Veröffentlicht am 24.04.2014 von Kilian Mutter in Neue Musik

Das amerikanische Indie Label Polyvinyl Records überraschte seine Fans Ende letzten Jahres mit einer tollen Idee: 12 Künstler, darunter namhafte Acts aus der Indie-Szene, spielen mit einem simplen 4-Track Recorder je 2 bisher unveröffentliche Songs ein und veröffentlichen diese je auf einer 7“-Vinyl. So entsteht ein auf 500 Stück limitiertes Boxset mit dem Namen «4-Track Singles Series». Bisher wurden die Abonnenten der Serie mit Songs von John Vanderslice, Porcelain Raft, Hospitality und The Mynabirds beliefert.

Speziell hervorzuheben gilt es dabei die A-Seite der Mynabirds 7“, auf der sich Laura Burhenn «The House That Heaven Built» von den Japandroids annimmt. Die junge Dame aus Omaha formt den hymnenhaften Garage Rock des Originals um und kreiert daraus eine sphärische Indie Pop Nummer.

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Für dieses Jahr ist die Serie, welche unter anderem noch Releases von Cloud Nothings, Mikal Cronin oder Efterklang beinhaltet, schon ausverkauft. Es wird aber aller Wahrscheinlichkeit nach auch eine 2015er Ausgabe geben. Vormerken!

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Veröffentlicht am 24. April 2014 von Marc Hofweber in Neue Musik

Mit seinem Beautiful Pimp Mixtape ist Rome Fortune auf unserem Radar gelandet. Nun hat er zusammen mit Produzent Dun Deal die EP Drives, Thighs, & Lies aufgenommen. Das erste Preview «Get That» lässt schon mal grosses erhoffen. Release Date ist der 30. April.

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Veröffentlicht am von Marc Hofweber in Review

Jeremy Earl ist ein viel beschäftigter Mann. Nicht nur hat er mit seiner Band Woods soeben das achte Album seit ihrer Gründung im Jahr 2005 herausgegeben. Er ist ebenfalls Kopf des Labels Woodsist, auf dem Platten von Künstlern wie Kurt Vile, Real Estate oder Jonathan Rado erschienen sind. Und er ist Mitveranstalter des jährlich stattfindenden Woodsist Festival in Big Sur. Bei solch einem Arbeitsethos ist es nachvollziehbar, dass Earl dem Rummel von Brooklyn entflohen ist und sich im idyllischen Warwick in Upstate New York niedergelassen hat. Von dort aus widmet er sich ungestört den wichtigen Dingen im Leben: seinem Label und seiner Musik.

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Aufs erste hinhören klingt ihr neues Album With Light And With Love wie eine typische Woods Platte. Und doch hat man das Gefühl, dass hier etwas anders ist. Der Sound klingt cleaner als auf den Vorgängern. Die psychedelischen Freakouts wirken kontrollierter und es wird mehr Wert auf die Hooks gelegt. Ausserdem sind neuerdings Slide-Gitarren und ein Saloon Piano zu hören. With Light And With Love ist bis dato wahrscheinlich die zugänglichste Woods Platte. Und doch gelingt es der Band ihren Charme und die typische Atmosphäre ihrer Musik beizubehalten. Da ist zum Beispiel der Titeltrack zum Album, der einigermassen zahm anfängt und anschliessend in einem, für eine Woods Platte obligatorischen, 9-minütigen Jam ausartet. Daneben finden sich grossartige Songs mit – man könnte beinahe sagen – Crossover-Potential. Gemeint sind Tracks wie «Moving To The Left» oder «Shepherd».

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Eines steht nach dem Durchhören fest: Woods haben Grosses vor.
Und mit ihrem guten Ruf als Live Band kann man nur hoffen, dass sie uns auch mal in der Schweiz einen Besuch abstatten.

