Veröffentlicht am 22.06.2017 von Simon Gwinner in Neue Musik

Der aus Südengland stammende Singer & Songwriter Yellow Days, ist zwar erst knapp Volljährig, bewies aber bereits letztes Jahr mit seiner Debüt-EP Harmless Melodies ein Händchen für einfühlsame Popsongs. In «Gap In The Clouds» sowie «Go Home» fesselt Yellow Days, welcher mit bürgerlichem Namen George van den Broek heisst, mit dämmerndem Gitarren-Geklimper und einer souligen Stimme, die tief unter die Haut geht.

Auch in seiner neusten Single «So Terrified Of Your Own Mind» reduziert Yellow Days aufs Wesentliche – eine im hall getränkte Gitarre und seine kraftvolle Crooner Stimme.

Yellow Days «So Terrified Of Your Own Mind» gibts gegen eine E-Mail Adresse als gratis Download.

Teile diesen Post via


Veröffentlicht am 21. Juni 2017 von Simon Gwinner in Neue Musik

Mit melancholischem Folkpop in Schlafzimmerästhetik verführte, der aus Atlanta stammende David Courtright aka Suno Deko, auf seinem Debüttrack «Bluets» bereits im 2014. Darauf erschien eine stimmungsmachende EP Thrown Colors, auf welche lange aber nichts mehr neues folgte. Nun meldet sich Suno Deko zurück mit einer zurückhaltenden Piano Ballade.

«Swan Song» handelt vom loslassen einer idealisierten Form der wahren Liebe. Schleichend verwandelt sich der Song in eine von Streichern und Hörnern begleitendes kleines Orchester. Hinter dem orchestralen Arrangement stecken neben Suno Deko auch Nicole Miglis und Zach Tetreault von Hundred Waters. Auf dem bald erscheinenden Debütalbum sollen auch Julie Byrne sowie Jake Falby von Mutual Benefit mitwirken.

«Swan» erschien auf unserer letzten Playlist neben anderen neuen Highlights, welches es hier im Stream und als Download gibt.

Teile diesen Post via


Veröffentlicht am 19. Juni 2017 von Simon Gwinner in Neue Musik

Mit ihrer Debütsingle «Blue Lights» schoss Jorja Smith letztes Jahr direkt in Richtung Pophimmel. Der Song spielt gekonnt mit bekannten Samples von Dizzee Rascals «Sirens», reflektierender Erzählkunst und einer unglaublich reifen, von Emotionen gezeichneten Stimme. Empfindlich zeigte sich Jorja auch in der Folgesingle «A Prince» oder «Where Did I Go?».

Die 20-jährige, mittlerweile in London lebende Sängerin, kombiniert in ihrer Musik geschickt urbane Popströmungen mit einem Touch verrauchtem Jazz und von Soul gefärbter Poesie. Wie flüssig sich ihre Stimme mit dem Instrumentation verwebt, hört man auch in ihrer neusten Single «Teenage Fantasy».

Das Debütalbum von Jorja lässt immer noch auf sich warten, ihre Debüt EP Project 11 dagegen erschien letztes Jahr bereits.

Teile diesen Post via


Veröffentlicht am von Sabrina Stallone in Konzert

Tipps für eine Woche voller besserer Musik. Diese Woche mit einem schüchternen Sommerloch und Hypemusik. Zusammengestellt von Eva Hediger und Sabrina Stallone.

Montag, 19. Juni 2017
Two steps forward, three steps back – das war einmal ein Mantra der Strokes. In Riffs übersetzt nennt man das ganze Regressive Rock, oder zumindest machen das The Silver Ants so. Ihren staubtrockenen Rock gibt es heute in der Bosch Bar zu hören.

Dienstag, 20. Juni 2017
Morbid Angel, Slayer und Pantera zählen zu den Haupteinflüssen von Deafheaven. Aber auch The Smiths, Bauhaus und The Cure werden von der Band verehrt. Und so ist Sunbather zwar ein Black Metal-Album geworden. Aber es begeistert auch all jene, deren Ohren für dieses Genres eigentlich zu zart sind. Am Dienstag spielt Deafheaven im Bogen F. 

Mittwoch, 21. Juni 2017
Das Sommerloch klopft wieder an unserer Tür – zum Glück ist aber das Wetter so förderlich, dass man ausser dem Plantschen im See keinen Live-Soundtrack braucht. Wer sich am Mittwoch trotzdem noch nach verstärkten Gitarren und Punkrockparolen sehnt, dem sei der Konzertabend mit Zeke und Butter im Luzerner Sedel empfohlen.

