Veröffentlicht am 29.05.2014 von Kilian Mutter in Video

Das italienische Duo Niagara, welches uns durch ihr vorletztjähriges Album Otto aufgefallen ist, hat auf Noisey Italy das Video zu einer neuen Single präsentiert. Regie zum psychedelisch angehauchten Video führte Gabriele Ottino, seines Zeichens die eine Hälfte des Duos.

Während die früheren Songs von Niagara noch die Crystal Fighters in Erinnerung riefen, tönt der neue Song «Currybox» schwerer und düsterer, ja mutet gar apokalyptisch an. Vergleiche zu These New Puritans zweitem Album Hidden sind dabei nicht von der Hand zu weisen.

Das neue Album von Niagara soll Don’t Take It Personally heissen und am 7. September 2014 auf Monotreme Records erscheinen.

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Veröffentlicht am 27. Mai 2014 von Kilian Mutter in Neue Musik

Die Brooklyner Electro-Pop Combo Twin Sister gibts nicht mehr. Jedenfalls nicht mehr unter bekanntem Namen. Aus bisher unbekannten Gründen hat die Band ihrem Namen ein «Mr.» vorgehängt und unter diesem Moniker den Song «Out Of The Dark» veröffentlicht. Nimmt man die Lyrics dieser wabbeligen Disco-Nummer wörtlich, so scheint es, als ob die Frage bezüglich Namenswechsel schon beantwortet wird:

«I am a woman, but inside I’m a man, and I want to be as gay as I can.»

Ein neues Album haben Mr. Twin Sister bisher noch nicht angekündigt – den neuen Song gibts aber als Gratis-Download:

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Veröffentlicht am 26. Mai 2014 von Laurin Huber in Neue Musik

Die Mai-Ausgabe seiner Residency-Show auf BBC Radio 1 [mehr dazu in diesem  OP-Artikel aus letztem Monat] widmete James Blake für einmal der eher ruhigen und gemächlichen Musik. Nebst Stücken von Bill Withers, Oneothrix Point Never oder Talking Heads wurde vom stets heiteren und «kommunikativfreudigen» Plenum um Blake auch eine Aufnahme von James Litherland, dem Vater von James jun., gespielt. Dieser veröffentlichte in den 60er- und 70er-Jahren als Teil der britischen Bands Colloseum, Bandit und Mogul Thrash sowie in diversen Kollaborationen mehrere Alben zwischen Psychedelic-Rock und Jazz. In den letzten Jahren veröffentlichte er zudem zwei Solo-Alben.

«Small Hours», das gespielte Stück, ist seit einigen Tagen – bezeichnet mit dem Hashtag #Dad – auf dem Soundcloud-Profil von 1-800-Dinosaur abrufbar:

Die ganze aktuelle Residency-Sendung (2 Stunden) lässt sich hier abrufen und anhören.

(Bild: Mogul Thrash, ca. 1971)

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Veröffentlicht am von Kilian Mutter in Playlists

Einmal mehr fasst unsere Playlist den zu Ende gehenden Monat musikalisch zusammen und bietet dir eine Auswahl von den Songs, die uns im Moment begleiten, begeistern und prägen:

  1. Sharon Van Etten Every Time The Sun Comes Up
  2. Elephant Elusive Youth
  3. Glass Animals Pools
  4. Secret Colours It Can’t Be Simple
  5. Peter Matthew Bauer Philadelphia Raga
  6. Ed Schrader’s Music Beat Televan
  7. Beaty Heart Lekka Freakout
  8. Hundred Waters XTalk
  9. Brett Golden
  10. Lonesome Shack Wrecks
  11. Years & Years Real
  12. Ben Khan Youth
  13. Nat Baldwin In The Hollows
  14. Boogarins Lucifernandis
  15. William Tyler We Can’t Go Home Again
  16. 31Ø8 Ease Up
  17. Waters Got To My Head
  18. Solander All Opportunities
  19. Ronald Paris Leather
  20. Fucked Up Led By Hand
  21. Gruff Rhys Liberty (Is Where We’ll Be)
  22. Herzog Satan Is Real
  23. The Mynabirds The House That Heaven Built (Japandroids Cover)
  24. Dream Koala Saturn Boy
  25. Chimurenga Renaissance The B.A.D. Is So Good
  26. Blitz The Ambassador Make You No Forget (feat. Seun Kuti)
  27. Low Leaf Rise Up
  28. Only Real Cadillac Girl
  29. Monster Rally Ikebana Garden

Download | Orange Peel Playlist 05|14

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Veröffentlicht am 24. Mai 2014 von Simon Gwinner in Neue Musik

Crack In The Road, einer unserer Lieblingsblogs, stellte vor kurzem das Quintett HYLA vor. Viel erfährt man von dieser Band aus London zwar noch nicht, ihr Jazz-infizierter Downbeat-Track «You and I» spielt jedoch schon mal mit all unseren Sinnen.

Langsam herantastend mit leichten Pianoklängen und benommener Gitarre hypnotisiert «You and I», auf ganzer Bandbreite. Tiefen Orgeln verdrehen gegen Schluss die ganze Atmosphäre zu einer Post-Rock Ästhetik, doch Lilli Unwins geübte Stimme kann das Crescendo gerade noch vom Abheben abhalten.

