Veröffentlicht am 24.12.2017 von Simon Gwinner in Adventskalender

Zur Adventszeit hat Orange Peel auch dieses Jahr wieder ein paar vorweihnachtliche Geschenke zusammengetragen, welche wir jeweils an den Adventssonntagen verlosen werden. Zusammen mit Just Because verschenken wir heute 2×2 Tickets für das Konzert von Alt-J am 21.1. im Hallenstadion Zürich.

Alt-J muss man eigentlich gar nicht mehr gross vorstellen. Die Indie-Rock Band aus Leeds tourte bereits mehrmals rund um die Welt, gewann den Mercury Prize und besitzt eine Fangemeinde die ganze Stadien fühlt. Nach einem eher banalen Nachfolger zu ihrem ungestümen Debütalbum, versuchen sich die Briten in ihrem neusten und dritten Album Relaxer noch mal neu zu erfinden. Das Album gewährt Einblicke in ein surreales Traumtagebuch der Band, das zu meist sprunghaft, fragmentiert dann wiederum fein detailiert erscheint. Alt-J experimentierten mit einem Arsenal an Instrumenten und Chören, erzaubern damit fantastische Traumwelten, die dann aber durch lallende Passagen wieder abflachen. Zum Teil bekommt man das Gefühl, dass Alt-J sich in ihrer eigenen Traumdeutung verlieren, welche für Aussenstehende nur schwer zu fassen ist.

Dennoch Alt-J haben in der Vergangenheit bewiesen, dass sie eine sehenswerte Liveband sind, umso mehr kann man gespannt sein wie das Trio ihre neusten Stücke Live umsetzten und mit ihren Indie-Hymnen verbinden. Als Support spielt übrigens die britische Singer-Songwriterin Marika Hackman. Tickets für die Show gibt’s hier zu kaufen.

Wir verlosen 2×2 Tickets für das Konzert von Alt-J am 21.1.18 im Hallenstadion Zürich. Wer bei der Verlosung mitmachen will, schreibt bis nächsten Mittwoch eine Mail mit dem Betreff Alt-J an verlosung@orangepeel.ch. Viel Glück.

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Veröffentlicht am 23. Dezember 2017 von Kilian Mutter in best of

Auch dieses Jahr präsentiert unser Autor Kilian Mutter seine 100 Lieblingssongs des endenden Jahres, feinsäuberlich geordnet und gebündelt. Die Liste gibt es unten stehend, sowie auf folgenden Kanälen zu hören:

(1) Spotify
(2) Youtube Playlist

#100 | Anna St. Louis Mercy
#99 | Aldous Harding Horizon
#98 | deer scout sad boy
#97 | Aloïs Flowers
#96 | boy pablo everytime
#95 | Grumpus Waters
#94 | Angelo De Augustine On My Way Home
#93 | Hodera North Dakota
#92 | Julie Byrne Natural Blue
#91 | (Sandy) Alex G Bobby
#90 | Rex Orange County Loving Is Easy (feat. Benny Sings)

#89 | Gorillaz Ascension (feat. Vince Staples)
#88 | Dougie Poole Less Young But As Dumb
#87 | Lydia Ainsworth Open Doors
#86 | The Molochs No More Cryin‘
#85 | Algiers The Underside Of Power
#84 | Homeshake Every Single Thing
#83 | Beck Dear Life
#82 | Perera Elsewhere Happened
#81 | Helena Deland Baby
#80 | Haiku Hands Not About You

#79 | Bedouine Dusty Eyes
#78 | The Entire Universe Can They Hear?
#77 | Oneothrix Point Never The Pure and the Damned (feat. Iggy Pop)
#76 | The Horrors Something To Remember Me By
#75 | Grandbrothers Bloodflow
#74 | Cosmo Pyke Chronic Sunshine
#73 | The Blaze Territory
#72 | Alvvays In Undertow
#71 | Wolf Parade Valley Boy
#70 | Isaac Delusion Cajun

#69 | Why? This Ole King
#68 | Julien Baker Turn Out The Lights
#67 | Charly Bliss Glitter
#66 | The xx I Dare You
#65 | King Krule Half Man Half Shark
#64 | Sheer Mag Suffer Me
#63 | Camp Cope Lost: Season One
#62 | Noga Erez Off The Radar
#61 | Matthew Dear Bad Ones (feat. Tegan and Sara)
#60 | Yaeji Drink I’m Sippin On