Donnerstag, 22. Juni 2017
Auch diese Woche macht eine Band aus Chile im kleinen Alpenland halt. Adelaide aus Valparaiso machen Musik, in der sie kompromisslos ihre Liebe zu Gitarren ausleben: Grunge, Shoegaze und klassische Indiesongs werden sie diesen Donnerstag im Basler Hirscheneck zum Besten geben.

Freitag, 23. Juni 2017
DJ-Set statt Live-Konzert! Das Schweizer Hype-Wunder Klaus Johann Grobe kramt in seiner Plattensammlung nach absoluten Lieblingen – und legt diese in der Freitagnacht im Zürcher Gonzo auf.

Samstag, 24. Juni 2017 und Sonntag 25. Juni 2017
Keine Ahnung, ob noch jemand über «Saufside» lacht. Aber wir wissen, dass das Festival dieses Wochenende in Neuhausen ob Eck stattfindet. Und dass Bilderbuch, Boy, Mando Diao und Future Islands auftreten werden.

Mehr Konzerte gibt es in unserem Konzertkalender.

Teile diesen Post via


Veröffentlicht am 15. Juni 2017 von Simon Gwinner in Neue Musik

Wenn man sich den launenhaften Gitarren Pop von Crepes aus Melbourne anhört, mag man es kaum glauben, dass in Australien langsam die ‚kälteren‘ Wintermonate beginnen. Vor zwei Jahren erschien ihre Cold Summers EP, auf welche es lange keinen Nachfolger gab. Mit ihrer neuen Single «Sexyland» kündigen sie nun endlich ihr langersehntes Debütalbum an.

Die sanft gleitenden Gitarrenriffs und der von einer milden Sommerbrise gekühlte Gesang tapezieren eine liebenswerte Gitarren Pop Nummer, die sich irgendwo zwischen Whitney, Mac DeMarco & Courtney Barnett einordnen lässt.

Teile diesen Post via


Veröffentlicht am 14. Juni 2017 von Simon Gwinner in Konzert, Orange Peel präsentiert

Ab morgen geht es mit der Standseilbahn Richtung Sonnenberg, auf welchem das B-Sides Festival über 3 Tage hinweg einlädt, von musikalischer Vielfältigkeit berauscht zu werden. Vom 15. bis 17. Juni spielen internationale und nationale Künstler unter anderem für mehr Hoffnung. In einer ersten Vorschau haben wir dir bereits das ganze Lineup mit einer Spotify Playlist vorgestellt. Ein wenig genauer schauen wir uns nun noch den Freitag an, für welchen wir auch gleich 1×2 Tagespässe verlosen.

Wand, 20:55 – Hauptbühne

Wand sind aus dem sonnigen Kalifornien und machen ihrem Namen mit kompromisslosen Psych-Rock jede Ehre. Heulende Gitarrenriffs, skurrile Synthmelodien und von viel Fantasie geprägte Lyrics, welche sich zu einem Donnergewitter zwischen Thee oh Sees und Tame Impala verwandeln.

Selvhenter, 22:05 – Zeltbühne

Imposant laut könnte es auch bei Selvhenter werden. Die fünf Dä­nin­nen suchen mit ihrem Genre übergreifenden, von unaufhaltsamen Saiteninstrumenten und rhythmischen (Zwei)Schlagzeug geprägten, experimentellen Sound regelrecht den Akt der Freiheit. Eingängiger Rock mit Elementen des Free Jazz sowie noch experimentelleren Klangsynthesen, welche das B-Sides am Freitag um 22:05 Uhr beschallen.

King Ay­is­oba, 0:25 – Hauptbühne

Mit ihrem ganz eigenen Stil der Kologo Musik sorgen die Ghanaer King Ayisoba am Freitag für eine rhythmische Ekstase. Das traditionelle Saiteninstrument trifft dabei auf zeitgenössischere Beats, Electronica und Hiplife und sorgt damit für eine bemerkenswerte prunkvolle Form dieses im Osten Ghanas gepflegten Stils. Die raue, intensive Stimme Ayisobas, sowie deren energiegeladene Show ist geprägt von Lebensfreude, welches sich hoffentlich auch am B-Sides ohne Mühe aufs Publikum übertragen wird.

