Mehr Posts über 2017

Veröffentlicht am 04.01.2018 von Simon Gwinner in best of

Zum krönenden Abschluss unserer Jahreszusammenfassung kommen wir noch auf die Alben und EPs des Jahres zurück. Ein Blick auf internationale Werke, die teilweise zu wenig Aufmerksamkeit erhalten haben:

(Sandy) Alex G: Rocket


(Sandy) Alex G neuestes Album Rocket ist ein undurchschaubares und von Authentizität strotzdendes Werk. Im Vergleich zum Vorgänger Beach Music klingt Rocket zwar eingängiger, dennoch wirkt auch hier wieder eine Bandbreite an unterschiedlichen Songmelodien und Strukturen, welche ausschlaggebend für den Stil von des 23-jährigen Alex Giannascoli aus Philadelphia sind. Experimenteller Indie-Rock, der emotional und instrumental tief einschneidet.

(Sandy) Alex G’s Rocket erschien über Domino Records und gibt’s via Bandcamp als Download.

Milo: who told you to think??!!?!?!?!


Milo wollte nie wirklich gross sein, rechnete er doch immer wieder gerne mit den Rapgrössen von Übersee ab, die sich inzwischen als Werbefiguren in der Gesellschaft etabliert hatten. Auch auf seinem dritten Album Who told you to think??!!?!?!?! lebt er mit seinen hypnotischen Songs seinen ganz eigenen Stil des Underground-Hip-Hop aus. Mit diversen Elementen aus Jazz und Soul hält er seine Musik durchwegs spannend und wirkt dabei nie überheblich. Von Kopfskizzen über fixfertige Bars ist auf seinem neuen Werk eine breite musikalische Palette. Dabei scheint der Künstler zugänglicher denn je.

Milos who told you to think??!!?!?!?! erschien über das Label Ruby Yacht und gibt’s via Bandcamp als Download.

Mourning [A] BLKStar: BLK Muzak


Das Kollektiv rund um den Produzenten RA Washington aus Cleveland experimentiert mit 70’s Soul, rauen Hip-Hop Beats und einer DIY-Punk Attitüde. Ihr neustes Album BLK Muzak erklingt wie ein Skizzenheft, welches von verschiedenen Akteuren des Afrofuturismus gekennzeichnet ist. Verstaubte Samples aus der Soul und spirituellen Jazzwelt treffen auf laute zerknitterte Synth- und Beatklänge, während lyrisch die Diaspora einer afroamerikanischen Kultur prophezeit wird.

Mourning [A] BLKStars BLK Muzak erschien über das Label Glue Moon und gibt’s hier als Vinyl.

Sudan Archives: Sudan Archives (EP)


Die Amerikanerin Sudan Archives ergründet auf ihrer EP ihre eigenen Wurzeln. Oft nur mit virtuosem Violine-Spiel, wie es im Sudan typisch ist, schlängelt sie um knackige Afro-Beats. Mit ihrer Performance am Le Guess Who? 2017 in Utrecht debütierte sie in Europa und liess so einige Musikliebhaber auf sie aufmerksam werden. Durch die Vermischung der Kulturen in ihrer Musik fährt sie eine ganz eigene Linie, die verführt und zugleich einnimmt.

Sudan Archives selbstbetitelte EP erschien über das Label Stones Throw und gibt’s hier als Download.

Bastien Keb: 22.02.85


Bisher verdiente Bastien Keb seine Brötchen mit Songwriting für Film und TV. Sein neues Album scheint eine Fortsetzung seines Debüts von 2015. Das Werk ist aber durchaus ausgereifter und eingängiger produziert und der Sound erhält eine eigene Note. Der Multiinstrumentalist setzt seine Songs zusammen wie ein Puzzle und generiert mit seiner sanften Stimme unwiderstehliche Momente. Jai Paul und Co. lassen grüssen.

Bastien Kebs 22.02.85 erschien über das Label First Word Records und gibt’s via Bandcamp als Download.

