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Veröffentlicht am 07.07.2016 von Kilian Mutter in Mixtape, Playlists

Auch dieses Jahr kriegst du unsere 20 liebsten Sommersongs, feinsäuberlich ausgewählt und arrangiert, schon zu Beginn der Ferienzeit, damit du für den geplanten Roadtrip, die Strandferien, die Flucht aus der Stadt, aber auch deine schwülen Bürotage optimal gerüstet bist. Die Songs sind sowohl einzeln, wie auch als Zip-File downloadbar und fast alle auf Spotify und Soundcloud anzuhören. Das wunderbare Artwork stammt von Cameron Taylor.

1. Eröffnet wird das diesjährige Sommermixtape mit HOVE von einem Local, der mit diesem Projekt seine Liebe zu den ambienten Klängen auslebt.

2. Jadu Heart stammen aus England, spielen luftigen Pop mit souligem Einschlag und sind auf dem Label von mura masa unter Vertrag.

3. Der Hypesong des Jahres schlechthin, mit seinen unterkühlten Beats und warmen Folk-Strukturen, ist wirklich kaum totzuhören.

4. Real Lies sind sowas wie die Pet Shop Boys der Millenials: Catchy, fresh und unglaublich britisch.

5. Der zweite von drei Schweizer Vertreter auf dem Mixtape ist ein aufstrebender Produzent aus der Ostschweiz, der mit dem instrumentellen «Zuckersee» einen kleinen Sommerhit geschaffen hat.

6. Einst war er Teil der Smith Westerns, nun hat Cullen Omori mit seinem auf Sub Pop erschienenen Solo-Debüt gleich einige leichtfüssige Sommersongs am Start.

7. 16 Jahre sind im Musikgeschäft eine gefühlte Ewigkeit. Doch das Warten auf das neue Album von den australischen Sample-Königen The Avalanches hat sich gelohnt, nicht nur, aber auch wegen «Colours».

8. Mit seinem tropischen Electro-Pop klingt Jaune etwa so, als wäre er der französische Halbbruder von El Guincho.

9. Die Neuseeländer von Yumi Zouma sind seit nunmehr zwei Jahren Garanten für sommerlichen Dream-Pop, der an Eingängikeit kaum zu überbieten ist.

10. Mit ihrem zweiten Album kriegen die beiden Schweizer von Klaus Johann Grobe endlich auch in ihrer Heimat den Zuspruch, den sie schon lange verdient hätten.

11. Sommerzeit ist «Feelin Fine»-Zeit. ‚Nuff said. Wir danken Hoops für ihre Klänge.

12. Goss, so lautet der Name eines weiteren möglichen Exportschlagers aus Dänemark. Die Debütsingle ist Pop in Reinform, toll produziert und mit unerwarteten Einschüben.

13. Und schon wieder Dänen – dieses Jahr sind sie omnipräsent. First Hate haben mit «Holiday» einen Wave-Pop-Sommerhit geschaffen, der sich sofort in den Gehörgängen einnistet.

14. Geschaffen für ein Album, das als Soundtrack für einen Film dient, ist «Off The Chain» von Fenster ein kleines Feuerwerk an rhythmischem Synthie-Pop.

15.Es wird wohl diesen Sommer nur wenige Songs geben, in denen zwei Stimmen so wunderbar harmonieren, wie jene von Dev Hynes (Blood Orange) und Lorely Rodriguez (Empress Of) in «Best To You».

16. Für die nötige Ration an rotzigem Punk Rock sorgen, wie schon vor zwei Jahren, die dauerbekifften Jungs von Dune Rats.

17. Lewis Del Mar klingen, wie ihr Name es verspricht, nach Strand. Perkkussionslastiger Indie Pop, kombiniert mit akkustischen Gitarren.

18. Auch Deutschland kann Sommer. Still Parade aus Berlin kanalisiert seine Psych-Pop Vorbilder und kreiert seinen ganz eigenen Sound.

19. Schon mit selbstbetitelten Debütalbum deutete Morgan Delt vor 2 Jahren sein Talent an – mit der psychedelischen Vorabsingle für seinen kommenden Zweitling ist sein Können nun noch deutlicher ersichtlich.

