Veröffentlicht am 11.03.2014 von Laurin Huber in Neue Musik

Seit 2009 machen Mica Levi (Micachu von Micachu and the Shapes) und Tirzah – eine «alte Schulkollegin» – gemeinsam Musik. Eine Kollaboration, die lange zwar fruchtbar war, aber keine offizielle Veröffentlichung hervorbrachte. Nachdem bereits mehrere gemeinsame Songs in eigenen Sets und Mixes gestreut wurden, war es letztes Jahr dann endlich soweit: I’m Not Dancing, eine EP mit vier Songs, erschien unter Tirzahs Namen als 12″ auf dem in London und Berlin ansässigen DIY-Imprint Greco-Roman (TEED, Joe Goddard, Drums of Death, …).

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Die von Micachu mit typisch holprigen, vertrakten Beats produzierten Songs, irgendwo zwischen Leftfield und gemächlichem Pop bis R&B, mal tanzbar, mal ruhiger, stiessen vor allem im Heimatland England auf grossen Anklang und wurden gebührend auch im Boiler Room London live präsentiert. Micachu und Tirzah – eine Erfolgsgeschichte also.

Eine Erfolgsgeschichte, die nun weiterzugehen scheint! Denn gestern gab Greco-Roman über einen Artikel im Dummy-Magazin bekannt, dass die beiden Frauen mit einer weiteren EP – No Romance – auch 2014 Material aus ihrer Kollaboration veröffentlichen werden.

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Die fünf Songs der EP – von Micachu und Tirzah als «emo» beschrieben, wohl aber im ähnlichen musikalischen Bereich wie die Songs von I’m Not Dancing anzusiedeln – sind ab dem 21. April erhältlich. Der Titeltrack ist bereits jetzt als Stream abrufbar.

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Veröffentlicht am 11. März 2014 von Kilian Mutter in Neue Musik

Thief Urban, kurz Thief, ist das Alias des australischen Musikers PJ Wolf. Der noch immer anhaltenden Welle an aufstrebenden Indie-Pop-Acts aus Down Under entspringend, gilt es seinen Namen speziell einzuprägen. Beweis dafür ist sein Genre-Hybrid «Closer». Ursprünglich auf seiner Closer EP letzten Herbst erschienen, bekommt der Song nun dank einem passenden Video die nötige Aufmerksamkeit.

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Genau so zu einem möglichen Hype beitragen könnte der Remix des neuseeländischen Kollektivs Weird Together, welcher «Closer» in eine exotischen House-Track  verwandelt.

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Veröffentlicht am 10. März 2014 von Stefan Zihlmann in Neue Musik

Seit 2012 ist Detroit, das ehemalige Mekka der Autoindustrie, offiziell bankrott. Wie tief die Stadt gesunken ist, sieht man auch im aktuellen Film von Jim Jarmusch «Only Lovers Left Alive»: Die Stadt ist so leblos geworden, dass sogar Vampire dort hinziehen.

Die Post-Punk Combo Protomartyr kommt aus Detroit und thematisiert in ihren Songs den moralischen und physischen Zerfall der Stadt. Am 8. April bringen sie ihr zweites Album «Under Color of Official Right» heraus. Mit «Scum, Rise» veröffentlichen sie einen Song, der ihrem kruden Postpunk früherer Tage ein subtileres Songwriting überstreift. Die Dringlichkeit der Musik und der Lyrics korrespondiert auf clevere Weise zusammen und kurz vor Schluss entsteht gar Platz für einen versöhnlich, melodiös klingenden Part, der aber nur den textlichen Abgesang konterkariert: «There’s nothing you can do. Nothing you can do…»

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Veröffentlicht am 8. März 2014 von Simon Gwinner in Neue Musik