#59 | Equiknoxx Melodica Badness
#58 | Idles Mother
#57 | The Proper Ornaments Bridge By A Tunnel
#56 | FRUM Let It
#55 | Priests JJ
#54 | Arcade Fire Everything Now (Todo Ya) (Bomba Estéreo Remix)
#53 | Jane Weaver Slow Motion
#52 | Alex Cameron Runnin‘ Outta Luck
#51 | Sophia Kennedy Dizzy Izzy
#50 | Slowdive Star Roving

#49 | Milck Quiet
#48 | Mount Kimbie Delta
#47 | Moodoïd Reptile
#46 | S.O.S. Persischi Chuchi
#45 | (Sandy) Alex G Proud
#44 | Tristen Glass Jar (feat. Jenny Lewis)
#43 | The War On Drugs Holding On
#42 | Sudan Archives Come Meh Way
#41 | Harrison Brome Body High
#40 | Joey Dosik Game Winner

#39 | Cende What I Want
#38 | God Colony Fights (feat. Flohio)
#37 | Vundabar Acetone
#36 | Kendrick Lamar HUMBLE.
#35 | The xx Say Something Loving
#34 | Sundara Karma Flame
#33 | Yaeji Raingurl
#32 | Big Thief Shark Smile
#31 | Zeal And Ardor Devil Is Fine
#30 | Men I Trust Tailwhip

#29 | First Hate A Prayer For The Unemployed
#28 | Kane Strang Oh So You’re Off I See
#27 | Trettmann Grauer Beton
#26 | Ayo River White Dress
#25 | Cigarettes After Sex Apocalypse
#24 | Phoebe Bridgers Motion Sickness
#23 | Superorganism something for your M.I.N.D.
#22 | Crimer Brotherlove
#21 | Sonny Smith Pictures Of You
#20 | Noah Gundersen The Sound

#19 | Indian Wells It’s Where The World Ends
#18 | King Gizzard & The Lizard Wizard Rattlesnake
#17 | Loma Relay Runner
#16 | Fog Lake Roswell
#15 | HAIM Want You Back
#14 | α=f/m Ashes
#13 | Nilüfer Yanya Baby Luv
#12 | St. Vincent New York
#11 | Schnellertollermeier Rights
#10 | Middle Kids Edge Of Town

#09 | Perfume Genius Slip Away

#08 | Foreign/National Mr Unlucky

#07 | Thunder Jackson Guilty Party

#06 | Faith Healer Sterling Silver

#05 | Junior A Sleep Machine

#04 | Sigrid Don’t Kill My Vibe

#03Jonathan Bree You’re So Cool

#02 | Brockhampton Heat

#01 | Anna Leone I Never Really

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Veröffentlicht am 21. Dezember 2017 von Yemi Omodunbi in Video

Dass das Duo Blue Hawaii wandelbar ist, wissen wir spätestens seit ihrem zweiten Album Tenderness, das in starkem Kontrast zu ihrem vorhergehenden Album Untogether steht. Und wie wir bereits im Juli dieses Jahres hervorsagten („…klingt im Gegenteil zum doch eher kühleren Debüt nach einem lauwarmen Sommerabend“), hat sich spätestens im Oktober bewahrheitet, als das Album dann schliesslich erschien. Kurz vor Weihnachten beglücken uns Blue Hawaii mit einem äusserst liebevollen, weil selbergemachten Musikvideo zu «Younger Heart».

Das Spezielle daran: Für das Video durchforstete Sängerin Raphaelle ihre iCloud und fand darin – wenig überraschend – unzählige Videos, die an vergangene Geliebte geschickt wurden. Zusammengestellt ergaben diese eine passende und originelle Untermalung des Songs «Younger Heart» und einen sehr persönlicher Einblick in eine Liebesgeschichte.

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Veröffentlicht am 19. Dezember 2017 von Simon Gwinner in Neue Musik, Video

Die portugiesische Popkünstlerin Surma fiel uns Anfang Jahr mit ihrer feinfühligen und sphärischen Debütsingle «Maasai» auf. Im Oktober folgte ihr intimes Debütalbum Antwerpen, das mit ätherischen Melodien und Björk-ähnlichem Gesang einen vielfältigen Einblick in die experimentelle Schaffensweise von Surma gewährt.

Zur Single «Plass» erschien nun auch noch ein Musikvideo, welches eine passende visuelle Ebene zum Avant-Pop von Surma hinzufügt.

Surmas Antwerpen erschien über das Label Omnichord Records und gibt es auf Bandcamp als Stream, sowie als Download.

