Veröffentlicht am 24.09.2013 von Simon Gwinner in Review

Vor kurzem hat Gang Colours endlich sein Nachfolger von seinem Debütalbum The Keychain Collection veröffentlicht. Invisible In Your City heisst das Ergebnis von vielen Jahren basteln und verfeinern mit frisch geformten Ideen. Invisible In Your City hat hüpfende Beats, welche sich innerhalb von ein paar Momenten in, in schlaf wiegende Produktionen verwandeln lassen, welche auch das Saxophon nicht verabscheuen. Ein Album welches gepackt ist mit viel Liebe und Emotionen und diese über Kopfhörer oder Stereoboxen auf den Hörer übertragen. In den Worten von Gang Colours soll sich jede Person selber ein Bild von seiner Musik machen, und zwar mehr von dem was sie hören als was er probiert in seinen Texten zu vermitteln.

Home ist ein Song der das ganze Album ziemlich gut wiederspiegelt und im frühen Prozess des Albums schon ready für die Masterspur war. Home sowie eigentlich das ganze Album lebt von einer gewissen Einfachheit, welche aber nicht langweilig wirkt und sich mit klever, kombiniertem Melodien (und dem wimmernden Saxophon im Hintergrund) verkuppelt. Doch auch komplexere Melodien, welche fast schon chaotisch klingend sind auf Invisible In Your City zu hören. River For Dinner als Beispiel schwebt trotz seiner Nervosität noch irgendwo in der Trance herum.

Im Gesamten ist Invisible in your city ein zärtliches, Elektro-flimmerndes Album, welches umso tiefer man in die Klangwelt von Gang Colours eintaucht, umso mehr, sich zu einem kleinen, luftigen, durchdachten Kunstwerk entfaltet. Ein Kunstwerk, welches immer von der Stimme von dem aus South Hampton stammenden Will Ozanne aka Gang Colours begleitet wird, jedoch ab und zu ein bisschen weniger Gesang vertragen würde und dafür (noch) mehr die ausreichend, vielfältigen Melodien sprechen lassen würde.

Invisible In Your Dreams als Albumstream gibt’s auf Bandcamp.

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Veröffentlicht am 24. September 2013 von Kilian Mutter in Playlists

Einmal mehr fasst unsere Playlist den zu Ende gehenden Monat musikalisch zusammen und bietet dir eine Auswahl von den Songs, die uns im Moment begleiten, begeistern und prägen:

  1. Dead Gaze Yuppies Are Flowers
  2. Caged Animals The Sound Of Thunder
  3. Föllakzoid 9
  4. Cosmonauts What Me Worry
  5. Los Campesinos! What Death Leaves Behind
  6. Zachary Cale Wayward Son
  7. The Lonely Forest Warm/Happy
  8. Vintage Moon Tyro
  9. Terry Malts The’yre Feeding
  10. Golden Suits Swimming In ’99
  11. High Highs A Real Hero (College Cover)
  12. Aloa Input Prblms
  13. The Burlies The Ocean
  14. Surf City NYC
  15. Little Big League My Very Own You
  16. The Blow Make It Up
  17. Mazes Hayfever Wristband
  18. Typhoon Dreams Of Cannibalism
  19. ARMS Comfort
  20. Orca Orca Climb
  21. future Citizen
  22. SUN CLUB Beauty Meat
  23. A Grave With No Name Aurora
  24. Tropic Harbour Golden Rays
  25. Son Lux Lost It To Trying
  26. Cage The Hunt
  27. Meanest Man Contest In The Dark
  28. Isaiah Rashad I Shot You Down
  29. Holy Ghost! Okay
  30. Nightmares On Wax Be, I Do
  31. Larry Gus The Sun Plagues
  32. Factory Floor Turn It Up
  33. Lemonade Skyballer
  34. Floridas Destination
  35. Devendra Banhart Golden Girls (Hauschka Mix)
  36. Kruse & Nürnberg & Polargeist Good Times
  37. Daedalus -ísimo

link | guerolitoplaylist 09|13

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Veröffentlicht am 16. September 2013 von Simon Gwinner in Review

Schönheit und Schwermut treffen bei MONEY aufeinander und vermischen sich mit viel Echo und satten Klängen zu einer herzblutenden Melancholie. MONEY, vier Junge Musiker, welche sich in der Musikhaupstadt Großbritanniens zu Hause fühlen und beweisen dass Manchester immer noch als musikalisches Kraftwerk funktioniert, wie damals mit Joy Division, New Order, The Smiths und den Gallagher-Brüdern.