Wir verlosen 1 x 2 Tagespässe für den Freitag. Wer am Wettbewerb teilnehmen möchte, schreibt eine Mail mit Betreff «B-Sides Festival» an verlosung@orangepeel.ch. Einsendeschluss ist Donnerstag, 16. Juni um 16:00 Uhr. Viel Glück!

Teile diesen Post via


Veröffentlicht am 12. Juni 2017 von Eva Hediger in Konzert

Tipps für eine Woche voller besserer Musik. Diese Woche mit zwei Mal Reitschule, zwei Mal Festival. Zusammengestellt von Eva Hediger und Sabrina Stallone.

Montag, 12. Juni 2017
Swimming In Strange Waters heisst das diesjährige Album von The Wooden Sky. Bereits beim ersten, gleichnamigen Song wird klar: Die Kanadier setzen wieder auf einen Sound, der an Tame Impala und The War on Drugs erinnert. Heute Abend spielt die Band im El Lokal in Zürich.

Dienstag, 13. Juni 2017
Wer Pile am Montag in der Bosch Bar verpasst hat, dem sei der Gang ins Rössli der Reitschule wärmstens empfohlen. Zwar sind die Lieblinge aus Boston heute ohne Disco Doom unterwegs, dafür mit gewohntem Rockgrössenpotential.

Mittwoch, 14. Juni 2017
Während im Kongresshaus in Zürich die Beach Boys ihr Comeback zum Besten geben, spielt im Le Romandie zu Lausanne eine zeitgenössischere Version der idealen Boyband: Kikagaku Moyo, die Japaner mit dem wehenden Haar und dem einlullenden Kraut- und Psych-Rock. Mindestens so mitreissend ist das Zürcher Psych-Gespann von ZAYK.

Donnerstag, 15. Juni 2017
Oh, B-Sides! Seit Wochen sehnen wir das Festival auf dem Sonnenberg herbei. Ab Donnerstag ist es endlich soweit – und wir können Agnes Obel, Moon Dou, Dear Rider, Big Zis, The Legendary Lightness und viele andere hören und beklatschen.

Freitag, 16. Juni 2017
Auch in der Welschschweiz lockt an diesem Wochenende ein Festival: Am Festi`neuch treten M.I.A., The Kooks, Crystal Fighters, Booka Shade und Trentemøller auf.

Samstag, 17. Juni 2017
Zwischen New York und London bewegen sich die Musiker, die als Algiers gemeinsam Musik machen; ihre Geschichten aber sind stark im US-amerikanischen Süden eingebettet. Zwischen Gospel, Protestsong und futuristischem Pop, brauchen wir Algiers heute mehr denn je. Am Samstag im Aarauer Kiff.

Sonntag, 18. Juni 2017
Föllakzoid von Sacred Bones Records haben in der letzten Zeit unglaublich viel Zuspruch erhalten – in ihrer Heimat Chile sowie auch, dank des Labels‘ unbestrittenem Einfluss, in manch anderer Ecke der Welt. Ihr düsteres, kosmisches Mantra gibt es am Sonntag in der Reitschule zu hören.

Mehr Konzerte gibt es in unserem Konzertkalender.

Teile diesen Post via


Veröffentlicht am 11. Juni 2017 von Simon Gwinner in Neue Musik

Der gebürtige Australier und mittlerweile in London ansässige Produzent und Musiker Henry Counsell teilt mit seiner Band Count Counsellor eine der facettenreichsten Popperlen dieses Jahres. Die neuste Single ihrer bald erscheinenden EP & The Friday Friends klingt wie eine Fusion aus dem Synthpop von MGMT, den New York Discobells LCD Soundsystems und Gesangseinlagen, die an Stevie Wonder erinnern.

Viele (grosse) Einflüsse, die sich in ihrer neusten Single «Friend» doch zu einem eigenständigen Mix verbinden lassen. Mit einem ungeheuren Feel Good Vibe und vor Eingängigkeit kaum zu überbieten, beschreiben Count Counsellor ihre Musik dann auch selbst als:

We are trying to sound like a young Stevie Wonder, an old Cab Calloway, Mick Hucknall and Mike Skinner touring as a Talking Heads UK garage covers band, sharing a car on the way to a rave in the North East, after attending a Craig David songwriting masterclass in an illustrated film drawn by Maurice Sendak.

Teile diesen Post via