King Krule: The Ooz


Mit The Ooz kreierte Archy Marchall ein umfassendes Werk, dass sein vielseitiges Können in unterschiedlicher Weise wiedergibt. Musikalisch gereift, vermischt King Krule Einflüsse von Rockabilly mit Jazz, Dub, Trip Hop und New Wave zu seinem eigenen Genre. Die von seinem krulsches Universum handelnden Lyrics übermittelt Marchall wiederum in seiner bellenden Gesangssprache. Und auch wenn er selber immmer wieder betont, dass King Krule nicht direkt seine Persönlichkeit widerspiegelt, bekommt man mit The Ooz einen tiefen Einblick in die stets leicht befremdliche Welt des immer noch sehr jungen Musikers aus London.

King Krules The Ooz erschien über das Label True Panther Sounds und gibt’s hier als Download.

Lorde: Melodrama


Wenn jemand die Popkrone dieses Jahr verdient hat, dann Lorde. Ihr neustes Werk Melodrama strotzt vor Emotionen, erzählt vom Jungsein, von Einsamkeit und Herzschmerz. Ein Konzeptalbum, dass sich an einer Homeparty abspielt und euphorisch zwischen Hedonismus auf der Tanzfläche und von Kummer gezeichneten Momenten im Badezimmer wechselt. Majestätischer Pop, der pocht, betäubt und jugendlicher kaum klingen könnte.

Lordes Melodrama erschien über das Label Lava und gibt’s hier als Download.

Febueder: From an Album (EP)


2017 präsentierten Febueder (Fe-byou-der) ihre bereits dritte EP. So schaffen die jungen Musiker aus Ascot uns abermals zu überzeugen, für ein ganzes Album hat es bisher aber doch noch nicht gereicht. Mit eigenwilig einfacher Besetzung ziehen sie die Hörer sofort in den Bann. Die Songs bleiben schnell haften und hegen mit der imposanten Stimme des Sängers grosses Potenzial. Im Herbst waren sie als Support von Xiu Xiu ein erstes Mal in der Schweiz. Bleibt zu hoffen, dass es bald mehr gibt.

Febueder’s From An Album gibt es hier zum streamen.

Msafiri Zawose: Uhamiaji


Msafiri Zawose lebt die Musik seit kleinauf. Von seinem Vater, der einer der wichtigsten Musiker Tanzanias nach der Unabhängigkeit des Landes war, lernte er die Liebe zur musischen Kunst. Mit seinem zweiten Album Uhamiaji tritt er nun in dessen Fussstapfen und etabliert sich durch seine Annäherung an die westliche Elektro-Musik. Er gehört zu den spannendsten Entdeckungen des letzten Jahres.

Msafiri Zawoses Uhamiaji erschien über das Soundway Records und gibt’s via Bandcamp als Download.

Steve Lacy: Steve Lacy’s Demo (EP)


Zwar veröffentlichte Steve Lacy bis jetzt nur eine (Demo) EP, dennoch sollte man den 18-jährigen Kalifornier für 2018 im Auge behalten. Dabei ist Steve Lacy kein Unbekannter. Als Teil von The Internet war er bereits für einen Grammy nominiert und war unter anderem auch an dem neuen Kendrick Lamar Album DAMN, sowie Tyler The Creators Flower Boy beteiligt. Auf seiner Debüt-EP sammlen sich insgesamt sechs Songskizzen. Reduziert und bewusst unterproduziert (die meisten Songs enstanden auf seinem iPhone), dafür umso eingänglicher in der Melodie und im Gesang, spielt Steve Lacy mit sonnengetränktem Funk und Soul und erinnert damit ein bisschen an das quirlige Debüt In Search of… von N.E.R.D..

Steve Lacys Demo EP erschien über das Label Three Quarter und gibt’s via Apple Music als Download.

Sir Was: Digging A Tunnel


Erfrischend, aber dennoch hinkend sorgen die Songs von sir Was für Gänsehaut. Der Drummer von Junip, der Band um José Gonzalez, veröffentlichte im Frühling sein Solo-Debüt Digging A Tunnel. Seine Klänge erzeugen paradoxe Atmosphären und scheinen sich aufs zweite Hinhören hin selbständig zu Hits zu entwickeln. Der studierte Saxophonist Joel Wästberg entzückt mit gleitenden Harmonien und einem breiten Band an Stimmfarben.

Sir Wass Digging A Tunnel erschien über das Label City Slang und gibt’s via Bandcamp als Download.

Ein Überblick über das vergangene Jahr gibt’s auch mit unserer 100 Songs des Jahres 2017 Liste sowie unserer Swiss Sounds 2017 Liste.