Die melancholische Klanglandschaften mit dem heiligen Touch von MONEY, umfassen verschwommene Synthharmonien, zärtlichen Pianoklängen und die verehrten Vocals vom bohemehaften Jamie Lee. Jamie Lee, Sänger, Poet und Kopf der Band, lernte seine Bandmitglieder an der Manchester University kennen und so begannen sie die gemeinsame Suche nach Freiheit, Hoffnung und Emotionen in Form von Musik. Nach zwei Jahren zusammen musizieren haben sie ihr langersehntes Debütalbum «The Shadow of Heaven» vor kurzem veröffentlicht.

«The Shadow of Heaven» ist einschüchternd, inspirierend und gleichzeitig umwerfend und ehrlich. Ein Album dass musikalisch wie auch inhaltlich zum denken anregt, den Drang verkörpert frei von sorgen, alles loszulassen und in ein anderes ich zu starten, jedoch die Vergangenheit nicht vergessen lässt und auch mal über Abgründe stolpert. MONEY haben keine Angst episch zu klingen, die Mehrheit der Songs über die 5-Minuten Grenze zu ziehen und auch in der 7-minütigen Pianoballade «Goodnight London» klingen sie nicht überdehnt oder ausgeleiert. Man hört der Engelsstimme von Jamie Lee und seiner poetischen Erläuterung seiner Träume gerne zu, versinkt in sich selber und beginnt an zu Träumen, neben dem Klavier von Lee, bevor man von einer fremden Stimme im gleichen Raum wieder in die Realität zurück geholt wird.


Nicht nur, dass Jamie Lee am liebsten musiziert und schreibt nachdem alle anderen schon im Bett sind, die meistens Songs auf dieser Platte beinhalten diese nackte, magische und raue Gefühle einer durchwühlten Nacht, wie wir sie z.B. schon von WU LYF zu hören bekamen. Als ich das erste mal über den Sound von MONEY gestolpert bin, dachte ich sogar erst an ein Ausläufer der mittlerweile getrennten WU LYF. Bei genauerem Hinhören merkt man aber, dass MONEY genau das Gegenteil von WU LYF sind.

WU LYF, über welche ich euch schon vor einer ganzen Weile berichtet habe und welche sich in der Zwischenzeit, wie schon erwähnt, auseinandergelebt haben, kommen zwar aus der gleichen Musikhauptstadt Großbritanniens, sind/waren aber rau, düster und kratzig, MONEY dagegen genau das Gegenteil, zärtlich und leise manchmal fast schon nahe an den Tränen.

Zwischen diesen ehrlichen Balladen gibt’s aber auch einige Titel, welche zur Erholung dienen. «Bluebell Fields» oder «Cold Water» mausern sich nicht nur durch ihre eher poppigere Art zu den Favoriten des Album, auch verpacken sie all die gebrauchten Stilelemente, von höhen und tiefen, MONEY’s unter (wenn auch nur knapp) 5 Minuten.

[fap_track url=“https://soundcloud.com/lonelysexydeathmusic/bluebell-fields“ title=“Bluebell Fields“ title=“Bluebell Fields“ share_link=““ cover=““ meta=““ layout=“list“ enqueue=“no“ auto_enqueue=“no“]

«The Shadow of Heaven» ist das Engelskind MONEY’s auf welches ich seit den ersten verführerischen Klängen des Quartets gewartet habe und glücklicherweise nicht enttäuscht. Das Debütalbum braucht jedoch Zeit und wird nicht jedem beim ersten durchhören gefallen, hält man jedoch durch, ist die Belohnung für Ohr und Gedankengänge umso grösser. Und wenn man sich «The Shadow of Heaven» in einer schlaflosen, dunklen Nacht anhört, kommen die Träume von alleine.

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Veröffentlicht am 24. August 2013 von Kilian Mutter in Playlists

Einmal mehr fasst unsere Playlist den zu Ende gehenden Monat musikalisch zusammen und bietet dir eine Auswahl von den Songs, die uns im Moment begleiten, begeistern und prägen:

  1. Beach Vacation I Saw You
  2. The Belle Game River
  3. Brolin Portland
  4. The Love Language Faithbreaker
  5. Jaws Donut
  6. Hop Along Sister Cities
  7. Tirzah I’m Not Dancing
  8. Forest Fire Waiting In The Night
  9. Julia Holter This Is A True Heart
  10. Volcano Choir Alaskans
  11. Yellowstraps x Le Motel Pollen
  12. Weekend It’s Alright
  13. The Heligoats Drai Zich
  14. Baths No Eyes
  15. Yuck Rebirth
  16. Jackson Scott Together Forever
  17. Spray Paint Yawn Factory
  18. Krill Purity Of Heart
  19. Pond Xanman
  20. Pop. 1280 Do The Anglerfish
  21. SAINT PEPSI Cherry Pepsi
  22. Postiljonen On The Run
  23. Sampha Without
  24. Keep Shelly In Athens Recollection
  25. Harouki Zombi Objet Petit A
  26. Mean Lady Lonely
  27. Candy Claws Pangea Girls (Magic Feeling)
  28. Outfit Elephant Days
  29. Molly Nilsson Worlds Apart
  30. G_Force & Radiation City Zombies Remix (feat. TxE)
  31. Stalley Samson
  32. Young Fathers Only Child
  33. Teen Sleep Is Noise (Peaking Lights Remix)
  34. Inc. Angel
  35. Dawn Of Midi Algol
  36. Zomby Horrid
  37. Doomenfels Heile Heile Säge

link | guerolitoplaylist 08|13

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Veröffentlicht am 20. Juni 2013 von Kilian Mutter in Playlists

Wie jedes Jahr machen wir uns die Mühe, dir im Sommer eine ganz besondere Playlist aufzubereiten und jene Klänge aus dem Meer an neuer Musik zu filtern, die abseits der Massentauglichkeit den perfekten Sommersoundtrack bieten. Die musikalischen Einflüsse des diesjährigen Sommer-Mixtapes spannen von psychedelischem Lo-Fi und eingängigem Indie Pop über Garage Rock, bis hin zu sanften Electronic-Beats. Nicht nur der Soundtrack für die Reise, sondern eine Reise in sich selbst.

  1. Rhye One Of Those Summer Days
  2. Silver Firs Motherland
  3. Foxygen San Francisco
  4. Air Review Young
  5. Radiation City Zombies
  6. Generationals Put A Light On
  7. Sunny & Gabe Clouds
  8. Only Real Backseat Kissers
  9. Shad + Skratch Bastid Outta My Head
  10. Rodriguez Hate Street Dialogue (Round Table Knights Searching For Sugar Man Edit)
  11. Niagara Seal
  12. Streets Of Laredo Girlfriend
  13. Bleached Love Spells
  14. SPLASHH All I Wanna Do
  15. Lullatone Race Against The Sunset
  16. Washed Out It All Feels Right
  17. Unknown Mortal Orchestra Swim And Sleep (Like A Shark)
  18. Jagwar Ma Come Save Me
  19. Still Corners Beatcity
  20. Beach Fossils Clash The Truth

link | guerolito’s summer mixtape 2013

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Veröffentlicht am 24. Mai 2013 von Kilian Mutter in Playlists

Einmal mehr fasst unsere Playlist den zu Ende gehenden Monat musikalisch zusammen und bietet dir eine Auswahl von den Songs, die uns im Moment begleiten, begeistern und prägen:

  1. Way Yes Blood Line
  2. Sir Sly Ghost
  3. Majical Cloudz Childhood’s End
  4. Jacuzzi Boys Double Vision
  5. Splashh Sun Kissed Bliss
  6. Air Review Young
  7. Mikal Cronin I’m Gonna Be (500 Miles)
  8. Rose Windows Wartime Lovers
  9. Little Children Falling
  10. Mozes And The Firstborn Bloodsucker
  11. English Singles Ordinary Girls
  12. Swim Deep She Changes The Weather
  13. Peals Tiptoes in the Parlor
  14. It Hugs Back Recommended Records
  15. The Dodos Confidence
  16. SKATERS Armed
  17. Waxahatchee Lips And Limbs
  18. Wampire Trains
  19. Spring Offensive Speak
  20. Jesse Ruins Laura Is Fading
  21. Aie Ca Gicle What A Girl
  22. The Holydrug Couple Je T’Aime… Moi Non Plus
  23. Pure Bathing Culture Pendulum
  24. Akono Miles Get Inspired
  25. Badlands Sleeping Beauty
  26. Wise Blood Universe Is Blessed
  27. Sunny & Gabe Clouds
  28. Dead Times Centuries
  29. Petite Noir Noirse
  30. Benin City My Love
  31. Daughn Gibson You Don’t Fade
  32. Quasimo We’ll Manage
  33. Freeze-Tag Hours (Ours)
  34. Godwolf Alone (Japanese Wallpaper Remix)
  35. Classixx Holding On
  36. Dirty Beaches Alone At Danube River

link | guerolitoplaylist 05|13

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Veröffentlicht am 7. Mai 2013 von Simon Gwinner in Review