Anushka’s Mix aus jazz-infizierten Dancefloorgrooves, modernem UK-Soul und der gefüllsvollen Stimme von Sängerin Victoria Port haben uns auf ihrem Debüt-EP Yes Guess schon in einen Tanzrausch befördert. Im brandneuen Song «World In A Room» von dem Vocal-Bass Duo aus Brighton finden sich diese Elemente aus ansteckende Housechords und diesen klaustrophoben-lieblichen Lyrics von Victoria wieder, verpackt in Anushka’s ganz eigenen groovigen Tanzkleid, welche die Beine von alleine zappeln lässt.[fap_track url=“ https://soundcloud.com/anushkauk/world-in-a-room“ title=“World In A Room“ title=“World In A Room“ share_link=““ cover=““ meta=““ layout=“list“ enqueue=“no“ auto_enqueue=“no“]

Klubmusik mit einer gewissen Süsse und Scharm, welche nicht passender den Frühling einläuten könnte. Die neue Single «World In A Room» kündigt gleichzeitig auch ihre zweite 4-Track EP Distorted Air an, welche am 19. April, über Gilles Peterson’s Brownswood Recording erscheinen wird.

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Veröffentlicht am 7. März 2014 von Marc Hofweber in Neue Musik

Der in Los Angeles beheimatete Dj und Produzent Diego Herra aka Suzanne Kraft, schlägt auf seinem neuen Mini-Album Missum ganz neue Töne an. Beats und Disco Samples wurden durch vorwiegend sphärsiche Klänge ausgetauscht. Organische Soundscapes wechseln sich ab mit verzerrten Synths und langgezogenen Delays. Missum ist eine wunderschöne Sammlung an Ambient Songs, die Diego Herra allesamt auf einem Tascam 464 Portastudio 4-track Recorder aufgenommen hat. Während das ganze Album erst am 24. März auf dem Label Running Back erscheinen wird, gibt es auf Youtube bereits «Track 3» zu hören.

stream | Track 3

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Veröffentlicht am 6. März 2014 von Simon Gwinner in Neue Musik

Endlich gibt’s von How To Dress Well wieder was neues auf die Ohren. Heute veröffentlichte Tom Krell aka How To Dress Well seinen ersten Song seit seinem innigen 2. Album Total Loss, welches 2012 erschien. Gefühlsvoll umschreibt Krell den Song mit diesen Worten:

«This song for me is about love, trust, commitment, and what happens to these things and, like, what happens to really real love when sentimentality is so co-opted and ruined. What remains of true love in this world of simulations?»

Kitschig? Vielleicht. Aber in dieser gespenstigen R&B Form gerne mehr! Hoffnung auf ein neues Album geben übrigens nicht nur dieser Song, auch eine neu registrierte Domain whatisthisheart.com lassen auf einen Nachfolger von ‚Total Loss‘ schliessen.

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Veröffentlicht am von Kilian Mutter in Video

Wildewoman, das im Herbst 2013 erschienene Debut der New Yorker Band Lucius, zählt zu den unterschätztesten Indie-Pop-Alben des letzten Jahres. Zum Album-Highlight «Turn It Around», welches schon ein Jahr früher auf ihrer ersten EP zu finden war, hat die Truppe nun ein neues Video veröffentlicht.

Regie führte dabei Mimi Cave, die schon in der Vergangenheit durch Videos wie mit jenem für tUnE-yArDs‘ «Bizness» bestach und verdienterweise mit Lob überhäuft wurde.

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Veröffentlicht am 5. März 2014 von Kilian Mutter in Neue Musik

Kaum eine Woche ist vergangen, seit ihre Stammband Vivian Girls ihre endgültig letzten Shows gespielt hat, schon liefert Bassistin Katy Goodman neues Material mit ihrem aktuellen Projekt nach. „Losing To The Dark“ ist die erste Vorabsingle zum dritten La Sera Album Hour Of The Dawn und verfolgt jenen Pfad, den Goodman auf ihrem Zweitling Sees The Light und den vermehrt kurzen und prägnanten Songs eingeschlagen hat.

Obwohl die neue Single die Romanze mit einem drogenabhängigen Alkoholiker thematisiert, ist es der Pop-Punk von La Sera, der wie die kalifornische Mittagssonne, alles überstrahlt. Hour Of The Dawn kommt am 13. Mia auf Hardly Art raus.

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