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Veröffentlicht am 27. Dezember 2017 von Beni Geisseler & Simon Gwinner in best of

Das musikalische Jahr 2017 in der Schweiz war gespickt von unzähligen Überraschungen, Höhenflügen und grossartigen Debütanten. Eine kleine Übersicht, was vom Jahr übrig bleibt – und was uns 2018 glücklich machen könnte, inklusive einer Extended Spotify Playlist.

Ella Soto

Ella Soto gilt als eine der aufstrebendsten und vielleicht auch unterschätztesten Talente, welche dieses Jahr aus der Schweizer Musikszene zum Vorschein kamen. Durch die Kombination von fortschrittlichem Hip Hop und Elektronica Beats mit Pop Harmonien und progressivem Soul, bringt die aus Lausanne stammende R&B Künstlerin die Klangtexturen der 90er zu erneutem Glanz.

Ella Sotos Debütalbum Sisterhood erschien dieses Jahr über das Label Creaked Records.

One Sentence. Supervisor

Zwar erschien One Sentence. Supervisor’s Album Temporär Musik 1-13 noch im vergangenen Jahr, doch an der Badener Band kam man 2017 schlicht nicht vorbei. Nach diversen Auftritten an namhaften Festivals in Europa tourten sie mit Archive quer durch den Kontinenten. Zuletzt spielten sie eine Session für KEXP ein und veröffentlichten zum Ende des Jahres einen Song mit Bahur Ghazi.

Schnellertollermeier

Bereits mit dem letzten Album X sorgten Schnellertollermeier international für Furore. 2017 haben Manuel Troller, Andi Schnellmann und David Meier das Nachfolgewerk Rights via Cuneiform Records veröffentlicht. Und dieses steht dem Erstgenannten in nichts nach. Ihre kompromisslose Musik wirkt brachial auf die Hörer ein und lebt von faszinierenden Improvisationen und Repetitionen. An der diesjährigen Bad Bonn Kilbi hielten sie Auszüge ihres neuen Album fest.

Crimer

Man mag ihn oder eben nicht, jedoch gilt der ehemalige Mittelscheitelträger (RIP) zu einem der prominentesten Aufsteiger des letzten Jahres. Man sollte Crimer aber nicht nur auf den Schwiegersohn-Look und die exzentrischen Tanzschritte reduzieren, denn er hat mit seiner Debüt EP definitiv ein Händchen für ansteckenden Wave-Pop bewiesen. Dieser bringt nicht nur die Schweizer Illustrierte-lesende Tante, sondern auch yours truly ins Schwitzen.

Crimers Debüt-EP Preach erschien über Muve Recordings.

Alois

Alois Debütalbum Mints darf man getrost zu einem der stärksten in diesem Jahr zählen. Verspielt arbeiten sie mit träumerischen Pop und diversen anderen Genres. Es erstaunt nicht, dass das Projekt aus einer instrumentalen EP heraus entstanden ist. Die Stimme von Martin Schenker lenkt den Sound aber deutlich in neue Gewässer und beweist mit seinen Mitmusikern, dass eingängiger Pop nicht per se einfach sein muss.

Alois Debütalbum Mints erschien dieses Jahr über das Label Red Brick Chapel.

Danitsa

Zwar ist Danitsa erst zarte 21 Jahre alt, mit dem im Oktober erschienenen Debütalbum Ego stellte sie jedoch bereits ihr grosses Talent unter Beweis. Die in Genf und Paris beheimatete Künstlerin vermischt urbane Einflüsse von Soul, Dancehall und Trap Musik zu einer ansteckenden und aneckenden Mixtur. Vor allem die Singles «Hoover», sowie «Ego» stechen heraus.

Danitsas Debüt Ego erschien über das Genfer Label Evidence Music.

Jeans for Jesus

Die Berner sind nicht einfach nur Estavayeah, sondern eine ausgereifte Schweizer Pop-Band für die Zukunft. Dies zeigten sie auf ihrem neuen Album Pro welches im Frühling erschien. Jeans For Jesus Sound scheint teilweise eine Überinszenierung von globalen Musikgrössen, doch konnte man sich davor wohl nie vorstellen, dass Mundart-Pop so international klingen könnte.