Sobald die ersten warmen Celsius Grade und Sonnenstrahlen auf unsere viel zu weissen, halb-nackten Körper treffen, uns zum schwitzen und brennen bringen und die ersten langen Abende am See mit Grill und Bier beginnen, stellt sich wieder die altbekannte Frage: Welcher Track wird wohl diese Saison mein persönlicher Sommerhit? Ich auf alle Fälle hab schon mal meinen (ersten) Sommerhit gefunden. Und zwar kommt dieser von unseren südlichen Nachbarn, Italien.

Niagara nennen sich David Tomat und Gabriele Ottino, wenn sie zusammen während improvisierten Sessions mit ihren Stimmen, Instrumenten von Ukulele bis Vocoder und Frequenzwahnsinn rumexperimentieren. Was dabei rauskommt ist aber wohl nicht irgendwelcher Arty-Noise-Gedusel, sondern abenteuerlicher, avant-psych-tronica-Trip-Hop in Pop Qualität. Ob das jetzt besser klingt, überlass ich euch, jedenfalls sollte man sich die überaus abwechslungsreiche Platte «Otto» unbedingt mal antun!

Mit verträumten Klängen wird man im Opener «Eight» von Niagara auf eine (noch wirre werdende) Entdeckungsreise eingeladen. Schon beim nächsten Track «Superbe» knallen die Snare Schläge auf die noch verträumten Gedanken ein und kündigen eine ganz andere Richtung an. Von Track zu Track springt man dann von einer zur nächsten Gefühlswelle bis man am Schluss («Galaxy Glacier») im Nirwana der Synthiverwüstung anlangt.

[fap_track url=“https://soundcloud.com/niagaraspace/07-niagara-galaxy-glacier“ title=“Galaxy Glacier“ title=“Galaxy Glacier“ share_link=““ cover=““ meta=““ layout=“list“ enqueue=“no“ auto_enqueue=“no“]

Ein Album, das durch seine popigen und zugleich wirren Kompositionen manchmal besser, manchmal weniger gut funktioniert, insgesamt aber nie ins leere stürzt.

Der Überknaller Track aka Sommerhit 2013 auf diesem Album hab ich euch aber bis jetzt verschwiegen (Video oben). Versteckt zwischen avant-gardischen, an Animal Collective erinnernden, Wirrwarr Krautrock und Beatles-Shoegaze steckt nämlich dieser eine, wunderschöne Pop-Killer. «Seal», der Sommerhit, jedenfalls für die nächsten zwei Wochen, der durch seine eingängige Ukulelemelodie, einen prächtigen Chorus sowie Handgeklatsche und Synthiwahnsinn den Weg ins Gehör, aber nicht mehr hinaus findet.

Das ganze Album «Otto» kann man im hier in Endlosschlaufe anhören und via Monotreme Records zulegen.

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Veröffentlicht am 24. April 2013 von Kilian Mutter in Playlists

Einmal mehr fasst unsere Playlist den zu Ende gehenden Monat musikalisch zusammen und bietet dir eine Auswahl von den Songs, die uns im Moment begleiten, begeistern und prägen:

  1. Niagara Seal
  2. Dale Earnhardt Jr. Jr. Habits
  3. Generationals Put A Light On
  4. Great Thunder Fade Into You (Mazzy Star Cover)
  5. Bleached Love Spells
  6. Lazyeyes Forever
  7. His Clancyness Machines
  8. Lightning Dust Diamond
  9. Chester Endersby Gwazda Skewed
  10. Thee Oh Sees Tunnel Time
  11. Fai Baba I’m Losin‘ You
  12. Heroes For Sale I Wish You Knew Jim Morrison
  13. Holograms Flesh & Bone
  14. Jay Arner Don’t Remind Me
  15. Emily Reo Peach
  16. Wild Smiles Tangled Hair
  17. The Appleseed Cast Great Lake Derelict
  18. No Joy Lunar Phobia
  19. Alpine Hands
  20. The Mast UpUpUp
  21. Little Children Distant Shouts
  22. Man Tear Outside Amore (Edit)
  23. Young Galaxy New Summer
  24. Mikky Blanco Bugged Out
  25. Baths Miasma Sky
  26. Small Black Free At Dawn
  27. Seabright For Icy
  28. Gold Panda Brazil

link | guerolitoplaylist 04|13

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