Veröffentlicht am 05.04.2017 von Kilian Mutter in Neue Musik

Flightless Records, hierzulande vor allem bekannt durch sein Zugpferd King Gizzard & the Lizard Wizard, mag zwar klein und fein geführt sein. Mit The Babe Rainbow hat das Label aber ein weiteres Ass im Ärmel, welches ebenfalls auf dem Weg zu internationalem Erfolg ist.

Nach dem Release ihrer psychedelisch geränkten, selbstbetitelten EP vor zwei Jahren, wird die dreiköpfige Band am >2. Juni ihr langerwartendes Debütalbum veröffentlichen.

Vorab präsentieren sie mit «Losing Something» ein wunderbares Pop-Konglomerat aus Garage-, Psychedelic- und Surf-Elementen. Ein Song, der sich bereits jetzt einen Platz auf unserem bald erscheinenden Sommermixtape geschnappt hat.

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Veröffentlicht am 4. April 2017 von Simon Gwinner in Orange Peel präsentiert

Zugegeben, die Musikszene im Tessin scheint überschaubar gross zu sein. Vor allem in kleinen Vereinslokalen wird musiziert, getrunken und getanzt und die Szene bleibt meistens unter sich. Es gibt aber auch vielversprechende Künstler mit Wurzeln im Tessin, die bereits international Schlagzeilen machen. Nadine Carina verzauberte uns über die letzten paar Jahre bereits mehrmals und auch das Duo Peter Kernel hat sich einen Namen über Tessiner Gefilde hinweg bekannt gemacht.

Ein weitere vielversprechende Band aus dem Tessin ist Rocky Wood. Das Trio lebt zwischen Ber­lin, Bo­lo­gna, Verona und Lugano, wo sie dann auch an ihren liebevollen Kompositionen tüfteln. Die gefühlsvolle Popmusik, mit einem Flair für Americana, Folk und harmonischen Gesang lässt beim Zuhören regelrecht die ersten Sommersprossen spriessen. Ihr Debütalbum Shimmer erschien vor drei Jahren. Die rührende Single «Bail Out» ist der neuste Song des Trios und erschien kürzlich auf dem Label On The Camper Records. Eine EP mit neuen Songs folgt hoffentlich bald.

Unsere Kollegen von Noisey waren im Tessin und haben Rocky Wood dort getroffen, wo ein Grossteil der vielleicht unterschätztesten Musikszene der Schweiz probt, sich austauscht und gedeiht. Zudem laden Rocky Wood in ihre eigenen vier Wände ein und erzählen auf Italienisch über sich und die familiäre Szene des Tessins.

Weitere private Einblicke wo sich Schweizer Künstler wie Pablo Nouvelle oder Pandour zu Hause fühlen und Inspiration für ihrer Musik finden, gibts drüben bei Noisey.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Noisey und wird unterstützt von der Basler Versicherung.

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Veröffentlicht am 3. April 2017 von Eva Hediger in Konzert

Tipps für eine Woche voller besserer Musik. Diese Woche mit Apéromusik und einem Festival an der Grenze.

Montag, 3. April 2017
Der Beau, der als Fil Bo Riva auftritt, nennt Rom, Berlin und Dublin sein Zuhause – und von letzterer Stadt kommt auch Hozier, dessen Name beim Hören der EP «If You’re Right It’s Alright» unweigerlich auftaucht. Lange als Strassenmusiker unterwegs, ist der junge Troubadour nun auch auf Clubbühnen unterwegs, wie heute Abend im Zürcher Eldorado.

Dienstag, 4. April 2017
Es gibt nicht viele weibliche Gitarristen bei den Tuaregs, und wenn, dann sind Les Filles de Iddighadad die Stars darunter. Die zwei Cousinen sind mit ihren beeindruckenden Liedern derzeit in Europa auf Tour und am Dienstag in der Berner Reitschule zugegen.

Mittwoch, 5. April 2017
Man könnte meinen, dass in Düdingen am Mittwoch nicht viel mehr als ein Apéro stattfindet. «Drinks, Snacks» steht nämlich in ihrer Agenda. Mit ersteren sind aber natürlich nicht (nur) kohlensäurehaltige Getränke gemeint, sondern auch das Nebenprojekt Cate Le Bon’s und Tim Presley’s (White Fence), die mit eingängigen Liedern – und einem Support-Duo namens Snacks – den Mittwochabend bespielen.