Jeans For Jesus Pro erschien über Universal Music.

Magic & Naked

Die vier Musiker aus Genf verblüfften dieses Jahr mit ihrem Debütalbum Human Expressions. Sie erzeugen Klänge aus den 70er Jahren, wobei sie mit ihrem zarten Alter dem Sound eine zeitgemässe Note aufdrücken. «Bring Me The Moon» war die erste Single-Auskoppelung von Magic & Naked neuem Album Human Expression und überzeugte mit einer famosen Riff-Leichtigkeit, die man sonst nur von Übersee kennt.

Magic and Naked neues Album Human Expression erschien über das Label Echo Orange.

ALL XS

Dass wir schon immer grosse Fans von ‚Oh, Sister‘-Bands waren, ist kein Geheimnis. Mit All XS hat das Berner Label ein neues Baby bekommen. Allerdings kein gänzlich unbeschriebenes, wirkten doch Teile der Band bereits bei Labrador City mit. Das neue Projekt scheint ein Flashback zurück ins England der frühen 90er Jahre. Dennoch trifft ihr Album Soma Fortuna United den Nerv der Zeit. Strikte Beats mit discoiden Synths und Bass irren umher und münden in tanzbaren Pop-Hymnen.

ALL XS Debütalbum Soma Fortuna United erschien über das Oh, Sister Label.

B77

Das Fribourger Duo B77 gibt noch kaum was von sich preis – wie man das halt so macht im Jahre 2017. Dennoch weist der sphärische Synth-Pop, den die Band schmiedet, auf grosses Potential hin. Aufs wesentliche reduziert, verbinden B77 atmosphärischen Electro-Pop à la M83 mit elektronischem French House und unkomplizierten Lyrics, die man nicht schnell aus dem Kopf kriegt.

B77s Debüt-EP L L 8 gibt’s auf Bandcamp mit Stream und Download.

Zeal & Ardor

Der Basler Manuel Gagneux wusste nicht, wohin ihn sein neues Projekt führen wird. Mit der Idee Black Metal und Gospel zu vereinen, landete er 2017 auf den ganz grossen Bühnen. Als Vorband von Metal-Grössen tourte er mit Zeal & Ardor rund um den Globus und wurde im Nu zu einem der grössten Exportschlager der Schweiz.

Zeal & Ardors Devil is Fine erschien dieses Jahr offiziell über das Label MVKA.

S S S S

Was Samuel Savenberg unter seinem Moniker S S S S produziert kann man als düstere Klubmusik bezeichnen. Dabei geht es dem Luzerner Musiker nicht unbedingt darum, mit seiner Musik Gefühle zu erwecken oder nur rein technoide Club-Tracks zu schreiben, sondern viel mehr darum Grenzen auszuloten, Klangtexturen aufeinander prallen zu lassen und laut zu sein. Mit There Is No Us, sowie Guilt präsentierte der Produzent dieses Jahr zwei anspruchsvolle und experimentell hochstehende Veröffentlichungen.

S S S S There Is No Us erschien über das Berliner Label aufnahme + wiedergabe und Guilt über das Schweizer Label Edipo Re.

HUGOwho

2014 hat HUGOwho seine Debüt-EP I Am Not Hugo veröffentlicht, und damit so einige Musikhörer entzückt. Der Zürcher lebt inzwischen in London und feilt an seiner Musikkarriere. Im Sommer kam er mit einer neuen EP zurück. Mit diversen Electro-Elementen treibt er seine Songs nach vorne und hört sich dabei an wie ein junger Chet Faker. Kaum zu glauben, dass er nur vor wenigen Jahren noch Kandidat bei The Voice of Switzerland war.

HUGOwhos neue EP Another erschien via Irascible.

S.O.S

Könnten wir einen Preis für die Beste Live Performance verleihen, wären Nativ und Dawill unumgänglich an der Spitze – zumindest im Hip Hop. S.O.S lösten mit ihren beiden Alben 2017 einen regelrechten Hype aus. Und dies völlig zurecht. Eine breite Palette an kräftigen Songs veröffentlichten sie und waren und sind sich nicht zu schade auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam zu machen. Und die Bewegung geht weiter.

S.O.S veröffentlichte gleich zwei Alben (Akim und Imani) dieses Jahr.

