Veröffentlicht am 27.06.2017 von Simon Gwinner in Neue Musik, Review

In seiner Debütsingle sucht Zack Villere nach Bestätigung, dass er cool sei. Dies macht der 21-jährige aus Covington, Louisiana aber nicht gemäss des üblichen Weltbildes des Coolseins, sondern auf liebenswert unsichere Art. Er stellt sich so dar, wie er tatsächlich ist, was ihn um einiges cooler macht, als viele andere. Mit der Single «Cool» löste Zack Villere bereits einen kleinen Hype aus. Kurz darauf folgt nun auch seine Debüt LP Little World.

Auf Little World spielt Zack Villere mit viel jugendlichem Charme, persönlicher Unsicherheit und ungezwungener Kreativität, die sich nicht wirklich einordnen lässt. Man spürt einen Hauch Geek Rock, vermischt mit unkonventionellem, schrulligen Pop und R&B sowie bodenständigem Songwriting.

Ein kurzes, aber bezauberndes Debüt, das mit viel Ehrlichkeit überrascht und mit seiner spielerischen Üppigkeit zum Kopfnicken anregt.

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