HYLA debütieren mit «You and I» einen faszinierenden und zugleich anspruchsvollen Track. Die 5-teilige Band ist zweifellos ein vielversprechender Act, welcher in naher Zukunft noch von sich reden machen wird.

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Veröffentlicht am 22. Mai 2014 von Simon Gwinner in Review

Als In-House Sängerin von Floating Points Recordlabel Eglo schenkte die Schwedin Fatima Bramme Sey mit ihrer faszinierenden Stimme schon einigen Perlen einen souligen Touch. Im 2010 erschien zudem ihre Debüt-EP Mind Travellin. Bis zum Debütalbum vergingen noch mal ein paar Jahre. Doch das warten hat sich gelohnt.

Yellow Memories, Fatimas Debütalbum ist eine überaus lebhafte, dynamische und ambitionierte Soulplatte kombiniert mit zeitgenössischen Beatproduktionen. Eglo Records Boss Floating Points alleine ist an fünf von den 12 Tracks als musikalischer Leiter beteiligt. Zudem widmeten sich auch gleichgesinnte Beatmaker wie Theo Parrish, Scoop DeVille, Knxwledge, Flako sowie Shafiq Husayn von Sa-Ra, den Produktionen von Yellow Memories.

Der Opener «Do Better», produziert von Floating Points, ist Soul auf höchstem Niveau, gespickt mit bezaubernden Bläserarrangements. Ihre kraftvolle Stimme besitzt etwas raues, ist aber gleichzeitig reich an Tiefe und Wärme. Auch wenn sie ab und an an Erykah Badu erinnert, fehlt es Fatima keineswegs an Einfallsreichtum, wie sie mit ihrer Stimme umgehen soll. Ihr gelingt es ohne grosse Probleme, sich an wechselnde Rhythmen anzupassen und spielt mit dissonanten Gesangsharmonien, von denen man sich speziell in den beiden Acappella Songs «Sun, Star, Sola» und «Rest in Peace» überzeugen kann.

Der Mix aus Fatimas soulgetränkter Stimme und den traditionellen Soul- und R&B-Melodien mit lebhaften zeitgenössischen UK-Beats machen Yellow Memories zu einem wahren Ohrenschmaus.

VÖ: 12. Mai
Label: Eglo Records

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Veröffentlicht am 21. Mai 2014 von Marc Hofweber in Neue Musik

Die Musik von Delroy Edwards ist roh und brachial. Nach einigen Releases auf L.I.E.S Records, startete er mit L.A. Club Resource sein eigenes Label. Auf jenem erschien diese Woche sein neues Mixtape «Slowed Down Funk Vol.1». Angelehnt an der, von Dj Screw erfundenen chopped and screwed Technik, enthält das 20-minütige Tape unveröffentlichte Remixes und Instrumentals von Edwards.

Den kostenlosen Download gibts auf: www.sloweddownfunk.net

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Veröffentlicht am von Simon Gwinner in Neue Musik

Ein Kollektiv aus 15 kongolesischen Musikern aus fünf verschiedenen ethnischen Stämmen der Kasai Region. All diese Stämme sprechen eine andere Sprache, einen anderen Dialekt und teilen unterschiedliche musikalische Traditionen. Diese kulturellen und musikalischen Einflüsse vereinen sich in der kongolesischen Supergroup Kasai Allstars.

Im 2008 veröffentlichten sie ihr Debütalbum über das Label Crammed Discs, als Teil dessen Congotronics Serie. Diese widmet sich dem ungewöhnlichen Mix aus elektronischen und traditionellen Sounds der Musikszene Kinshasas. Congotronics, respektive Crammed Disc,s öffnete übrigens auch den virtuosen Konono No 1 das Fenster zur westliche Welt. Akustisch, wie auch vom Stil her sind sich Kasai Allstars und Konono No 1 ziemlich ähnlich. Beide greifen für ihren Sound auf verstärkte Likembés (Daumenpianos) scheppernde Perkussion und hypnotische Rhythmen und Gesänge zurück. Kasai Allstars fügen diesem Cocktail jedoch noch straffe E-Gitarren und Xylophonklänge hinzu.

in the 7th moon, the chief turned into a swimming fish and ate the head of his enemy by magic – dies übrigens tatsächlich der Name ihres Debütwerks, beschreibt den wilden und lebensbejahenden Vibe von Kasai Allstars relativ passend. Je ausführlicher man sich mit dem hypnotischen Sound dieses Kollektivs auseinandersetzt, desto deutlicher lassen sich die Feinheiten in ihren Arrangements heraushören.

[fap_track url=“https://soundcloud.com/crammed-discs/kasai-allstars-tshitua-fuila“ title=“Tshitua Fuila Mbuloba“ title=“Tshitua Fuila Mbuloba“ share_link=““ cover=““ meta=““ layout=“list“ enqueue=“no“ auto_enqueue=“yes“]

Sechs Jahre nach ihrem Debütalbum folgt nun Ende Juni ihr heissersehnter Nachfolger Beware The Fetish – als 5. Teil der Congotronics Serie. Vom Vorabtrack und Opener «The Chief’s Enthronement», sowie «Yangye, The Evil Leopard», kann man sich bereits jetzt schon selber überzeugen.

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