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Veröffentlicht am 18. Dezember 2017 von Cynthia Zwiker in Neue Musik

Die Zusammenarbeit zwischen Ouri und Mind Bath begann bereits eine Woche nachdem sich ihre Wege zum ersten Mal kreuzten. Erst arbeiteten sie noch am Soloprojekt des jeweilig anderen, dann begannen die beiden Musiker aus Montreal zusammen Songs aufzunehmen.

Ihre selbstbetitelte 3-Track-EP haben sie vor gut einem Monat via Make It Rain Records veröffentlicht. Zu der Vorabsingle «Wild Mother» präsentierten Ouri und Mind Bath ein sehr intimes Musikvideo. Die beiden schmiegen sich aneinander und tanzen im Dunkeln an einem verlassenen Strand, als gäbe es für sie gerade nichts anderes auf der Welt. Die Person hinter der Kamera muss sich wie das dritte Rad am Wagen gefühlt haben.

Mehr zu hören gibt es von den beiden übrigens auf der kommenden LP von Mind Bath.

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Veröffentlicht am 17. Dezember 2017 von Simon Gwinner in Adventskalender

Zur Adventszeit hat Orange Peel auch dieses Jahr wieder ein paar vorweihnachtliche Geschenke zusammengetragen, welche wir jeweils an den Adventssonntagen verlosen werden. Zusammen mit dem BScene Clubfestivals in Basel verschenken wir heute ein 2-Tagespass für die nächstjährige Ausgabe, welche am 2. und 3. März 2018 stattfinden wird.

Bereits zum 22. Mal findet in Basel das BScene Clubfestival statt. Während dem Festival-Wochenende treffen nationale und internationale Künstler auf insgesamt 13 Bühnen, verteilt auf 11 Clubs auf. Mit einem Ticket hat man dann die Qual der Wahl sich durch insgesamt 70 Konzerte durchzukämpfen. Wie letztes Jahr wird ein Teil des Line-Up-Geheimnisses mit einem hauseigenen Adventskalender frühzeitig gelüftet. Bereits bestätigt sind Mynth, Bilderbuch, Long Tall Jefferson, Zola sowie noch einige mehr (Eine Übersicht gibt’s auf Facebook). Wer sich bereits jetzt ein Ticket sichern will, dem wird der Vorverkauf empfohlen. Das vollständige Programm folgt dann am 22. Januar.

Wir verlosen ein 2-Tagespass für das BScene Clubfestival vom 2.–3. März 2018. Wer bei der Verlosung mitmachen will, schreibt bis nächsten Mittwoch eine Mail mit dem Betreff BScene an verlosung@orangepeel.ch. Viel Glück.

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Veröffentlicht am 14. Dezember 2017 von Simon Gwinner in Neue Musik

Die Debütsingle von Weslee, welche im April erschien, schlug ziemlich hohe Wellen weit über die Blogosphäre hinaus. Das transatlantische Duo, das sich bewusst unscheinbar gibt, macht atmosphärischen Dream Pop mit einem Crescendo an Synthesizern und goldigen Lyrics.

Auch ihre neuste Single knüpft an dieses minimalistische Klangbild an. «Boy Like You» ist ein ausgeklügelter Alt-R&B Hit mit Arpeggios und smoothen Gesangseinlagen.

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Veröffentlicht am 13. Dezember 2017 von Simon Gwinner in Neue Musik

Die 23-Jährige Singer-/Songwriterin aus Stockholm fesselt mit blühendem Songwriting zwischen akustischem Folk und Soul und spielt dabei mit einer Pop-Drama Ästhetik, welche nahe an den Stil von Lana Del Rey herankommt. Die melancholische Stimmung, welche sie dabei erweckt, sowie der raue, tiefsinninge Gesang machen Anna Leone zu einer der aufstrebendsten Entdeckungen dieses Jahres.

Ihre Debütsingle «My Soul I» besitzt diese schwierig in Worte zu fassenden Merkmale, welche jemanden im Nu in den Bann ziehen. Auch ihre neueste Single «I Never Really» spielt mit einer fesselnden Balance aus lyrischer Überschwänglichkeit und intimer Zurückhaltung, welche schmerzhaft nahe kommt. Der akustische Stil, dem Anna Leone folgt, erinnert dabei auch ein bisschen an Miles Benjamin Anthony Robinson, von welchem wir übrigens immer noch sehnsüchtig auf ein musikalischen Lebenszeichen warten.

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