Donnerstag, 6. April 2017
Vor zwei Jahren spielten Sinkane am M4Music. Über diesen Auftritt schrieb die NZZ später «Understatement eines Weltbürgers». Jetzt kehrt Ahmed Gallab mit seiner Band in den Kreis 5 zurück: Er tritt am Donnerstag im Bogen F auf.

Freitag, 7. April 2017
Gut, dass Lörrach nicht allzu weit von der Schweizer Grenze entfernt liegt. So müssen wir uns nicht um die Anfahrtskosten sorgen, wenn wir am Freitag ans zweitägige Between The Beats-Festival aufbrechen. Am ersten Abend treten unter anderen auch Clock Opera und Roosevelt auf, am Samstag Von Spar und Von Wegen Lisbeth.

Samstag, 8. April 2017
Vor sechs Jahren veröffentlichte Christiane Rösinger das Debüt Songs Of L. And Hate. Danach hat die Musikerin Bücher geschrieben, Hörspiele produziert und sich um ihren Garten gekümmert. Jetzt ist die Deutsche mit Lieder ohne Leiden zurück. Ein starkes Album, das live mit Andreas Spechtl, Stefan Pabst (Ja, Panik) und Sonja Deffner (Die Heiterkeit) gespielt wird – so auch diesen Samstag im Stall 6.

Sonntag, 9. April 2017
Der vielleicht spannendste musikalische Event der Woche findet am Sonntag im Klubi statt: Sieben ägyptische Musikerinnen veröffentlichen und performen eine Compilation LP voll mit Noise und experimentellen Klängen, um das Soundbild Kairos zu vertonen. Um punkt 22 Uhr geht es los.

> Mehr Konzerte gibt es in unserem Konzertkalender.

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Veröffentlicht am 2. April 2017 von Simon Gwinner in Review

Mundart-Pop ist tot. Zurecht wenn man sich anschaut, was in den letzten Jahren bewusst mit diesem Genretyp gekennzeichnet erschienen ist. Mundart-Pop hat aber vielleicht auch einfach einen gleich schlechten Ruf wie World Music. ‚Alte Säcke‘ von Musikvertriebsunternehmen ruhen sich auf einem Erfolgsmodell aus, welches Geld einbringt und eine Illusion der Welt verkauft – nur widerspiegelt man somit nicht das tatsächliche zeitgenössische Geschehen ab, welches schlussendlich als Pop bezeichnet wird.

Doch zu jeder starren Bewegung gibt es auch eine neue, lebendige Gegenbewegung. Bei Mundart-Pop ist es das gleiche. Es wollte sich bis anhin aber niemand wirklich als Vorreiter dieser Bewegung bezeichnen. Ähnlichkeiten finden sich auch im internationalen Popgeschehen. ‚Pop‘ als Bezeichnung für die eigene Musik war schliesslich auch nicht immer so populär und genreübergreifend wie heute.

Jeans For Jesus als Retter des Mundart-Pops zu preisen, wäre aber wohl auch nicht wirklich das, was sich die Jungs aus Bern vorstellen würden. Vielmehr spielen sie mit global inspirierten, zeitgenössischen Popstrukturen. Dabei geht es in erster Linie gar nicht so stark um die Repräsentation eines Images, sondern viel wichtiger, um das, was uns im Moment bewegt, verstört und inspiriert. Die Mundarttexte sind dabei ein optimales Stilmittel, welches den schweizerdeutschen Zuhörer im Herz abzuholen weiss. Das neue JFJ Album P R O hätte aber gerade so gut auf französisch («Europe»), englisch oder portugiesisch erscheinen können, würde dabei aber natürlich eine andere Zielgruppe ansprechen und mit anderen Orten spielen. Gelungener Pop wäre es auf alle Fälle immer noch.

Ihr neues Album P R O ist dabei weit mehr als eine Hommage an Major Lazer oder DJ Snake («Dr Letscht Popsong (Gäubi Taxis im Sand»). Die wummernden Synthesizer, rasselnden Drumcomputer und digitalen Panflöten mögen bewusst überspitzt klingen, spielen aber genau mit jenem Mainstreampop, der von den Privatradios auch schweizweit zelebriert wird. Die ausgeklügelten Lyrics bereichern die eingängigen Melodien mit viel Poesie. Auch in ihrem neuen Video zur Single «Wosch no chli blibä» verknüpfen Jeans For Jesus mit einer Vielfalt an Einflüssen. Vom regionalen Chinarestaurant geht es via Autobahn über die Grenzen der Agglomeration in die Metropole, weiter mit der Metro von Bar zu Bar und zum Schluss per Flugzeug über Rio De Janeiro zum nächstgelegenen Sandstrand.

