niagara Seal
  12. Streets Of Laredo Girlfriend
  13. Bleached Love Spells
  14. SPLASHH All I Wanna Do
  15. Lullatone Race Against The Sunset
  16. Washed Out It All Feels Right
  17. Unknown Mortal Orchestra Swim And Sleep (Like A Shark)
  18. Jagwar Ma Come Save Me
  19. Still Corners Beatcity
  20. Beach Fossils Clash The Truth

link | guerolito’s summer mixtape 2013

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