Jon Hood

Unter dem Moniker Jon Hood spannte Joan Seiler mit zwei Labelkollegen von Red Brick Chapel zusammen. Was daraus resultierte war ein glänzendes Debütalbum. Mit filigraner, aber reifer Stimme führt sie die Band an und durchbricht gekonnt die üblichen Genregrenzen.

John Hoods selbstbetiteltes Debütalbum erschien dieses Jahr über Red Brick Chapel.

Dans La Tente

Ja, es stimmt, die Herren aus Luzern machen sich rar. Ein neues Album kommt frühestens gegen Ende 2018 – wohl eher 2019, wenn überhaupt. Aber Anfang Jahr haben sie eine EP veröffentlicht, die fast in Vergessenheit geriet. Sie zeigt, wie verworren das System Dans La Tente arbeitet. Alleine der Song «A Waste» sollte die Mini-Sammlung nicht in Vergessenheit geraten lassen. Selten hat sich Schweizer Melancholie wärmer angehört. Die Musik der Band scheint zeitlos.

Dans La Tentes EP 2016 erschien Anfang Jahr via Oh Sister Records.

ESTELLE ZAMME

Nochmal ein Künstler, über welchen wir eigentlich gar noch nichts wissen. Estelle Zamme ist ein Projekt aus Neuchâtel und veröffentlichte mit der Debütsingle «Fiston» einen ersten Eindruck von tanzbarem (Ed Banger ähnlichem) Elektropop, inklusive Musikvideo mit kitschigem Bergpanorama.

Cella

Cella ist Teil einer neuen Welle von Producern, die sich selber als Spotify-Kinder bezeichnen und lieber mit Maus und Tastatur arbeiten, als mit richtigen Instrumenten. Trotzdem besitzt der junge Zürcher Haudegen ein Gespür für eingängige Melodien und fortschrittliche Beats. Seine in diesem Jahr erschienen Debüt-EP Prolouge verbindet disharmonische Jazzakkorde mit wilden Trapbeats und unzähligen elektronischen Texturen. Der Mix klingt dabei so organisch wie auch verzerrt und tanzt hochseilartig zwischen der realen und digitalen Welt.

Cellas Debüt EP Prologue erschien dieses Jahr über das Zürcher Label Quartz Records.

Eine umfassende Playlist mit besserer Schweizer Musik des Jahres 2017 gibts auf Spotify zum Durchhören und umso mehr sind wir gespannt, was uns im 2018 aus der Schweizer Musikszene erwarten wird.

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Veröffentlicht am 23. Dezember 2017 von Kilian Mutter in best of

Auch dieses Jahr präsentiert unser Autor Kilian Mutter seine 100 Lieblingssongs des endenden Jahres, feinsäuberlich geordnet und gebündelt. Die Liste gibt es unten stehend, sowie auf folgenden Kanälen zu hören:

(1) Spotify
(2) Youtube Playlist

#100 | Anna St. Louis Mercy
#99 | Aldous Harding Horizon
#98 | deer scout sad boy
#97 | Aloïs Flowers
#96 | boy pablo everytime
#95 | Grumpus Waters
#94 | Angelo De Augustine On My Way Home
#93 | Hodera North Dakota
#92 | Julie Byrne Natural Blue
#91 | (Sandy) Alex G Bobby
#90 | Rex Orange County Loving Is Easy (feat. Benny Sings)

#89 | Gorillaz Ascension (feat. Vince Staples)
#88 | Dougie Poole Less Young But As Dumb
#87 | Lydia Ainsworth Open Doors
#86 | The Molochs No More Cryin‘
#85 | Algiers The Underside Of Power
#84 | Homeshake Every Single Thing
#83 | Beck Dear Life
#82 | Perera Elsewhere Happened
#81 | Helena Deland Baby
#80 | Haiku Hands Not About You

#79 | Bedouine Dusty Eyes
#78 | The Entire Universe Can They Hear?
#77 | Oneothrix Point Never The Pure and the Damned (feat. Iggy Pop)
#76 | The Horrors Something To Remember Me By
#75 | Grandbrothers Bloodflow
#74 | Cosmo Pyke Chronic Sunshine
#73 | The Blaze Territory
#72 | Alvvays In Undertow
#71 | Wolf Parade Valley Boy
#70 | Isaac Delusion Cajun