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Veröffentlicht am 23. April 2014 von Simon Gwinner in Neue Musik

Die mysteriöse Schönheit aus Liverpool verblüffte uns letztes Jahr mit ihren Debütsingles (Alice und Bones & Glory), sowie ihrer Engelsstimme, auf Anhieb. Heute erschien nun endlich die dritte Popballade von Mononoke.

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«Barefoot and Broken» lässt die funkelnde Melancholie, die schüchtern gleitenden Pianoakkorde und Mononokes wundervoll zarte Stimme ein weiteres mal aufleben und gewährt uns einen tiefen Einblick in ihr Songwriting-Talent. Eine düstere und traurige Popnummer mit starkem Willen.

Mononoke beweist, dass sie nicht wie im japanischen Volksglauben ein Monster ist, sondern vielleicht bald als vielversprechendes Popsternchen irgendwo zwischen Lana Del Ray und Lorde bald Platz nehmen darf. Man darf gespannt sein, wann sie ihren mysteriösen Schleier abwirft und ihr Debüt veröffentlicht. Ein Zuhause hat Mononoke, wie’s aussieht jedenfalls schon bei Neon Gold Records gefunden.

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Veröffentlicht am von Kilian Mutter in Playlists

Einmal mehr fasst unsere Playlist den zu Ende gehenden Monat musikalisch zusammen und bietet dir eine Auswahl von den Songs, die uns im Moment begleiten, begeistern und prägen:

  1. Fear Of Men Descent
  2. AgesAndAges I See More
  3. Woods Moving To The Left
  4. Mac DeMarco Let Her Go
  5. TEEN Not For Long
  6. Pepa Knight Rahh!
  7. M185 Soon
  8. Pink Mountaintops Ambulance City
  9. Amen Dunes Lilac In Hand
  10. PUP Dark Days
  11. Landlady The Globe
  12. Hurray For The Riff Raff Blue Ridge Mountain
  13. together PANGEA Offer
  14. PUJOL Pitch Black
  15. Tropic Of Youth Poa Kichizi Kama Ndizi
  16. Axxa/Abraxas All That’s Passed
  17. Holwer Don’t Wanna
  18. Klaus Johann Grobe Les Grecks
  19. Sylvan Esso Coffee
  20. Halls Sanctus
  21. Oha Aho Sha Tene
  22. Pieces Of Juno Saffron
  23. Glass Animals Gooey Rework (feat. Chester Watson)
  24. dd elle kind 2 u
  25. Orcas An Absolute
  26. Taylor McFerrin The Antidote (feat. Nai Palm)
  27. Kalabrese Kafi Lied (feat. Sarah Palin)
  28. Pablo Nouvelle Poison (feat. Tulliae)
  29. Melodiesinfonie Spread The Love (feat. Marlene Winkler)
  30. The Range Washingtons
  31. St. Vincent Digital Witness (DARKSIDE Remix)
  32. Valentin Stip Aveu

Download | Orange Peel Playlist 04|14

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Veröffentlicht am von Laurin Huber in Radio

Seit ein paar Monaten hat James Blake seine eigene Residency-Show auf dem öffentlich-rechtlichen britischen Radio-Sender BBC Radio 1. Dort steht er einmal monatlich mit seinen Label-Kollegen von 1-800-Dinosaur (Rob, Dan, Ben, Nick) und technischer Unterstützung im Studio und

a) spielt Musik (z.B. exklusive Neuheiten von «Simon Tallywhacker» alias Jamie xx – wir haben hier darüber berichtet – aber auch Bewährtes und Neuentdecktes)

b) führt „Gespräche“ über die gespielte Musik mit den Anwesenden (meist bestehend aus einsilbigen Statements und Antworten, ab und zu ein paar Lachern)

c) wirbt (mit viel Witz) für kommende 1-800-Dinosaur-Erscheinungen

In der April-Ausgabe der Sendung wurde dieser übrigens – zumindest aus meiner Sicht – sehr entspannende und amüsante Mix zusätzlich durch ein 12-minütiges Interview aufgemischt. Blake unterhielt sich dabei auf grandiose Art und Weise mit dem auch in seiner Sendung von Zeit zu Zeit anwesenden «DJ Badger» – laut Gerüchten soll hinter dem Synonym der britische Comedian Stephen Merchant stehen – über dessen Musik-Produktionen, Lebenslage und Wohnsituation.