Dass Jeans For Jesus bei einem Majorlabel unter Vertrag sind, hat weniger mit Sell-Out, sondern vielmehr mit Chancen zu tun, von welchem andere Schweizer Künstler (leider) nur träumen können. Nicht, dass diese im Vergleich mit Jeans For Jesus völlig abfallen würden, doch bleibt ihnen damit die Chance, sich mit mehr finanziellen und strukturellen Möglichkeiten selbst zu verwirklichen, oft verwehrt. Zum physischen Kauf eines Album gibt es von den Berner Jungs dann auch eine hauseigene Unisex Fragrance – eine Art Nachduft, welcher auch nach mehrmaligem Hören des Albums noch an einem haften bleibt.

P R O erschien am Freitag, passend zum Beginn eines der wichtigsten und vielleicht auch überbewertetsten Klassentreffen, welches die Schweizer Musikszene zu bieten hat. Das Album findet sich auf Spotify zum Durchhören.

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Veröffentlicht am 27. März 2017 von Sabrina Stallone in Konzert

Tipps für eine Woche voller besserer Musik. Diese Woche mit Herzensbands, Nastüechlimusik und einem Ruhetag.

Montag, 27. März 2017
Betunizer ist eine Punkband aus Valencia, die mit spanischen Texten und Arrangements, die sich wie Hommagen an Steve Albini anhören, überzeugen. Heute spielen sie in der Zürcher Bosch Bar.

Dienstag, 28. März 2017
Entweder, oder: Diesen Dienstag spielen sowohl die legendären Swans mit Little Annie als Support ihren brachialen Rock in der Roten Fabrik, als auch Palace und Island im Bogen F – für die Zartbesaiteteren und Pedalenfauleren unter den Stadtzürcherinnen.

Mittwoch, 29. März 2017
Zwei Herzensbands, gleich auf einen Schlag: Foxing aus St. Louis machen zum Sterben schönen Emopop/Indierock und Aaron Powell aka Fog Lake weiss mit seiner schleppenden Schlafzimmerstimme zu verzaubern. Ein Abend wie ein Traum, am Mittwoch im Winterthurer Gaswerk.

Donnerstag, 30. März 2017
Thalia Zedek hat eine Stimme, die man so schnell nicht vergisst. Seit über drei Jahrzehnten ist die Musikerin mit verschiedenen Kombos unterwegs (Uzi, Come, Live Skull) und ist jetzt aktiver denn je. Ihre explosive Alternative Rock Mischung – unter dem No-Fuss Pseudonym Thalia Zedek Band – gibt es am Donnerstag in der Jazzkantine in Luzern zu hören.

Freitag, 31. März 2017
Von Moses Sumney sind wir bereits seit ein paar Jahren grosse Fans. Seine soulige Stimme gepaart mit Perkussionselemente, die an den Indie-Rock von Grizzly Bear und Konsorten erinnern, begeistert uns noch immer. Und am Freitag kommt Moses nach Luzern an die Solotage, ein (kleines) Festival für EinMannFrauOrchester.

Samstag, 1. April 2017
Wir können ihn nicht oft genug empfehlen: Mister Milano, der Master des Fazzoletti-Pop (also Nastüechlimusik), füllt Italo-Nostalgie in seine Songs ein wie in dicke Cannelloni. Am Samstag im Bieler Literaturcafé.

Verlosung: Romare (+Liveband), Samstag, 1. April 2017
Das Klassentreffen der Schweizer Popmusik zu viel Bier, Ge­schwätz aber auch guter Musik findet jährlich am M4Music statt. Eine Alternative, für alle die am Samstag, 1. April bereits keine Lust mehr auf Smalltalk haben, bietet der Stall 6. Ein Jahr nachdem Romare dort sein erstes Deutschschweizer Konzert spielte, kommt er mitsamt Band zurück um im gleichen Treffpunkt sein neues Album zu präsentieren. Love Songs: Part Two knüpft an seinem ansteckendem Mix aus auserlesenen Vinyl Samples und (Multi)Instrumentationen an und verfremdet Disco und Psychedelic zu seinem ganz eigenen ästhetischem Stanz. Und wie gesagt, zum ersten Mal mit Band auf Schweizer Boden(!) Wir verlosen 1×2 Tickets für das Konzert von Romare + Band im Stall 6 in Zürich. Schreibe dafür eine E-Mail bis Mittwochabend mit dem Betreff «Romare» an verlosung@orangepeel.ch.