#69 | Why? This Ole King
#68 | Julien Baker Turn Out The Lights
#67 | Charly Bliss Glitter
#66 | The xx I Dare You
#65 | King Krule Half Man Half Shark
#64 | Sheer Mag Suffer Me
#63 | Camp Cope Lost: Season One
#62 | Noga Erez Off The Radar
#61 | Matthew Dear Bad Ones (feat. Tegan and Sara)
#60 | Yaeji Drink I’m Sippin On

#59 | Equiknoxx Melodica Badness
#58 | Idles Mother
#57 | The Proper Ornaments Bridge By A Tunnel
#56 | FRUM Let It
#55 | Priests JJ
#54 | Arcade Fire Everything Now (Todo Ya) (Bomba Estéreo Remix)
#53 | Jane Weaver Slow Motion
#52 | Alex Cameron Runnin‘ Outta Luck
#51 | Sophia Kennedy Dizzy Izzy
#50 | Slowdive Star Roving

#49 | Milck Quiet
#48 | Mount Kimbie Delta
#47 | Moodoïd Reptile
#46 | S.O.S. Persischi Chuchi
#45 | (Sandy) Alex G Proud
#44 | Tristen Glass Jar (feat. Jenny Lewis)
#43 | The War On Drugs Holding On
#42 | Sudan Archives Come Meh Way
#41 | Harrison Brome Body High
#40 | Joey Dosik Game Winner

#39 | Cende What I Want
#38 | God Colony Fights (feat. Flohio)
#37 | Vundabar Acetone
#36 | Kendrick Lamar HUMBLE.
#35 | The xx Say Something Loving
#34 | Sundara Karma Flame
#33 | Yaeji Raingurl
#32 | Big Thief Shark Smile
#31 | Zeal And Ardor Devil Is Fine
#30 | Men I Trust Tailwhip

#29 | First Hate A Prayer For The Unemployed
#28 | Kane Strang Oh So You’re Off I See
#27 | Trettmann Grauer Beton
#26 | Ayo River White Dress
#25 | Cigarettes After Sex Apocalypse
#24 | Phoebe Bridgers Motion Sickness
#23 | Superorganism something for your M.I.N.D.
#22 | Crimer Brotherlove
#21 | Sonny Smith Pictures Of You
#20 | Noah Gundersen The Sound

#19 | Indian Wells It’s Where The World Ends
#18 | King Gizzard & The Lizard Wizard Rattlesnake
#17 | Loma Relay Runner
#16 | Fog Lake Roswell
#15 | HAIM Want You Back
#14 | α=f/m Ashes
#13 | Nilüfer Yanya Baby Luv
#12 | St. Vincent New York
#11 | Schnellertollermeier Rights
#10 | Middle Kids Edge Of Town

#09 | Perfume Genius Slip Away

#08 | Foreign/National Mr Unlucky

#07 | Thunder Jackson Guilty Party

#06 | Faith Healer Sterling Silver

#05 | Junior A Sleep Machine

#04 | Sigrid Don’t Kill My Vibe

#03Jonathan Bree You’re So Cool

#02 | Brockhampton Heat

#01 | Anna Leone I Never Really

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Veröffentlicht am 20. Oktober 2017 von Kilian Mutter in Playlists

Einmal mehr bietet dir unsere monatliche Playlist eine Auswahl von den Songs, die uns im Moment begleiten, begeistern und prägen. Die gesamte Playlist gibt es weiter unten gratis runterzuladen, sowie auf Spotify anzuhören. Shoutout an Cameron Taylor für das Cover!

1. Beau Pearl There Is A Fire In Heaven
2. The Entire Universe Can They Hear?
3. Phoebe Bridgers Motion Sickness
4. Rina Mushonga Jungles
5. Art School Girlfriend Bending Back

6. Noah Gundersen The Sound
7. Injury Reserve See You Sweat
8. Hanreti Allday
9. Faith Healer 
Sterling Silver
10. Empress Of Go To Hell

11. King Krule Half Man Half Shark
12. Knox Fortune Keep You Close
13. Jonti Sleeping And Falling
14. St. Vincent New York
15. Curls Emotion

16. Calvin Love When You’re Not Looking
17. Klangstof Everest
18. Smerz No Harm
19. Mal Devisa Teaser
20. SASSY 009 Pretty Baby