20. Abgerundet wird unsere Playlist mit einem Albumhighlight von Angus Stone’s neuem Projekt Dope Lemon.

 

Download: Orange Peel Summer Mixtape 2016

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Veröffentlicht am 18. April 2016 von Kilian Mutter in Mixtape, Playlists

Inzwischen hat es sich bei Orange Peel etabliert, dass sich zusätzlich zu den monatlichen Playlists jeweils saisonal auch Mixtapes à je 20 Songs dazugesellen. Das diesjährige Frühlingsmixtape ist jedoch das erste seiner Art und vereint nebst einigen gestanderen Künstlern wie Kevin Morby oder Bombino vor allem Newcomer dieses Jahres.

Zu finden auf Spotify, Soundcloud und hier als Gratisdownload (siehe unten), fangen die folgenden 20 Songs mit einer guten Portion Unbeschwertheit und musikalischer Leichtigkeit den Frühling ein. Wir wünschen viel Spass!

1. Her «Interlude»
2. River Tiber «West (feat. Daniel Caesar)»
3. Quilt «Padova»
4. Nice Legs «One»
5. Kevin Morby «I Have Been To The Mountain»

6. Bombino «Timtar»
7. Little Scream «Love As A Weapon»
8. Krrum «Morphine»
9. Tender «Volatile»
10. First Hate «Warsawa»

11. Moses Sumney «Everlasting Sigh»
12. Liss «Sorry»
13. Methyl Ethel «Twilight Driving»
14. Tellef Raabe «Flying On The Ground»
15. Pillar Point «Dove»

16. Weval «I Don’t Need It»
17. Leon Vynehall «Kiburu’s»
18. Sofi Tukker «Hey Lion»
19. Whitney «Golden Days»
20. Bayonne «Fallss»

Download: Orange Peel Spring Mixtape 2016

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Veröffentlicht am 6. November 2015 von Kilian Mutter in Mixtape

Während der jeweilige Sommersoundtrack (Empfehlung hier: Orange Peel Summer Mixtapes) mehr zu einem schönen Begleitmedium verkommt, so sind es oft jene Songs, die man zu nebeligen Herbstzeiten und in der nahenden Winterdepression hört, die sich tief in unserem Unterbewusstsein einnisten und unweigerlich mit der Jahreszeit verbunden bleiben. Das erste Orange Peel Autumn Mixtape stellt einen Versuch dar, ebendiese Tage musikalisch zu untermalen, ein gut gemeinter Vorschlag, der vielleicht bald nicht mehr nur der Soundtrack des Autors ist.

Zu finden auf Spotify, Soundcloud und hier als Gratisdownload, fangen die folgenden 20 Songs mit folkiger Melancholie, sphärischer Electronica und einer Prise schweren Beats den Herbst ein.

Direkt aus seinem Schlafzimmer eröffnet der junge US-Amerikaner Conner Youngblood mit einer Folk-Pop Perle das erste Herbstmixtape.

Die Stimme von Julien Baker bewegt sich zwischen Reibeisen- und Engelsgesang. Kein Wunder: Mit diesem Song verbindet sie Trauer über Vergangenes mit gerade noch genügend Hoffnung für die Zukunft.

Der Schwede Daniel Norgren könnte der Bruder des Tallest Man On Earth sein, einfach mit weniger Pathos und stärkerer Naturverbundenheit. Der Song stammt ab seinem aktuellen Album Alabursy.

«Tennessee» von Allan Rayman klingt nach Heimat, nach verflossener Liebe und dem Blick nach vorne, verpackt in souligen Hip-Hop.

Molly Nilsson sinniert über das Jahr 1995, das für sie von besonderer Bedeutung zu sein scheint: «windows 95, is only a metaphor for what I feel inside».

Im Herbst braucht es manchmal nicht mehr als ein Instrument, welches den Hörer einzulullen vermag. Im Falle der unglaublich talentierten Französin Colleen ist es das Cello, lediglich ergänzt durch Loopgeräte.

Die Songs des Kanadiers Andy Shauf klingen oft so, als ob Elliot Smith gemeinsam mit Angelo Badalamenti und David Lynch den Twin Peaks Soundtrack eingespielt hätte. ‚Nuff said.

Vom einen Elliot hatten wir es gerade, der nächste folgt sogleich: Dieser verbindet auf seinem Debütalbum moderne R’n’B Einflüsse mit folkigen Singer-Songwriter Strukturen.