> Mehr Konzerte gibt es in unserem Konzertkalender.

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Veröffentlicht am 22. März 2017 von Simon Gwinner in Konzert, Orange Peel präsentiert

Immer weniger Bands, dafür umso mehr Einzelkünstler birgt die Musiklandschaft heutzutage. Das ist ein Trend, der wohl mit den technologischen Möglichkeiten, dem Musikbusiness, aber auch einem gewissen Grad an Selbstverwirklichung zusammenhängt. Solotage – Festival für EinMannFrauOrchester, klingt wie ein einfaches Wortspiel, hat das Neubad in Luzern aber auf die Idee gebracht, während drei Tagen nationale und internationale SolokünstlerInnen in den grossen Pool des ehemaligen Stadtbades einzuladen.

Nebst nationalen Musikern wie Palin, Rio oder Ephrem Lüchinger besucht auch das internationale Popgenie Moses Sumney das Festival. Wir nehmen drei, der insgesamt neun spannenden Künstler ein bisschen genauer unter die Lupe.

RIO | Donnerstag, 30.3.2017

Mario Hännis Rhythmusgefühl kennt man bereits von Bands wie Pablo Nouvelle, Hanreti oder Trio Heinz Herbert. Auf Pablo Nouvelles Debütalbum legte Hänni auch bereits 1-2 mal seine Schlagzeugstöcke ab und lies seine leise Stimme hinter dem Mikrofon aufhorchen. Vielleicht war dieser Wechsel auch ausschlaggebend für sein Soloprojekt RIO. Nach dem im letzten Jahr präsentierten Frühsommerhit «The Knife» folgte nämlich vor kurzem das Debütalbum des Tausendsassas. Munter und mit viel Leichtigkeit schwirrt Rios Stimme über melancholische Synthesizermelodien und zurückhaltende Drumcomputer. Auch wenn das ganze Album stellenweise noch zu skizzenhaft wirkt, lädt Magnus zum mehrmaligen Verweilen und Bestaunen der Milchstrasse ein.

Moses Sumney | Freitag, 31.3.2017

Immer wieder mal taucht ein neuer Song von Moses Sumney auf. Und immer wieder gehen diese gefühlsvollen Popballaden tief unter die Haut. Erst letztes Jahr erschien seine neuste EP Lamentations. Auf ein Debütalbum wartet man aber noch vergeblich. Und dennoch erzeugen die souligen, von seinem Falsettgesang geprägten Songs genug Spielraum um immer wieder neu entdeckt zu werden. Es wirkt fast so, als wolle der talentierte Singer-/Songwriter uns nur langsam, dafür umso intensiver an seine persönliche Welt heranlassen. Auch auf der Bühne reduziert Sumney sein Equipment auf das Wesentliche – eine Gitarre, einige Effektgeräte und (natürlich) seine himmlische Stimme.

Ephrem Lüchinger | Samstag, 1.4.2017

Ephrem Lüchinger kennt man vielleicht nicht zwingend als Solokünstler. Vielmehr gilt er als renommierter Produzent im Popbereich und arbeitete in der Vergangenheit mit Künstlern wie Dieter Meier oder Heidi Happy zusammen. Mit seinem im letzten Jahr erschienen Debütalbum stellt Lüchinger nun auch sich selbst stärker ins Rampenlicht. «Are you prepared?» heisst das dreiteilige Werk des Multiinstrumentalisten, welches grösstenteils auf einem elektronisch präparierten Klavier entstand. Die Songtitel seines Debütalbums eröffnen Fragen und auch sonst fühlt sich seine Musik an, wie er das Gegenüber dazu einladen würde, sich am Werk mitzubeteiligen. Verspielt und visionär schlägt Lüchinger neue Wege ein, wie die Töne aus seinen Instrumenten in das Gehör des Zuhörenden wandern.

Das ganze Programm des kleinen, aber feinen Festivals gibts auf der Website des Neubads zum Durchstöbern. Der Vorverkauf läuft über Petziticket und wir verlosen 2 x 2 Tagesticket nach Wunsch. Wer am Wettbewerb teilnehmen möchte, schreibt eine Mail mit dem Betreff «EinMannFrauOrchester» an verlosung@orangepeel.ch. Einsendeschluss ist Freitag, 24. März. Viel Glück!