21. Myd The Sun
22. Everything Is Recorded Mountains of Gold (feat. Sampha, Ibeyi, Wiki & Kamasi Washington)
23. Nick Murphy Medication
24. Yaeji drink i’m sippin on
25. Nilüfer Yanya Baby Luv

26. Wild Ones Wanna Be Your Man
27. Ayo River White Dress
28. Hayden James Numb (feat. Graace)
29. Feng Suave By The Poolside
30. Jerkcurb Voodoo Saloon

31. Millie Turner Underwater
32. The Horrors Something To Remember Me By
33. S U R V I V E Cutthroat (Lena Willikens Remix)
34. Indian Wells It’s Where The World Ends
35. Angelo De Augustine On My Way Home

Download: Orange Peel Playlist 10|17

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Veröffentlicht am 12. April 2017 von Kilian Mutter in Playlists

Einmal mehr bietet dir unsere monatliche Playlist eine Auswahl von den Songs, die uns im Moment begleiten, begeistern und prägen. Die gesamte Playlist gibt es weiter unten gratis runterzuladen, sowie auf Spotify anzuhören. Shout-out an Cameron Taylor für das Cover!

1. Lana Del Rey Love (Recycle Culture Remix)
2. Middle Kids The Edge Of Town
3. All XS Don’t Play With My Heart
4. Zeal And Ardor Devil Is Fine
5. krrum Moon

6. Lydia Ainsworth Open Doors
7. Future Islands Cave
8. Lea Porcelain Bones
9. Superorganism
 something for your M.I.N.D.
10. Al Lover Meets Cairo Liberation Front Level 1

11. Beach Fossils This Year
12. KWAYE Cool Kids
13. Perfume Genius Slip Away
14. Los Angeles Police Department If I Lied
15. High Sunn Polaroids

16. Chai Khat Graves
17. Julietta Beach Break
18. Hoops Rules
19. The Moonlandingz Lufthansa Man
20. SACRED PAWS Everyday

21. Generationals Turning The Screw
22. Axxa/Abraxas White Ship (Pt. 1)
23. Derya Yildirim & Grup Şimşek 3223
24. Her Swim
25. Cold Beat 62 Moons

26. SKATERS In Your Head
27. a=f/m Ashes
28. Howling Phases
29. Talaboman Safe Changes
30. Fog Lake roswell

Download: Orange Peel Playlist 04|17

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Veröffentlicht am 2. Februar 2017 von Kilian Mutter in Playlists

Einmal mehr bietet dir unsere monatliche Playlist eine Auswahl von den Songs, die uns im Moment begleiten, begeistern und prägen. Die gesamte Playlist gibt es weiter unten gratis runterzuladen, sowie auf Spotify anzuhören. Der Ruhm für das wundervolle Artwork gehört ein weiteres Mal Cameron Taylor.

1. New Mystics Sparrows
2. The xx I Dare You
3. Homeshake Every Single Thing
4. Susso Ansumana
5. Julie Byrne Natural Blue

6. Gabriel Garzón-Montano Sour Mango
7. Eat Fast Sand Drone
8. Dougie Poole Less Young But As Dumb
9. Jeans For Jesus Dr letscht Popsong (Gäubi Taxis im Sand)
10. The Proper Ornaments Bridge By A Tunnel

11. Heat Sometimes
12. Dom Robinson Good Love
13. Japandroids No Known Drink Or Drug
14. Chris LaRocca Closer
15. cal fish Autobiography #4

16. Bon Iver 33 „GOD“ (Monumental Men Edit)
17. Vagabon The Embers
18. Wild Pink Wizard Of Loneliness
19. Aloïs Credo
20. Grammar Michigan

21. Body Type Ludlow
22. Snail Mail Thinning
23. Dakota Icon
24. San Fermin Open
25. Moon Duo Creepin‘

26. Sleaford Mods TCR
27. MILCK Quiet
28. Real Estate Darling
29. Allison Crutchfield Dean’s Room
30. Reckonwrong The Passions Of Pez

31. Alex Lahey Let’s Go Out
32. Gidge Lit
33. Lydia Ainsworth The Road
34. Throwing Snow Gossamer’s Thread
35. Peter Silberman New York

Download: Orange Peel Playlist 02|17

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