Auch die sonst eher gut gelaunt musizierenden Ultimate Painting finden sich mal in einem Loch wieder. Mit dieser Lo-Fi Pop Nummer verarbeiten sie eine solche Situation.

Enemy Airships «False Economy» könnte gerade so gut auf einem Sommermixtape Platz finden, macht sich mit seinem hallenden Gitarren Pop aber auch im Herbst extrem gut.

Der Post-Punk der Kanadier Ought und der unverkennbare Storytelling-Gesang von Tim Darcy vertonen keine Jahreszeit passender als die jetzige.

Das gemeinsame Album von Ry Cuming (Ry X, The Acid) und Frank Wiedemann (Âme) ist ein absoluter Ohrenschmaus. Schwere, dumpfe Electro-Beats gepaart mit Rys gehauchtem Gesang.

Für die Schweizer Vertretung auf dieser Playlist zeigen sich einmal mehr die Silver Firs aus Bern und Luzern verantwortlich. Ihre Ode an Nordafrika – «Danse Macabre» – hat eine geradezu hypnotische Wirkung.

Anfang dieses Jahres veröffentlichten Siskiyou auf Constellation Records ihr starkes neues Album, das aber leider erst jetzt, in der kälteren Jahreszeit, wieder den Weg zurück auf die Plattenspieler und Boxen findet.


Um Bob Moses kommt zurzeit kaum ein interessierter Musikhörer herum. Ihr Song «Writing On The Wall» umgarnt mit wabernder Orgel, ganz im Stile eines Chet Faker. Melancholie pur.

Auch HÆLOS befinden sich zurzeit auf dem schnellen Weg nach oben. Zurecht: Der von Portishead und Massive Attack beeinflusste Sound bleibt zu keiner Zeit nur blosser retro chic.

Schon ihr Cover von Kate Bushs «Running Up That Hill» entpuppte sich 2007 als perfekter Herbstsoundtrack. Mit einer für sie typischen Version von «Girls Just Wanna Have Fun» glückt CHROMATICS das Kunststück ein zweites Mal.

Der New Yorker Rapper Galcher Lustwerk macht sich einen Namen, indem er über an den 80ern orientierten House-Beats rappt. Dunkle Nacht und die Stimmung einer Grossstadt im Nebel lagen noch nie so nahe beieinander.

Auch das Rap-Untergrundphänomen Bones, hier im Zusammenspiel mit dem Produzenten Drip-133, mag schwere Beats und genuschelte Rhymes. Das Mixtape neigt sich hörbar dem Ende zu.

Nicole Dollanganger ist sowas wie die Ziehtochter von Grimes, welche die junge Dame aus Ontario für ihr neues Label Eerie Organization unter Vertrag genommen hat. Minimalistischer, ja gar gespenstiger Pop zum Abschluss.

Download | Orange Peel Autumn Mixtape 2015

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Veröffentlicht am 12. Mai 2014 von Simon Gwinner in Review

Der britische Producer und Sänger Hari Ashurst, besser bekannt unter seinem Moniker Bayou, stellten wir dir vor einem Monat mit seiner Single «Airlock» vor. Wie bereits angekündigt, erschien heute sein Debüt-Mixtape Loopback via Double Denim.

Neben den bereits für Aufmerksamkeit sorgenden Singles «Cherry Cola» oder «Varsity Jacket», sowie den in diesem Jahr aufgetauchten «Airlock» und «Thugs» schmieden sich noch 5 weitere, unveröffentlichte Tracks hinzu. Bayou’s Falsettstimme und die von ihm erzeugte Bedroom-Pop Atmosphäre mit verzerrten Synths, leichten Piano- und Gitarrenmelodien und verschleierten R&B Rhythmen bilden leichte, aber ansteckende, Kost fürs Ohr. Das Mixtape konzentriert sich vor allem auf zarte Grooves und Bayou’s ansteckende Strophen. Das schizophren anmutende «Airlock» bleibt der Ausreisser, zu Songs wie «Drones» und «Super Good» lässt sich aber auch ganz gut tanzen und das funky Gitarrenriff über den im Echo versinkenden Vocals in «Speakerstax», verhilft dir in deinen Träume zu verschwinden.

Die 9 Tracks vom Mixtape Loopback gibt’s als Free Download sowie als Stream zum durchhören. Für das Auge gibt es auf der Website zum Mixtape zusätzlich liebevolle Visualisierungen von Laura Coulson zu geniessen.

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