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Veröffentlicht am 21. März 2017 von Simon Gwinner in Neue Musik

Über kühle Synthesizer brüllt Farai lauthals: «I am a warrior, but even lions cry too». Weitere in Dub getränkte Songzeilen wie «I am not local, I am global» oder «I road with the Hells Angels, but I didn’t sell my soul on the highway» gesellen sich im Song «Lion Warrior» dazu. So unerschrocken diese Zeilen erscheinen mögen, so prunkhaft lässt sich auch die Einstellung der in London lebenden Musikerin beschreiben. Passend erschien ihre Debüt EP auf dem futuristischen Londoner Musiklabel NON. Dieses begeisterte bereits in der Vergangenheit mit genreübergreifenden Veröffentlichungen, welche alle von einer globalen afrikanischen Diaspora geprägt sind.

Zusammen mit dem Produzenten Tøne kombiniert Farai kühlen Afro-Punk, der geprägt scheint vom eindringlichen industriellen Sound Cabaret Voltaires und den von Entrüstung verursachten, melancholischen Post-Punk Klängen Joy Divisions. Währenddessen erinnern die romantischen und gleichzeitig grotesken Songzeilen stark an den experimentellen Rap von Death Grips. Farai lässt ihrer von Emotionen getriebene Meinung freien Lauf und repräsentiert eine starke, ortsunabhängige Stimme, die sich jeglicher Vorschriften widersetzt. Mit ihrer EP Kisswell schöpft sie zudem eine zukunftsorientierte Vision afrikanischer Musik.

Farai’s ganze EP Kisswell gibt’s über Bandcamp zum durchhören.

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Veröffentlicht am 20. März 2017 von Sabrina Stallone in Konzert

Tipps für eine Woche voller besserer Musik, zusammengestellt von Eva Hediger und Sabrina Stallone. Diese Woche mit deutschsprachigen Hits und amerikanischen Hypes.

Montag, 20. März 2017
Die Verlosung ist vorbei, das Konzert zum Glück noch nicht: Heute Abend spielt der amerikanische Indie-Aufschrecker Car Seat Headrest im Zürcher Mascotte. Karten gibt es noch, wenn auch nicht geschenkt.

Dienstag, 21. März 2017
Mit Tim Kasher holt sich das Winterthurer Kraftfeld einen der talentiertesten Geschichtenerzähler ins Haus; im neuen Album des Ex-Cursive Frontmanns «No Resolution» geht es um ein verlobtes Paar, deren Welt – und Wohnzimmer – um sie herum kollabiert.

Mittwoch, 22. März 2017
In der Zukunft ist am Mittwoch etwas für alle dabei; nein, es findet keine Allstars-Party statt und auch keine Awardverleihung. Promise Keeper aus Atlanta tritt auf. Das Einmannprogramm William Fussell tritt als Promise Keeper auf und verbindet vieles, was wir uns in zeitgenössischer Popmusik wünschen: eingängige Refrains, Post-Punk-Souvenirs, Trip-Hop-Moods und soulige Beats.

Donnerstag, 23. März 2017
Dagobert ist nicht nur unser liebster Aargauer, sondern auch unser Schnulzensänger-Favorit. Deshalb werden wir am Donnerstag ins Hirscheneck in Basel fahren. Schunkeln, schunkeln!

Freitag, 24. März 2017
«The Black Delta Movement» – wer seine Band so tauft, hat Garage- und Psychrock bereits schon mit erwähnt. Ob die englische Kombo sich von anderen Psych-Wellenreitern absetzen, wird sich am Freitag im Kreuzlinger Horst Club zeigen.

Samstag, 25. März 2017
Mit seiner Band Ngoni Ba – benannt nach dem westafrikanischen Saiteninstrument Ngoni – ist Bassekou Kouyate aus Mali seit Jahren an führenden Festivals unterwegs und begeistert die Massen. The Independent liess sich sogar zu einem «best rock’n’roll band of the year» hinreissen. Am Samstag spielt die Band im Le Singe in Biel.

Sonntag, 26. März 2017
Wir gestehen: Bereits nach dem ersten Hören von Bungalow war für uns klar, dass wir uns das Konzert von Bilderbuch Ende März nicht eingehen lassen. Mittlerweile ist das Album Magic Life draussen – und ja, wir sind noch immer verzaubert.

Das neue Musikvideo zum Song «Baba» wollen wir dir natürlich auch nicht enthalten.

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