DJ Badgers Passion sind «Floor-Cleaning-Sets» – für ihn etwas vom schwierigsten im DJ-Geschäft – und Kassetten, welche er mit seiner Musik bespielt und anschliessend irgendwo in seiner Umgebung liegen lässt, damit sie potentielle Hörer zufällig finden. Mit philosophischen, kulturtheoretischen und gesellschaftskritischen Ausführungen und einer guten Prise Aggressivität erklärt er Blake – dieser bleibt während dem Gespräch wunderbar ernst und trocken – sein Denken und Handeln.

Zusätzlich zum Gespräch gibt es während er Sendung mit «Apfel» und «Orangensaft» zwei Songs von DJ Badger – Erkennungs-Merkmal: sehr laute Hi-Hats! – zu „geniessen“. Das ist grossartiger Humor und grossartige Unterhaltung – auf BBC Radio 1 wohl bemerkt – welche Blakes anhin schon tolle Residency-Show noch etwas unvergesslicher macht.

Das ganze Interview mit DJ Badger:

Einen kleinen Einblick ins Interview gewähren übrigens schon die Tags auf Soundcloud:

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Die ganze April-Ausgabe der James Blake Residency Show auf BBC Radio 1 lässt sich noch während den nächsten zwei Tagen hier angehören. Mit dabei ist unter anderem Musik von Airhead, Floating Points, Mr Assister, Snoop Dogg oder Stevie Wonder. Ältere Ausgaben des Sendung sind auf dem Soundcloud-Account von 1-800-Dinosaur abrufbar.

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Veröffentlicht am 22. April 2014 von Simon Gwinner in Neue Musik

Vor nicht ganz einem Monat stellten wir dir Jamie xx neuen Streich «Sleep Sound» vor. Heute erschien nun auch die B-Seite dieser 12“, welche ab 5. Mai via Young Turks verfügbar sein wird.

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Erst letzte Woche lüftete James Blake in seiner monatlichen Residency Radioshow auf BBC Radio 1 das Geheimnis dieses mysteriösen Songs, welchen er in einer vorherigen Sendung „irrtümlicherweise“ als neuen Track von Simon Tallywhacker ankündigte. Mit Gewissheit darf man sich jetzt jedenfalls dieses bassgeladene, sphärische und abrupt endende «Girl» anhören.

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Veröffentlicht am von Kilian Mutter in Neue Musik

Deutscher Name, deutsche Texte, deutsche Einflüsse: Klaus Johann Grobe haben sich voll und ganz unseren nördlichen Nachbarn verschrieben. Verschrieben deshalb, weil das Duo selbst in Zürich beheimatet ist und sich all den möglichen Einflüssen widmen könnte, welche zurzeit das Schweizer Musikgeschehen prägen. Doch genau hier unterscheiden sich Klaus Johann Grobe vom Rest des lokalen Schaffens.

Ihr Debutalbum Im Sinne der Zeit tönt, als ob es im West-Deutschland der frühen 70er Jahre entstanden wäre. Synthetische Orgelklänge und Konserven-Bassläufe hüben wie drüben, getragen vom monoton rumpelnden Schlagzeug, abgerundet durch die geistreichen Texte in gekünsteltem Hochdeutsch. Im Sinne der Zeit erfindet das Rad der Zeit keineswegs neu, rollt es aber munter und mit viel Antrieb weiter. Wir freuen uns deshalb, den vierten Vorabsong «Les Grecks» exklusiv auf Orange Peel präsentieren zu können:

Das Album erscheint am 29. April auf dem amerikanischen Label Trouble In Mind, welches in naher Vergangenheit unter anderem von Krautrock und Psychedelik beeinflusste Highlights von Morgan Delt oder The Limiñanas veröffentlicht hat.

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